SUDDELZEDDEL NOVEMBER 2023

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße.

Ist mir gerade zugelaufen: Was ist das? Pilz?

Nein, frisch gebackenes Brot. Das Backpapier hatte ein Loch.

Apropos Loch:

Noch ein Rätsel:

Das Delta des Bösen

Erklärung:

Der Dicke hat nur 2, dafür ist er wohlgenährter

Gucken wir mal lieber in die ferne Zukunft, diese sind dann Geschichte.

Geschichten erzählen kann ChatGPT ja. Und Aufsätze, Essays schreiben.

Ist noch ausbaufähig, aber wird die menschliche Intelligenz nicht übertrumpfen, glaubisch, dabinischsischer, Witz, Ironie, Satire und Humor kann keine Maschine lernen.

Schach spielen mit den Besten der Welt geht immer besser für die Computer aus. Auch bei GO haben die Maschinen schwer aufgeholt.

Kreieren wir doch einfach ein Schach mit 2×128 Figuren. Dieselben Zugmöglichkeiten und noch ein paar Leutchen dazu.

Z.B. eine Prostituierte, die nur 3 Schritte in allen Richtungen gehen kann, auch zurück, dafür dann einfach verschwinden und nach einer Stunde plötzlich an anderer Stelle Deiner Wahl auftauchen kann.

Ich spielte mit CHATGPT herum:

Da hat madame aber richtig daneben gehauen. Sie verwechselte mich mit Ernst Happel, dem damals besten Trainer der Welt, nach Meinung von Merkel, 1 Seite im Spiegel.

Leider verstorben.

Ich war 1992 des Abends in der Dasselstraße, Köln-Lindenthal, Grenze, Südstadt, Büdchen, tolles, Bier holen. Schreck: Große Aufmachung: Bildzeitung, saudicke Überschrift: HAPPEL TOT. Ich schaute an mir herunter, Irrtum, ich lebe, na Jottseidank.

Genauso jetzt: Die Überprüfung meiner Lebensfunktionen, aller, ergab: ROGER.

Überprüfung meiner Papiere erübrigt sich, da bin ich sicher.

Man kann sich bei der Stadt auch eine Lebensbescheinigung ausstellen lassen, KEIN SCHERZ, da steht:

Hiermit wird bescheinigt, daß der Herr Jeremikevin Posemukl lebt und hier gemeldet ist. Gab´s jedenfalls, als ich zur BW mußte.

Es gibt keinen Schreiner in Homers Odyssee. Aber dat Ding kann labern, wie heute morgen so ein Ding im Bundestag. Gekonnte Kacke.

Versuchen wir es mal mit Kafka:

Gibt auch keinen Bäcker in Kafkas Schloß, aber genauso gekonnt beschrieben

Jetzt aber, Kleines, streng Dich an, gucken viele Leute zu!!!

Na also, geht doch

Thomas Gottschalk, weitermachen! Die Last mit der schrillen Töle ist ja jetzt abgefallen. Wenn´s denn nottut, müssen einige Leutchen vom ZDF den Hut nehmen, obwohl sie sicher ihren Job sonst gut machen. Aber Du bist der Star. Kannst sogar einfahren, die Quoten. Warst ja richtig befreit von der Kreisch-Last, jaJott, immer die Weiber.

Mußtest wohl die Influence-Modepuppe und das Dämchen mit der entblößten Brust in Kauf nehmen.

Aber bedenke, etwas Sand ist immer im Fernseh-Schlamm. Den Harald Schmidt und den Stefan Raab haben ja auch einige spinnwebenbehaftete Funktionärs-Typen und -Typinnen weggeekelt. Dabei waren die nicht mal alt. Aber die Spinnen greifen gern alle Körperteile an, besonders oben und besonders unten, auch bei den jungen.

Und die doitsche Nation war sauer.

Der Schweinsteiger hatte ja einen tollen Auftritt, als Hausmann. Ja, so muß dattt.

Ich verwechsele die beiden ja auch immer, übertrieben, nur wenn ich von denen spreche, und das ist nicht oft, eher selten, genau genommen gar nicht. Dabei sind das ja zwei Asse, beide haben was rundes, der eine einen Ball, der andere Rollen.

Meine These: Schweighöfer: Hof. Schweinsteiger: Hof. Dat Jehirn macht eine Fehlschaltung.

Mal die Brücken- und die Eselslobby fragen, ich will Honorar für die Eselsbrücke:

Bastian Schweinsteiger: Er besteigt Schweine, natürlich keine Fußballer. Schwein lebt bis zum Verwursten auf einem Hof. Der Hof befindet sich im Bayrischen Wald, nähe dem Arber, man kann ihn von der Fränkischen Bastion aus sehen.

