NEU: ULTRA-FRECHE-DREISTE METHODE PFUSCHEN SCHUMMELN SPICKEN am GYMNASIUM WARNHINWEIS: MATHEMATIK kann TÖDLICH sein

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße.

Hab ich einem Schüler abgenommen. Hoffe mal, das gehört nicht zu einer verbotenen Organisation. Hab gegoogelt, finde nix. Andererseits kommen Totenköpfe ja öfters vor. Schon allein die Toten per se und man kann ja mal die zuständigen Diktatoren fragen. Aber die meisten sind ja auch schon verblichen.
Dies ist kein Foto, sondern ist durch 6-monatige Bestrahlung entstanden.
Während des Pfuschvorgangs.

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße.

Fast alle Namen von Schülerinnen und Schülern sind natürlich geändert.

Heute schildere ich das Unverschämteste und auch Gefährlichste, was man sich da als Schüler leisten kann.

Trotzdem rate ich vor Nachahmung ab. Bei dieser Methode aber besonders.

Eberhard Werner Happel, 1647-1690

Ich vor 100 Jahren und in 100 Jahren.

In Deutschland wird Schummeln ja geduldet, wenn es nicht gerade das Abitur (Matura) ist, sei es in Klassenarbeiten oder sei es in Schulaufgaben, wie der Bayer sagt. Man darf sich nur nicht erwischen lassen. Die höchste Strafe, die droht, ist die Note 6 (ungenügend).

Wer hat das früher nicht selbst als Schüler gemacht?

Raad Alkakar besuchte das Kölner Gymnasium, Köln-Deutz, Schauertestr. Besuchen ist gut, er ging halt hin. Klasse 11, 17 Jahre alt. Sein Vater war ein Kölner Verleger aus Saudi-Arabien, der Herr Alkhayat.

Englisch-Klausur war angesagt. Raad schrieb zwar brav mit, bis zu dem Zeitpunkt, als er nicht mehr weiter wußte. Aber dafür hatte er sich ja einen Spickzettel vorbereitet. Er benutzte ihn; dafür hat er ihn ja schließlich hergestellt. Es war also sein Eigentum.

Die Englischlehrerin war eine Hübsche, konnte aber zur Furie entarten. Sie nahm Raad wahr, als er offensichtlich in etwas nicht Vorgesehenes schaute. Die Entartung setzte ein, sie raste zu Raad, nahm ihm den Spicker ab.

Die Englischlehrerin während ihres Gastsemesters in Oxford.
Anmerkung 2 siehe unten

Die Englischlehrerin in jungen Jahren; war ja die Tochters eines Bauunternehmers.
Die Mutter war Fischfachverkäuferin.
Anmerkung 1 siehe unten

Das konnte sich Raad natürlich nicht gefallen lassen, er als Sportler und Karatemensch. Der hatte zwar eine normale Gestalt, war aber dafür total durchtrainiert. Wenn der mich im Studentenheim besuchte, bestand sein Anklopfen fast im Zerschlagen der Türe (aus Holz). Und: Ich konnte an seinem ausgestreckten Arm Klimmzüge machen. Natürlich hatte ich damals ein paar Pfunde weniger, war aber auch kein Baby oder Embryo mehr. Oder hast Du schomma ein Baby Klimmzüge machen sehen? Und warum soll man Klimmzüge an Armen machen?

Silen aus Athen in der Antike

Raad mußte handeln. Er Araber, sie Frau. Er stand auf, ging nach vorne, wohin sich die Dame begeben wollte, packte sie von hinten, hob sie behende in die Höhe, nahm ihr den Zettel ab, mit den Worten: DER GEHÖRT MIR, und setzte sich auf ruhig auf seinen Platz. Sie raste schon wieder, und zwar raus, aus dem Klassenzimmer, schreiend, mit den Wörtern UNHOLD; VERGEWALTIGUNG, was vielleicht zu 50% zutraf. So was von Furie.

Darauf das übliche Procedere: Klassenkonferenz und Verhandlungen mit dem Vater. Fazit: Er sollte, durfte die Schule wechseln ohne weitere Konsequenzen. Das tat er dann auch. Er besuchte dann die Kreuzgasse an der Inneren Kanalstraße im Kölner Westen. Und er kam zu mir in den Privatunterricht in Mathe, auf Empfehlung der Familie Schwepcke. Herr Schwepcke war der Vizechef der Coloniaversicherung.