Matthias Schweighöfer: Er rollt jeden Tag seine Rollen, Heuballen über den Hof und ist wegen des Schicksals der armen Sau irritiert und schweiget. Er erinnert sich an seinen Ururopa mütterlicherseits: Matthias Claudius:

Der Mond ist aufgegangen,
Die goldnen Sternlein prangen
Am Himmel hell und klar;
Der Wald steht schwarz und schweiget,
und aus den Wiesen steiget
Der weisse Nebel wunderbar.

Der unvergessene Dieter Hildebrandt ist vor 10 Jahren gestorben, am 20. 11. 2013. Er hat diesen Anfang des Gedichts in einer Super-Parodie auf Helmut Kohl, den damaligen Bundeskanzler, ganz neu interpretiert. Er imitiert die Sprechweise von Kohl, den Dialekt, die Pausen und das belanglose Politiker-Geschwafel.

Dieter hat 23 Bücher geschrieben und in 24 Filmen gespielt. Er war immer gegen Art von falscher Obrigkeit. Er gehörte keiner Partei an, fand sich aber oft in der Nähe der SPD angesiedelt, weil die eben Opposition betrieben. Besonders in der Adenauer- und der Kohl-Ära.

Ein politischer Kabarettist.

Am Samstag konnte man in WDR 5 eine Lesung von Dieter aus seinem Buch „Nie wieder 80“ hören, mit den Ohren. Er meinte Jahre und nicht Bier oder Whiskey. Das Besondere: Er schwiff, schweifte immer wieder ab, also neue Literatur life, gerade im Entstehen, wie beim Weltall.

Das könnte mal jemand drucken. Ich habe mir das Buch spontan bestellt. Weiß gar nicht mehr, wo, bei ZVAB, medimops oder booklooker. Hauptsache, kommt, das Buch. Ja, sie kommt, die Erleuchtung: Bei ZVAB. Bin ja noch keine 80.

Ein Dötchen, ein Ana-, über meine Begegnung mit Dieter Hildebrandt:

Notizen aus der Provinz:

Darf ich ja gar nicht verwenden, war der Titel einer wahnsinnig guten Satire-Sendung von Dieter Hildebrandt. Ich glaube aber, der hätte nichts dagegen gehabt: Ich habe ihm nämlich ein Foto, das ich in den Sechzigern vom SW-TV gemacht habe und und das ihn wohl bei der Münchner Lach- und Schießgesellschaft zeigte, gezeigt. Dafür hat er mir 3 seiner Bücher, die ich gerade käuflich erworben habe, signiert. Das Foto hatte jahrelang in meiner Studentenbude in Köln an der Wand gehangen.

Ging so: Er machte seine Show in Siegen, in den 90-ern, in der Walddorfschule, um 20.00 Uhr. Also Provinz³. Waldorfschule ist ja oft eine Art Gesamtschule für die Betuchteren. Der Hausmeister meinte noch vor der Aufführung zu ihm: „Um 11 ist hier aber Schluß„. Der Bedienstete hatte seine alten oder auch die evtl. kommenden Blockwartmethoden noch nicht verlernt.

Nach der Aufführung reihte ich mich in die Schlange, die Bücher von Dieter kauften, ein, bzw. ich reihte nur halb, nämlich so, daß ich der letzte war. Ich hielt ihm mein Foto, s/w, das ich Anfang der Sechziger vom Bildschirm gemacht hatte, vor seine Nase, mit der Rückseite, so daß er nix sehen konnte.

Das gibt´s, wenn Sie mir die 3 Bücher signieren. Er grummelte leicht, war aber natürlich neugierig und signierte brav. Ich klärte ihn auf, Studentenbude und so. Er meinte, daß muß bei den Wühlmäusen gewesen sein. Er mußte es ja wissen, war ja dabei. Ich habe ihm natürlich das Foto geschenkt. Das Negativ müßte sich noch in meinem Fundus befinden.

Hab ich damals öfters gemacht, Fotos vom TV-Bildschirm. Auch von der Mondlandung 1968. Dann in Farbe. In dem Moment, als Armstrong seinen Fuß auf den Mond gesetzt hat, hab ich auf den Auslöser gedrückt. Dann kamen die berühmten Worte, kleiner Schritt, großer für die Menschheit.

Wie gesagt, Provinz. Der Kölner sagt über das Siegerland und Siegen: Muffig, muffelig, miefig und piefig. Kabarettisten meinen: Siegen bleibt liegen.

Jetzt muß ich aber mal eine nicht vorhandene Lanze für Siegen brechen. Auch Provinz hat ihre Reize, Siegen besitzt auch eine Art von Charme

Ich kann´s a bisserl beurteilen, den größten Teil meiner Kindheit und Jugend hab ich in Siegen verbracht. Dann nach dem Bund (Bundeswehr, 2 Jahre, freiwillig) in Niederlahnstein (Scharping) und Idar-Oberstein (wo Bruce Willis geboren wurde) bin ich nach Köln zum Studieren und Arbeiten gegangen, weil die Leute im Rheinland so lustig sind, dachte ich, machte ich, gut gemacht und gut gedacht. 30 Jahre voll Kölner, sogenannter Immi (= Immigrant, alle in Köln Wohnenden, aber nicht Gebürtigen). Ich habe aber den Bezug zu Siegen nie verloren, war monatlich meist hier.

Köln ist eine tolle Stadt, sozusagen die nördlichste italienische Stadt. Für mich persönlich sehe ich aber Siegen mit dem Siegerland in 8 Punkten vor Köln. Wie gesagt, für mich, also rein subjektiv.

Siegen und das Siegerland wird von Bossen in Düsseldorf und Berlin vernachlässigt, es sei ein 3-Ländereck, stimmt. Aber viel entscheidender ist, daß hier relativ wenig Wähler wohnen: 2021: Knapp 210000 in ganz Siegen-Wittgenstein gegenüber rund 13 Mio. in ganz NRW. Dabei fährt das Gebiet viele Steuern ein. Steht an 3. Stelle nach gewissen Schwaben, relativ. Geld wird hier super GROSS geschrieben.

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße.

Gerade höre ich Zeitzeichen im WDR 5. Hier wird jeden Tag an besondere Vorkommnisse der Geschichte erinnert, wird heute noch einmal in WDR 3 gebracht.

Heute ist der 8. 11. 63 v. Chr. dran. Jetzt ist das ja kein runder Geburtstag, ist ja vor Christus, also vor ca. 2086 Jahren, wenn ich mich nicht vertue. Das Jahr 0 gab es ja nicht. Aber Christus ist da auch nicht geboren, sondern im Jahre 7 vor Christus, sagen die einen, die anderen 11 vor Christus.

Und was ist schon rund? Ok, manche Menschen, die zur Fortbewegung das Kugeln bevorzugen.

Selbst Kreise. Die sollen ja angeblich immer rund sein. Es gibt aber auch eckige.

Genaueres später, ich muß noch in den Ecken suchen.

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße.

Eine schlechte Nachricht: LORIOT ist tot. Schon seit dem 22. 8. 2011.

Die gute Nachricht: LORIOT hat gelebt und viele unsterbliche Dinge hinterlassen. Früher war mehr Lametta, in der Badewanne, in der sich 2 Männer um Wasser und Enten streiten.

Geboren ist er genau vor 100 Jahren, am 12. 11. 1923.

Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht, welche wollen Sie zuerst hören? Geht nicht mehr, vorbei, um die Ecke. Haste den Schwanz noch gesehen? SSSSSTSSS, macht die Bartwickelmaschine.

LORIOT hat den Menschen aufs Maul und auf die Handlungen und Verhaltensweisen geschaut. Und dies mit HUMOR und Satire gewürzt.

Er nannte gewisse Politiker pomadenartige Lebewesen, die meinen, andere müßten nach ihrer Pfeife tanzen.

Aber wir leben in einer Demokratie, da ist das Volk ist der Souverän, der Mann mit der Pfeife.

Loriot wurde gefragt, ob er ein guter Soldat gewesen sei, geht so, meinte er, wäre ich besser gewesen, wäre ich im WIDERSTAND gewesen.

Morgen ist der 11.11. Da beginnt die fünnefte Johreszick, der KARNEVAL. In Köln ist jet loss. Tip(!): Es muß nit die Zülpicher Stroß oder die Altstadt sinn, jede Kneipe in Köln ist klasse, und davon gibt es über 1000, genauso viel wie Taxis oder Züge im Hauptbahnhof, wenn sie denn fahren.

Noch ein Tip(!): Es gibt Tips(!) für das Fernsehprogramm durch die Fernsehzeitschrift HÖRZU. Täglich kurz nach 17.00 Uhr. Programmänderungen und vor allem die Teilnehmer an den Talkshows, die ja erst kurz vorher feststehen.

Ab und zu findet sich da nicht nur eine Wichtigtuerin, bzw. Betsiehungs-Suchende, sondern eine Persönlichkeit, die wirklich etwas zu vermelden hat. Warum heißt denn HÖRZU HÖRZU? Wohl ein Hinweis darauf, nicht den Ton abzustellen.