Die Kreuzgasse war ja damals nach dem Apostel das anspruchsvollste Gymnasium in Köln. Zu der bisherigen stinkenden Faulheit des Raad kamen auch gewaltige Lücken aus der Mittelstufe. Dazu war noch bedeutend, daß der Kurs im Stoff viel weiter war. Und als Schulbuch hatten die den Schwann, ein Analysisbuch. Dieses Schulbuch kam in den Sechzigern als Kampfansage an die anderen Mathebücher in Deutschland.

Ich hab ja in meiner Zeit als Studienrat z.A. gerne Beamtenärsche gemalt; kann man auch als Herzen interpretieren.
Ich finde nämlich, daß Lehrer keine Beamte sein sollten, bis auf die Schulaufsicht, dann aber richtig konsequent,
eben nicht so lahmärschig . Z.B. würden sich manche Lehrer gerne weiterbilden und es gäbe mehr Spielraum für Innovationen.

Die Schulaufsicht muß selbstverständlich von Beamten wahrgenommen werden, der Staat darf sich natürlich nicht das Heft aus der Hand nehmen lassen. Dazu muß aber auch die Bürokratie eingedämmt werden und die Korruption bekämpft werden.

Ich selbst bin mehrmals Zeuge geworden, wie das Abitur gekauft wurde, natürlich so geschickt, daß keine verwertbaren Beweise vorhanden sind. Einer meiner Vorgesetzten, ein Schulleiter, meinte, die Gesetze gelten für uns nicht, wir können hier machen, was wir wollen; die Eltern sind alle verhaltensgestört.
Als ich ihm von einem Bestechungsversuch eines Vaters, eines Wirtschaftsprüfers in Köln, berichtete, meinte das Korruptiönschen nur, der ist aber loyal. Der Sohn war 15, Klasse 7. Es ging um die Versetzung. Der Vater bot mir 6 Wochen Ferien in seinem Haus an der Cote dázur an, mit allen Freunden und Freundinnen, die ich hätte, und außerdem 20000 DM für Computer.

DIE BÜROKRATIE IST DER MOTOR DER KORRUPTION, gilt in allen Behörden, zu allen Zeiten und in allen Ländern. Wunderbar geeignet zur Verschleierung. (J. Happel)

Jetzt muß man wissen, daß die Schulaufsicht bei vorgesetzten Behörden in anderen Städten ja vorhanden ist, und natürlich dann auch noch die Verwaltungsgerichte, aber die Schulleiter werden vorgeschoben. Sie sind schon seit Jahrzehnten, jedenfalls in NRW, die Bürokraten, die die Schule verwalten. Richtige Macht, also über Noten, Versetzung, Abitur, Stoffauswahl, Disziplin in der Schule haben sie nicht, nur indirekt und hintenherum. Und die, die Macht haben, lassen sich in den Schulen nicht blicken, wie in DAS SCHLOSS von Franz Kafka.

Meine Anzeige in der Schülerzeitung des Schillergymnasiums in Köln.
Eine meiner vielen Anzeigen für Nachhilfestunden in der Schülerzeitung des Apostelgymnasiums in Köln, in den 80-er Jahren. Gab keine Schwierigkeiten mit Schulaufsicht, bzw. der Regierung. Auch für Schülerzeitungen gilt die Pressefreiheit, auch für das fehlende R in Perestroika. Man kann dieses Wort auch mit j schreiben. Man kann ja nicht alles falschmachen. Schon peinlich. Den Russen war´s egal. Wohlgemerkt, 80-er Jahre, muß man mit dem damaligen Zeitgeist verstehen.
Drei Lehrer des Apostelgymnasiums in Köln hatten ein Buch über die Nazivergangenheit des APG geschrieben, super recherchiert und spannend. Hab ich in einem Rutsch verschlungen. Und das kommt selten vor, höchstens bei Getränken. Diese 3 Lehrer wurden behindert, wo es nur ging, das Buch durfte an der Schule nicht verkauft werden, die Lehrer sollten strafversetzt werden:

Otto Geudtner, Hans Hengsbach, Sibille Westerkamp

Ich bin katholisch getauft und Arier. Aus der Geschichte eines Kölner Gymnasiums

Weiter mit Mathe, etwas erfreulicher:

Das Schwann-Analysisbuch versuchte, einige mathematische Inhalte der Uni, insbesondere grundlegende, komplizierte Definitionen und Beweise in die Schule zu tragen. Allerdings sind einige Dinge so schwer, daß man sie nur wenigen im Mathe-LK vermitteln kann, z.B. die Stetigkeit in ihrer exakten Definition. Das Schwerste in diesem Schulbuch, für das Rechnen schlecht zu gebrauchen, wohl aber für die Theorie, die Beweise ausschlaggebend.