Warum ich mir HÖRZU kaufe, seit über 10 Jahren? Geht Dich ja nun ja nix an, annefürsisch, aber da ist das SUPERRÄTSEL drin, dreimal um die Ecke gedacht, im Dreieck, wie Baerbock, die im Kreis die Ecken sucht. Außerdem ist das Programm etwas ausführlicher, besonders nachts, also für Nachteulen etwas besser.

  • Was ist das denn für eine bekloppte Überschrift? Suddelzeddel? Es sind Sudelzettel.
  • Diese sollen an Christoph Maria Lichtenberg erinnern:

Georg Christoph Lichtenberg (* 1. Juli 1742 in Ober-Ramstadt bei Darmstadt; † 24. Februar 1799 in Göttingen) war ein Physiker, Naturforscher, Mathematiker, Schriftsteller und der erste deutsche Professor für Experimentalphysik im Zeitalter der Aufklärung. Lichtenberg gilt als Begründer des deutschsprachigen APHORISMUS. (Wikipedia-Eintrag). Er hat seine über 30 Jahre geführten Notizen Sudelbücher genannt.

Das Land, in dem ehrliche Haut und unschuldiger Tropf Schimpfwörter sind und anführen so viel als betrügen. (Sudelbücher I D 628) Nachtigall, ick hör Dir trapsen.

Leib und Seele ein Pferd neben einen Ochsen gespannt. (I D 656)

Wie geht´s, sagte ein Blinder zu einem Lahmen. Wie Sie sehen, antwortete der Lahme. (E 385)

Unter den Deutschen in Doitschland habe ich in den letzten Jahrzehnten keine Judenfeindlichkeit feststellen können, gibt ja auch nicht viele, ca. 100000 Juden. Die Anfeindungen gehen doch wohl hauptsächlich von Muslims und Arabern aus. Also ein Importprodukt. Dagegen kann unser Staat wenig machen. Aber er muß es halt versuchen.

Also hört auf mit dem scheinheiligen Bedauern über den Holocaust und die Kristallnacht. Was da passiert ist, ist so ungeheuerlich, daß sogar Juden und Israelis darüber makabre Witze machen.

Geht an der Réalität des Krieges vorbei. Also Réalität wie réalistisch, vorne betont, nach Dieter Krebs.

Seht zu, daß es zu Verhandlungen kommt, Doitschland leistet einen Beitrag, Baerbock klappert die arabischen Länder ab, hat Scholz befohlen, und halt beim Klappern die Klappe über Frauenfußball und Frauenrechte, verweise höchstens darauf, daß beim Trampolinspringen Frauen gegenüber Männern mit überlangem Penis, ab 82 cm, in gewaltigem Vorteil sind.

Was aber sehr wohl in Doitschland vorhanden ist: Ausländer- und Fremdenfeindleichkeit, die Angst vor allem Unbekannten, besonders in der Provinz. In einem Dorf im Siegerland sind 75% dagegen, daß ein Container für Flüchtlinge dort aufgestellt wird.

Dabei ist hinter der spießbürgerlichen Fassade manchmal, oft eine bösartige Gesinnung verborgen, die bisweilen ins Kriminlle ausartet. Claude Chabrol (1930-2010) hat dies des öfteren in seinen Filmen gezeigt.

Juden sind eben Kosmopoliten, Weltbürger. Die Welt wächst zusammen, bedingt durch die unheimliche Kommunikation und den Welthandel. Das dauert natürlich noch, bis dies der letzte Döddel in der entlegensten Kolchose, Oblast oder einem Kuhdorf auf der ganzen Welt kapiert. Dabei ist Kuhdorf in Indien bestimmt nicht abwertend, sondern eher ein Heiligtum.

Juden haben sich seit fast 1000 – 1500 Jahren über die Welt ausgebreitet. So ähnlich, in kleinerem Umfang die Schnitzelessenden, Roma und Sinti seit 1000 Jahren, wohl hauptsächlich in Europa.