Stetigkeit, Fortsetzung
Stetigkeit

Natürlich ein Leckerbissen und lobenswert für Schüler, die MatheLeistung gewählt haben und in eins der MINT-Fächer einsteigen wollten, also in Mathematik, Physik, Ingenieurwesen. Das I, die Informatik befand sich da ja noch in den großen Kinderschuhen. Ich mußte z.B. in der Uni noch Lochkarten für ein Programm abgeben. Für die IBM 360, die nur die Programmierer bedienen durften, wegen der konstanten Raumtemperatur von 20°. Die Maschine füllte einen Saal aus, im Keller des Matheinstituts in der Weyerstraße.

Gräfchen Christian von Pudel

Auf Grund dieser Sachlage entschloß ich mich, dem “armen Kerl” einen guten Start zu ermöglichen.

Die Klausur erstreckte sich über 3 Stunden, so daß ich mit meinem Beifahrer, dem Eduard von Cossart, genannt Ede, in meinem Käfer nach Hause fahren konnte. War nicht weit, 2 km, zur Studentenklause. Vorher hatten wir natürlich den Zettel mit den Aufgaben bekommen, wie sonst auch, durch das Gräfchen, Christian von Pudel, wie auch sonst.

Es herrschten also nicht mehr die rauen Sitten wie in der Klasse 9. Ich hatte sogar noch Zeit, einen leckeren Kaffee zu kochen. Mit dem Ede hatte es folgende Bewandtnis: Er hatte ein externes Abitur gemacht (verdammt schwer), war mathematisch und künstlerisch begabt und drehte schon kleine Kurzfilme. Er hat später für den Tatort 2x das Drehbuch geschrieben.

Jetzt lasse ich die Katze aus dem Sack oder die Sau aus dem Pferch:

Ede konnte gut Schriften nachmachen und verstand die Mathematik der Oberstufe.

Und: dämmert´s?

Geht natürlich schlecht in Deutsch- oder Englischarbeiten. Aber die braucht man ja auch nicht zu pfuschen, labern kann fast jeder; reicht ja auch für viele Berufe.

Ich schrieb die Klausur und Ede übertrug die einwandfrei in neues Heft, worauf Raad Alkakar bereits seinen Namen geschrieben hatte. Die Klausur war auch nicht sehr umfangreich; die standen ja erst am Anfang der Analysis, wobei sich die Seiten 9 bis 27 des SCHWANN-Buches sehr ausführlich der mathematischen Logik widmeten. Und die Aufgaben waren fast alle aus diesem Bereich. Der Unterricht hatte sich ja auch wochenlang darin bewegt.

Der Lehrer, obwohl einer der 6 Hauptautoren des SCHWANN, hat in seinem Unterricht zu den gängigen Definitionen “hinreichend” und “notwendig” zusätzlich den Begriff “notwendig-hinreichend” eingeführt. Jene beiden Wörter haben in der Mathematik einen anderen Sinn als im normalen Sprachgebrauch. “Notwendig-hinreichend” ist entweder Quatsch oder ich habe den Lehrer nicht verstanden.

Heutzutage wird eine mathematische Theorie mit Definionen begonnen, dann kommen die Hauptsätze, die mit den Definitionen bewiesen werden, und anderen Weisheiten aus der Mathematik und Logik, dann die Sätze, die wiederum mit den vorherigen, den Def. und HS, verifiziert werden.

Diese Vorgehensweise geht auf EUKLID, 3. Jh. v. Chr., zurück. Also deduktiv, axiomatisch. Sie hat David Hilbert (1862-1943) wieder aufgegriffen, wurde von seinem Schüler Emil Artin (1898-1962) und anderen angewandt und fortgeführt.

Jetzt muß man wissen, daß fast alle mathematischen Sätze eine Folgerung, Implikation oder eine Folgerung mit Umkehrung, die Äquivalenz, beinhalten. Es gibt über eine Million mathematischer Sätze. Einer meiner Professoren in der Kölner Uni, Herr Dr. Peter Dombrowski, meinte einmal er würde 5%- 10% der Mathematik kennen, wenn´s hochkommt. Und der ist einer der führenden Köpfe in Deutschland.

Und jetzt kann man die Implikation einfach mit einem Pfeil darstellen und die Äquivalenz mit einem Doppelpfeil. Es hat sich irgendwann, wohl im 19. Jahrhundert, eingebürgert, diese Begriffe notwendig und hinreichend einzuführen. Witzigerweise haben die sich im Schulbereich hartnäckig in der Differentialrechnung bei der Kurvenuntersuchung mit den drei ersten Ableitungen zwecks Bestimmung der Extrema und Wendestellen und auch nur da gehalten, obwohl ja in der Schule auch andere mathematischen Sätze drankommen. Z.B. lustig: Die Strahlensätze. Der 1. ist eine Äquivalenz, der 2. dagegen nur eine Implikation. Das wird aber nicht gesagt. Manche Lehrer benutzen diese Begriffe auch heutzutage bei den Kurvenuntersuchungen (Kurvendiskussionen) noch falsch. Sie versuchen, notwendig und hinreichend mit dem üblichen Sprachgebrauch in Einklang zu bringen, was ja ein unsinniges Unterfangen ist.

Ich selbst habe dies auch falsch in meiner eigenen mündlichen Abiturprüfung gesagt, wie ich es eben gelernt habe. Es wurde als richtig anerkannt. Und das vor ca. 80 Lehrern. Das war damals üblich, in den 60-ern: Die mündlichen Prüfungen fanden in allen Fächern vor allen Lehrern statt und man wußte selbst nicht, in welchem Fach man geprüft wurde.

Ich habe übrigens in meinem 1. Semester in Mathematik lange gebraucht, den Zusammenhang zu verstehen. Ein Prof. schrieb in Pfeilen, der andere zwar auch, gebraucht aber auch diese Begriffe. Erklärung natürlich 0,0. Dafür gab es ja Bücher. Ist in der Mathematik so üblich: Einer meiner Profs, Curt Meyer, meinte einmal, eine Vorlesung, die man auf Anhieb versteht, ist schlecht. Man bräuchte mindestens genau so viel Zeit für die Nachbereitung.

Genug des mathematischen Gelabers; aber für die weitere Entwicklung in dieser Schummelei ausschlaggebend.

“Der Mond besteht aus grünem Käse. Daraus folgt 2×2=4” ist ein mathematisch-logisch korrekter Satz. Nicht von mir, sondern von Bertrand Russell (1872-1970). Er schrieb mit seinem Freund Whitehead von 1910 bis 1913 die principia mathematica, ein Logikstandardwerk für die Jahrhunderte.

Als die Amis bei der 1. Mondlandung den Mond umkreisten und dabei auf der Rückseite waren, die ja von der Erde nicht zu sehen ist, funkte Armstrong etwas später: Jetzt sehen wir, daß der Mond doch nicht aus grünem Käse besteht.

Man kann in dieser sonderbaren Sprache für den obigen Satz auch sagen: “Daß der Mond aus grünem Käse besteht, ist hinreichend dafür, daß 2×2=4 ist” oder ich kann sagen: “2×2=4 ist notwendig dafür, daß der Mond aus grünem Käse besteht.” Nicht groß nachdenken, läuft alles formal, automatisch.

Das liegt an diesen anderen Definitionen von notwendig und hinreichend als in der sonst gebräuchlichen deutschen Sprache, wie gesagt. “Wie gesagt” sagt der Kölner ja oft, auch wenn er es noch nicht erwähnt hat.

Und wie schon Cicero sagte: Ex falso omnia sequuntur. Aus Falschem folgt Alles.

Jetzt muß man wissen, die mathematische Sprache (auf Uni-Niveau) ist die exakteste (Logik)sprache der Welt. Diesbezüglich beschimpfen die Mathematiker die Physiker gerne als Schlampen, während die Physiker die Mathematiker dagegen als weltfremd darstellen. Stimmt ja auch ein bißchen, denn die Mathematik gehört z.B. in den Unis zur philosophischen Fakultät; Mathematik ist eben Geist pur und in einer vollen Entwicklung wie alle Wissenschaften. Natürlich gibt es auch noch die angewandte Mathematik, für die Welt unmittelbar systemrelevant und alternativlos. Andererseites klauen sich die Physiker die mathematischen Erkenntnisse der letzten Jahrhunderte und Jahrtausende. Smartphone, Atombomben und Konsorten gäbe es nicht ohne die Grundlangen der Mathematik.

Ein Beispiel: Wenn ein Mathematiker in Hintertupfingen im Amazonagebiet die Begriffe Funktion oder n-dimensionaler Vektorraum hört, hat er sofort die vollständigen Definitionen vor Augen wie ein Yeti im Himalaya, wenn denn er Mathe könnte.