Die Rede ist von Zigeunern, sie heißen in anderen Sprachen natürlich anders:

Zigeuner, bzw. Roma & Sinti:

Sprache Zigeuner
AlbanischCiganët
BaskischIjitoak
BosnischCigani
Bulgarischцигани
DänischSigøjnere
EnglischGypsies
Estnischmustlased
Finnischmustalaiset
FranzösischTsiganes
GalizischXitanos
GriechischΤσιγγάνοι
IrischGypsies
IsländischSígaunar
ItalienischZingari
Jiddischציגײנער
KatalanischGitanos
KroatischCigani
Lettischčigāni
Litauischčigonai
MaltesischŻingari
MazedonischЦигани
NiederländischZigeuners
NorwegischSigøynere
PolnischCyganie
PortugiesischCiganos
Rumänischţiganii
RussischЦыгане
SchwedischZigenare
SerbischЦигани
SlowakischCigáni
SlowenischCigani
Spanischgitanos
TschechischCikáni
Ukrainischцигани
Ungarischcigányok
WalisischSipsiwn
Weißrussischцыганы

Die Anzahlen der Roma und Sinti in Europa:

Betonung liegt auf geschätzt. Die meisten sind allerdings nicht mehr „fahrend“, sondern leben seßhaft. Viele sehen aus wie Du und ich, erkennt man nicht. Schlecht für die Ausländerhasser. Die Tabelle ist allerdings von 2010.

Das Problem in Palästina gibt es schon seit 1923, verschärft durch die Gründung des Staates Israel. So seh ich das als Laie, flüchtig betrachtet, nicht flüchtlingsbetrachtet, obwohl ich auch mal geflohen bin, mit 3 3/4 Jahren, auf einer Lokomotive, aus der Ostzone, der späteren „sogenannten DDR“, der „DDR“ und ab 1970 DDR. Allerdings nicht alleine.

Andere Story, demnächst in diesem Theater, Karten an der Abendkasse, draußen natürlich, wie immer, nur Kännchen.

Das war 1948.

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße.

Vor ein paar Jahren benötigte ich eine gewisse Sorte von Kugelschreiberminen. Ich hatte mir Dutzende von Kulis zu Werbezwecken gekauft. In Doitschland fand ich nur die sauteuren. Und ich bin das ganze Netz entlang gelaufen, bis ich selbst schon Löcher in den Füßen hatte. Also bestellte ich sie in China, dauerte zwar ein paar Wochen, dafür äußerst preiswert. Ging über Frankreich, vielleicht dem Zoll geschuldet.

Was mache ich denn, wenn ich nur eine brauche. Dann muß ich eben in den sauren Minenapfel beißen.

Einmal in Kölle am Rhein benötigte ich für meiner Studentenbude einen Nagel für ein Bild. Ich in ein Eisenwarengeschäft, einen Nagel bitte. Gibt es nur zu 100 Stück. Brauch ich nicht, ich brauch nur einen. Ok, ich bekam 2 geschenkt. Kölle eben.

Geht sicher nicht mit Steaks in einem Steakrestaurant meiner Wahl.

Gerade WDR 5 gehört, Zeitzeichen, wird heute in WDR 3 wiederholt. Hier wird jeden Tag an ein Ereignis der Geschichte erinnert. Andere 3. Programme senden dies auch, seit 40 Jahren.

Heute: 8. 11. 63 v. Chr. Jetzt ist das aber kein runder Geburtstag. War ja „vor“. Also, wenn ich mich nicht täusche 2086 Jahre her. Das Jahr 0 gab es nicht. Christus ist 7 vor Christus geboren, sagen die einen, die anderen 11. Cicero hielt seine 1. Rede gegen Catilina, einen politischen Gegner.

Rund, muß ja nicht sein, für manche Menschen schon, die als Fortbewegung das Rumkugeln benutzen.

Selbst ein Kreis muß nicht rund sein.

Die roten Linien sind sämtlich Kreise. Aus einem Schulbuch, Geometrie, Leistungskurs Mathematik, die spinnen die Mathematiker.

Für Kenner und andere Interessierte:

Hab ich extra klein gelassen, verwirrend. Drauf klicken. Sachen jibt et, die jitt ja jar nit. Is so, Laschet.

Cicero beginnt seine Rede mit dem geflügelten Wort: Quousque tandem abutere, Catilina, patientia nostra? (Wie lange noch, Catilina, wirst du unsere Geduld missbrauchen?)

War da noch nicht mit Flügeln versehen, wurde es aber später.

Cicero war ja ein schlauer Politiker, Anwalt, Philosoph und eben auch Redner. Damals gab es ja noch keine Medien. Die wenigen Bücher wurden mit der Hand geschrieben.

Die Reden wurden so nicht gehalten, sie gelten als literarische Meisterwerke. 54 sind erhalten. An die 100 sind es, wenn man Teilstücke hinzurechnet.

Cicero hat viel mehr geschrieben, philosophische Schriften, rhetorische Schriften, Briefe, an seinen Bruder und an seinen Verleger. Wer sich angeben will, es sind bestimmt 1Meter und ein paar gequetschte. Für den Bücherschrank oder fürs Büro, als Manager.