Die auch
Die Uhr geht falsch
Die arabische Zeit drängt
Der Rechenschieber verformte sich bei schweißtreibenden Arbeit, hitzebedingt



Ede schrieb noch, ich hatte meinen Kaffe ausgetrunken, mich ritt der Teufel, in der Gestalt eines Klugscheißers, oder eben auch Rechthabers. Ich muß aber auch sagen, ich habe mich ein halbes Jahr mit der mathematischen Logik (Tarski) und der Logik des Aristoteles auseinandergesetzt, fürs Philosophikum.

Ede schrieb immer noch. Und ich legte auf 2 Seiten die logischen Grundlagen dar, bzgl. hinreichend und notwendig, die Ede auch noch übertrug. Hier sind die Originale, die ich sozusagen als kostenlose Nachhilfe für den Pauker angefertigt habe.

Das Original, vom dem Ede abgeschrieben hat: Logik I, eine kleine Aufmerksamkeit für einen Kollegen
Das Original, von dem Ede abgeschrieben hat:; Logik II, Gratiszugabe zu der Klausur in dem Mathekurs in der 11, Gymnasium Kreuzgasse.
Im SCHWANN werden die Begriffe notwendig und hinreichend erklärt
Ausführungen des SCHWANN
, bzl. Subjunktion, Folgerung, Bijunktion und Äquivalenz

Der Rest war ja ein Klacks. Raad ging zur To, bekam das Heft, steckte es ins Gemächt, sagte danke, marschierte zurück in den Arbeitsraum. Dort mußte er bloß noch die beiden Hefte austauschen. Ging ja blitzschnell.

Ergebnis: tragisch, vielleicht. Der Lehrer, 35, bekam einen Hirnschlag und starb. Ein anderer Lehrer korrigierte, eine 2. Also eine wirkliche Tragik im Theaterdeutsch.

Ich mache mir keine Vorwürfe. Da wird sicher eine Vorerkrankung vorgelegen haben. Außerdem ist ja auch nicht klar, daß er sich wegen meiner Bemerkungen so tierisch aufgeregt hat.

Ist natürlich auch kein Grund für Schüler, Mathelernen zu verweigern, weil es ja gefährlich sein könnte. Das Leben ist ja sowieso lebensgefährlich, wie Tucholsky sagte, (1890-1935).

Für mich persönlich gab es noch einen anderen Wermutstropfen: Raad Alkakar hatte keine Lust, die Klausur zu kapieren, bzw. die schwierigen Passagen auswendig zu lernen. Wir hatten uns in einer der 1000 Kneipen in Köln verabredet, in Köln-Nippes. Die Verabredung wurde nur zu 50% erfüllt. Von mir.

Zu meiner Beruhigung: Dies ist das erste Mal, daß ich diese unverschämte Methode angewandt habe; mein alter Griechischlehrer, Herr Johannes Rehn vom Löhrtor-Gymnasium in Siegen, pflegte sagen: Bodenlos (gesprochen: Boudenlous), wenn jemand seine Vokabeln nicht gelernt hatte. Der war ein Sachse, Jahrgang 1899 (!) , so sprach der auch, also wie ein Sachse, war klein gewachsen, man höre und staune, kein Giftzwerg. Fächer: Latein, Altgriechisch, Geschichte, Deutsch und Erdkunde. Einer meiner Vorbilder. Ein toller Lehrer, ein strenger Comedian, gab Unterricht, so lange er lebte, in die 90-er wurde er, machte noch mit 75 den Führerschein. Ja gut, Biden ist ja auch 76. Und der Konny (Konrad Adenauer) wurde mit 73 Bundeskanzler und blieb das dann 12 Jahre. Guckmerma, ob die Merkel doch weitermacht. Man munkelt manchmal, Merkel müsse mehrmals machen, mittemang. Genau genommen, seit über einem Jahr.

War also eine gute Übung für mich. Ich habe das gleiche Verfahren noch ein paar Mal exerziert, aber nur in ausgeprägten Notsituationen, und weil es eben Spaß macht. (Film: Der Clou)

Der Raad wollte ja sowieso Autohändler werden und ist auch groß im Geschäft. Nomen est omen. Raad Alkakar. Der kaufte mit seinen 17 Jahren einen Borgward mit 8 Zylindern in Köln-Braunsfeld von einem Gemüsehändler und ich mußte das Geschoß, quer durch die Innenstadt, nach Köln-Deutz bugsieren. Das ist schon ein tolles Gefühl, einen solchen Schlitten fahren zu dürfen. Da machte es dem Gefühl auch keinen Abbruch, daß es später Nachmittag war, also rush-hour. War ja auch egal, die Karre fuhr sowieso nur 30, auf 3 Pötten.