Sallust, römischer Geschichtsschreiber, 86 – 34 v. Chr, schrieb in seiner de coniuratione Catilinae:

sed lubido stupri, ganeae ceterique cultus non minor incesserat: viri muliebria pati, mulieres pudicitiam in propatulo habere.

Aber ebenso stark war die Lust an Hurerei, Schlemmerei und allem anderen Sinnenkitzel geworden. Männer duldeten weibliches, Weiber hielten ihre Keuschheit feil.

Ich habe den Sallust in der Schule gelesen. 17 Jahre alt. Löhrtorgymnasium, Siegen, bei Dr. Springer. Die Passage viri muliebria pati, Männer duldeten weibliches verstand ich nicht, ich fragte im Unterricht den Lehrer, der antwortete nicht, ich insistierte, der wurde ungehalten, ja richtig komisch. Mir wurde es nicht erklärt. Heute verstehe ich dies sonderbare Verhalten.

Genauso wenig verstand ich als 14-jähriger die Wörter Drogen, Geisel (obses,-idis), und Adler (aquila) in Schlachten bei Caesar, Gallischer Krieg, de bello Gallico nicht. Geiselnahmen gab es in Doitschland noch nicht, das Land befand sich im Aufbau. Von Drogen hatte ich nur von einem Opiumkrieg in China gehört. Und erst die Adler, was machen die beim Kampf?

Das hat gedauert, bis ich kapierte, daß dies Standarden, Feldzeichen sind, wonach sich die Kämpfenden orientierten (Legion, Kohorte, Manipel, Centuria), war ja alles zu Fuß und zu Pferd, mit den Schwerten, Lanzen, Schilden usw. Blutig, blutig, jeder Vampir hätte hier seine helle Freude gehabt. Aber die können ja tagsüber nicht. Und nachts wird nicht gekämpft, Flutlicht gab es noch nicht.

Das waren die Fuffziger-Sechziger-Jahre. Arschfickerei gab es ja nur im Verborgenen. Wer erwischt wurde, Knast, Beruf weg. Sehr vernünftig, Knast, zur Weiterbildung. Wenn schon, denn schon.

In Köln gab es zu dieser Zeit geheime Plätze, wo Männer ihre sexuellen Handlungen vollführen konnten. Die wurden von allen Schichten der Gesellschaft fleißig frequentiert. Köln war ja schon immer Welt-stadt, tolerant und welt-offen, im wahrsten Sinne.

Dort konnte man Kino-, Kneipen-besitzer, Knastbrüder und Konzernchefs sehen, spätere TV-Stars, Tunten und Tankstellenbetreiber. Ein Whoiswho der Gesellschaft.

Auch heute noch werden diese Lokalitäten gegayt, nicht jeder kann und will sich outen, gesellschaftliche, berufliche, finanzielle oder familiäre Gründe, von wegen freie Gesellschaft, Erfindung vom Weiberbuschfunk, den Experten in Sachen 6. Oder er wird bloßgestellt wie seinerzeit Hape und Bio, über 40 Jahre her.

Das war der Filmemacher Rosa von Praunheim. Unfair, so weit ins Privatleben anderer einzugreifen. Aber für die beiden war das vielleicht ein Plus.

Zu weniger Schlüpfigem(!), den Reden: Wieder zur Antike. Vor 2000 Jahren. Ein Jahr hat 365 Tage, vorwärts und rückwärts. Auf der Erde.

Um so mehr stand das gesprochene Wort im Vordergrund. Es gab richtige Rhetorik-Schulen, das war ja eine eigene Wissenschaft. Sollten die heutigen doitschen Politiker mal eine Zeitreise hin unternehmen.

Ihre Reden werden heute meist abgelesen, zum Einschlafen, für die Füße, bekommen ja auch Tantiemen von der Fuß-Deo-Industrie.

Konnten die Altvorderen besser, FSJ Strauß, Wehner usw. Von Goebbels und Hitler will ich nicht reden. Das waren keine Menschen und Rhetoriker müssen Menschen sein. Trotzdem einmalig gut, wenn auch einmalig pervers und bösartig. Wollt ihr den totalen Krieg?

Solch eine Kacke kann übrigens jedem Volk und zu jeder Zeit wieder passieren, wenn nicht die entsprechenden Organe aufpassen, also die Staatsorgane, nicht Nieren und Leber, die werden anderweitig gebraucht, für manche die Leber besonders.

Bei den Reden von Strauß und Wehner muß man zuhören . Wehner bereitete sich vor, indem er in jedem Satz die Pausen einplante und mit senkrechten Strichen versah und die betonten Wörter hervorhob.