Ähnliche Abbildung

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße.

Das Schöne und das Gute zählt im Leben, verbunden mit Freiheit und menschlichem Geist.
Natürlich nach Gesundheit, Familie und Freunden.
Frei nach Wilhelm Münker (1874-1970), Mitbegründer des DJH-Werks, aus Hilchenbach im Siegerland,
Heimat- und Naturschützer.

Diese Tabelle hab ich zu meinen Studien- und Ferienfahrten immer in der Vorbereitung benutzt.
Rechts ist ein Stempel zusehen. Aufdruck: J.H. UIIIa , den ich mir während einer langweiligen Unterrichtsstunde aus einem Radiergummi geschnitzt habe. UIIIa bedeutet Untertertia (Klasse 8),

“Stilles bescheidenes Leben gibt mehr Glück als erfolgreiches Streben, verbunden mit beständiger Unruhe.”

Dieser Spruch stammt von Albert Einstein. Er schrieb ihn auf einen Zettel, den er November 1922 einem Hotelangestellten in Tokyo gab.

Jener wurde in Jerusalem Oktober 2017 bei Winner´s für 1,54 Millionen Dollar versteigert.

Ich persönlich beherzige diese Weisheit schon seit langem. Ich hätte den Wisch ja auch zu ersteigern versucht. Dies war mir aber in Ermangelung des nötigen Großgelds nicht möglich.

https://www.spiegel.de/panorama/leute/albert-einstein-handschriftlicher-sinnspruch-fuer-millionenbetrag-versteigert-a-1174574.html

Mein erstes 3D-Bild, zu betrachen mit Weitblicktechnik, mit der Schieletechnik, und sogar mit doppelter und dreifacher Schieletechnik (sehr selten), entnommen der Zeitschrift FOCUS, aus den 90-ern. Mit einiger Geduld ist E=MC² zu sehen.

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße.

Mein Flyer

Wir haben in unserer Kindheit solche Papierflieger fliegen lassen.
Mit allen möglichen Verfeinerungen. Ich habe ein als 12-jähriger ein Abschußprinzip entwickelt.
Zutaten: Schere, Wäschklammer, einfacher Gummiring.
In die Unterseite habe ich eine Kerbe geschnitten und dann konnte man den Flieger katapultieren.
Einmal habe ich einen über ein 4-geschoßiges Mietshaus geschossen.
Von einer Seite. Ich lief auf die andere. Er kam herunter.

Das eignet sich aber nicht als Waffe, ist ja aus Papier, kann keine Bomben tragen,
schon gar keine Atombomben.
Und die hat Deutschland jaJottseidank nicht, sei´s gepriesen und getrommelt.
Außerdem besitze ich keine Atombombe, heiße ich Iran-nowitsch?
Zudem ist das Zünden einer Atombombe auf deutschem Gebiet untersagt,
§ 307 StGB, fällt nicht unter § 308 StGB, Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion.

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße.

Anmerkung 1: Hier habe ich geflunkert. Diese hübsche Dame, die auch heute noch propere Vera Jarkowski, hatte keinen Bauunternehmer als Vater, noch war ihre Mutter eine Fischfachverkäuferin. Sie hatte ein tolles Abi an der Genoveva in Köln gemacht, schwankte zwischen dem Pferdesport und dem Beruf der Tänzerin: Sie hatte Evelyn Hall als Lehrerin. Andererseits war sie deutsche Jugendmeisterin im Dressurreiten. Sie entschied sich fürs Tanzen und besitzt schon seit Jahren eine Ballettschule in Bensberg bei Köln. Beides ließ sich nach ihrer Aussage nicht vereinbaren, da man beim Reiten einen fetten Arsch bekommen würde.

Anmerkung 2: Schon wieder eine Erfindung. Diese Dame hat nicht Englisch studiert, schon gar nicht in Oxford. Jetzt kommt´s: Es ist die Gleiche wie im linken Foto, nämlich die Vera Jarkowski aus Köln/Bensberg. .

Ich kam auf die falschen Bildunterschriften, weil ja beide Fotos offensichtlich Fehldrucke sind und ich zu der prüden, unfähigen Englischlehrerin etwas sagen wollte.

Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.