Dem Zeitzeichen sei Dank:

Ich war immer in dem Glauben, Cicero hätte den Catilina umbringen lassen. Und hätte dafür ein Jahr in die Verbannung gehen müssen. Ich Dösel, ich als alter Latein-Fuzzi. Is aba auch schon verdamp lang her. Da lag ich fast noch in den Windeln.

Tatsächlich ist Catilina in einer Schlacht gefallen. Aber Cicero hat Anhänger von ihm umbringen lassen:

Lentulus war in diesen Raum hinabgebracht worden, die Henker schnürten ihm mit dem Strick die Kehle ab. (6) So fand er , ein Patrizier aus dem glanzvollen Geschlecht der Cornelier, der in Rom die Konsulwürde bekleidet hatte, ein durch seine Sitten und Taten verdientes Lebensende. An Cethegus, Gabinius und Caeparius wurde die Todesstrafe in gleicher Weise vollzogen. Wikipedia. Aus Sallust, die Verschwörung des Catilina.

Na, wenigstens etwas. Dafür mußte Cicero etwa ein Jahr in die Verbannung gehen.

Das ist so, als wenn Scholz die Merkel umbringen ließe. Das wäre äußerst verwerflich und gäbe lebenslänglich ohne Aussicht auf eine vorzeitige Entlassung.

Ich warte ja immer bei Urteil Mord auf mit oder ohne, das ist so wie beim Kaffeetrinken oder Pommes kaufen.

Nochmals danke an die Redakteure und –innen des Zeitzeichens.

Das Schöne und das Gute zählt im Leben, verbunden mit Freiheit und menschlichem Geist.
Natürlich nach Gesundheit, Familie und Freunden.
Frei nach Wilhelm Münker (1874-1970), Mitbegründer des DJH-Werks, aus Hilchenbach im Siegerland,
Heimat- und Naturschützer. (Deutsche Jugendherbergs-Werk)

Rechts ist ein Stempel zusehen. Aufdruck: J.H. UIIIa , den ich mir während einer langweiligen Unterrichtsstunde aus einem Radiergummi geschnitzt habe. UIIIa bedeutet Untertertia (Klasse 8),
Diese Tabelle hab ich zu meinen Wanderungen, Studien- und Ferienfahrten immer in der Vorbereitung benutzt.
Einmal habe ich den Schwarzwald mit einem Kommilitonen, Hans Hoymann aus Dinklage, durchwandert, von Karlsruhe nach Freiburg. Die letzten 20 km haben wir geschummelt, sind mit der Bahn gefahren.

Mit dem Fahrrad bin ich als 17-jähriger nach England mit meinem Freund Bert-Jürgen Ewers, genannt Teddy, bis zum Lake District geradelt und natürlich zurück.

3 Monate bin ich als Student alleine durch Italien getrampt, von Padua bis Palermo, von Riva bis Reggio di Calabria.
Die meisten Fahrten habe ich allerdings als Klassenfahrten oder Erlebnistrips für Schüler organisiert und durchgeführt.
Alles in allem:
45 Wochen Griechenland, in 8 Fahrten, 36 Wochen Italien in 20 Fahrten. Wir übernachteten in der Regel in Jugendherbergen, in Zelten oder einfach am Strand. Hotels und Campingplätze kamen nicht in Frage. Auch nicht in Luxusherbergen.

Dazu die Camargue, Schottland, Ungarn, Mallorca, Eifel und anderes, was da da sonst noch rumliegt, ehrlich gesagt, Deutschland zu wenig; kann man ja nachholen.
Der Weg ist das Ziel. Das war immer eine Mischung aus Abenteuer- und Bildungsfahrten. In der Regel fuhren wir morgens los, ohne das genaue Ziel an diesem Tag zu kennen. Wichtiges Gebot war der Zusammenhalt in der Gemeinschaft.

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße.

Stilles bescheidenes Leben gibt mehr Glück als erfolgreiches Streben, verbunden mit beständiger Unruhe.”

Dieser Spruch stammt von Albert Einstein. Er schrieb ihn auf einen Zettel, den er November 1922 einem Hotelangestellten in Tokyo gab.

Jener wurde in Jerusalem Oktober 2017 bei Winner´s für 1,54 Millionen Dollar versteigert.

Ich persönlich beherzige diese Weisheit schon seit langem. Ich hätte den Wisch ja auch zu ersteigern versucht. Dies war mir aber in Ermangelung des nötigen Großgelds nicht möglich.

https://www.spiegel.de/panorama/leute/albert-einstein-handschriftlicher-sinnspruch-fuer-millionenbetrag-versteigert-a-1174574.html
Einstein´s Zettel
Mein erstes 3D-Bild, zu betrachen mit Weitblicktechnik, mit der Schieletechnik, und sogar mit doppelter und dreifacher Schieletechnik (sehr selten), entnommen der Zeitschrift FOCUS, aus den 90-ern. Mit einiger Geduld ist E=MC² zu sehen.

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße.

Mein 2. Flyer, schomma als Papierflieger zusammengefaltet

Wir haben in unserer Kindheit solche Papierflieger fliegen lassen.
Mit allen möglichen Verfeinerungen. Ich habe als 12-jähriger ein Abschußprinzip entwickelt.
Zutaten: Schere, Wäschklammer, einfacher Gummiring.
In die Unterseite habe ich eine Kerbe geschnitten und dann konnte man den Flieger katapultieren.
Einmal habe ich einen über ein 4-geschoßiges Mietshaus geschossen.
Von einer Seite. Ich lief auf die andere. Er kam herunter.

Das ist das Mietshaus, Wellersche 9, Siegen, Unterm Häh. Man denke sich die potthäßlichen Garagen gestrichen, dafür ein Trümmergrundstück, Wiese, Bänke und 1 Sandkasten. Die Häuser waren grau in dunkelgrau. Rechts prangten 15 Meter hohe Pappeln. Keine Autos, keine Plastik-Mülleimer.
Dafür gab es aber noch keine Waschmaschinen. Die Hausfrauen wuschen mit Waschbrett.
Geheizt wurde mit Kohle-Briketts im dazu passenden Kohleofen.

Wenn die Ladung Briketts geliefert wurde, mußte ich die in den Keller schleppen und aufstapeln. Gottseidank nicht numeriert, obwohl mein Vater Beamter war.

In einem Sommer wurde das Wasser knapp, sehr knapp, es fuhren spärlich Tankwagen herum. Ich mußte 500 m latschen und aus einer Quelle, am Gallenberg, einer Art Rinnsal, einen Eimer Wasser ergattern. Wartezeit 2 Stunden. 502 m zurücklatschen. Und das täglich.

Keiner in der Siedlung hatte Telefon, die nächste Telefonzelle war 250 m entfernt.
Einer hatte Fernsehen, 1 Programm aus Köln, Entfernung: Siegen-Köln 100 km, mit einem Kubikmeter Antenne, vom Hofe mit Namen, in dem Haus, rechts neben meinem Standort.
Wir bekamen als 2. in der ganzen Gegend TV, am 10. 12. 1958. Ich hing den ganzen Tag vor der Glotze, einen Monat lang, d.h. vom Programmstart um 16.00 Uhr bis 20.00 oder 21.00 Uhr, wenn ich ins Bett mußte. Ich war ja schließlich erst 14.
War nicht so schlimm, hatte mir ein Detektorradio ins Kopfkissen eingebaut, selbst gebastelt, d.h. aus einem Bausatz, nur Mittelwelle, nur ein Programm, ohne Batterien, als Hörer benutzte ich eine Telefonmuschel. Die hatten wir von Firma T&N Normalzeit bekommen. Bißchen Löterei. Der Betrieb lief durch die Energie der Radiowellen.
Apropos Fernsehen:
Sonntags ging das Programm wohl länger. Einmal habe ich eine Meisterschaft im Billard 47/2 gesehen, den ganzen Tag. Ein anderes Mal, genauso den ganzen Tag, einen Leichtathletikwettkampf Polen-Deutschland, ebenso den ganzen Tag. Gibt es heute wohl nicht mehr.
Nach einem Monat hatte ich von dem Privileg genug. Andere gingen ja in die Oberstadt und standen in Trauben vor den Fernsehgeschäften, ein frühes public viewing.

Draußen tagsüber: Kinder, Jugendliche, Erwachsene auf den Straßen. Wie in Italien. Wenn man spielen wollte, als Kind, brauchte man nur raus zu gehen. Da gab es immer was. Alle 4 Wochen wechselten die Spiele in neue Spiele oder Varianten.
Das waren die 50-, 60-er Jahre.

Die Flieger eignen sich aber nicht als Waffe, sind ja aus Papier, können keine Bomben tragen,
schon gar keine Atombomben.
Und die hat Deutschland jaJottseidank nicht, gepriesen und getrommelt.
Außerdem besitze ich keine Atombombe, heiße ich Iran-nowitsch?
Zudem ist das Zünden einer Atombombe auf deutschem Gebiet untersagt,
§ 307 StGB, fällt nicht unter § 308 StGB, Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion.

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße.

Dieser Beitrag unterliegt in Kina (China) der staatlichen Zensur, natürlich auch in Hongkong. Nordkorea weiß ich nicht.

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