SPRÜCHE des TAGES 2

Das Schöne und das Gute zählt im Leben, verbunden mit Freiheit und menschlischem Geist.
Natürlich nach Gesundheit, Familie und Freunden.
Frei nach Wilhelm Münker (1874-1970), Mitbegründer des DJH-Werks, aus Hilchenbach im Siegerland, Heimat- und Naturschützer.

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße.

Ich

Penis, GV (ficken), Beziehung und Liebe kommen vor. Corona nicht. Keinmal Onanie. Auch nicht Sexismus, Rassismus, Faschismus, Militarismus, Populismus, auch nicht Isthmus, metoo, m42, Armlänge.

Nietzsche
Frauen: Falle der Welt.
Hexenverbrennungen gehen heutzutage nicht mehr, wegen des Umweltschutzes und wegen des Klimas. Außerdem ist das ja Mord. Und Mord verjährt nicht seit dem Beschluß des Bundestages vom 3.7.1969 in der BRD. Im Übrigen könnte man ja die Dame verletzen.

Ich glaube, der hat Kork.
Nur noch ein Pfefferminzplättchen. (Monty Python).

Eile mit Weile. Festina lente. Speude brade´os. (Dt, Latein, Altgriechisch)
Nichts zu sehr. Nihil nimis. Mäde´n aga´n. (Dt, Latein, Altgriechisch)

Wer die Form beherrscht, kann sie vernachlässigen. (J. Happel)

Ho mä darei´s ándropos ou paideúetai. Zur Erziehung gehört auch eine Portion Strenge dazu. Wörtlich: Wer nicht geschunden wird, wird nicht erzogen. (Menander). Gilt heutzutage besonders für die männlichen Pubis.

Ok, Chillen, Zocken, Shisha, Scheiße bauen muß auch mal sein.

Ficken, Bumsen, Blasen , alles auf dem Rasen.

Wo ein Wille ist, ist auch ein Irrweg.

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße.

Dabei bin ich doch erst 76; ich möchte schon noch ein paar Nullen erreichen, so wahr mit Gott helfe.
Im Moment habe ich den Eindruck, daß ich jünger werde.
Mein Hausarzt, Dr. Kiel aus Siegen, meinte, daß wäre biologisch nicht möglich.

Ich möchte das persönlich ja auch nicht, besonders nicht in das embryonale Stadium;
da würde mich wieder eine Frau an die Leine nehmen.

Weise: Sagen manche anderen Leute von mir. Na ja; je oller, desto doller.
Ich gehöre ja jetzt zu den Grielächern (Kölsch).

Scheiße: Solche Fäkalwörter gehören nicht hierhin. Ich bin aufgebracht und empört ob solcher Ausdrucksweise.
Ja, scheiß die Wand an.

Ist ja umweltfreundlicher als an die Wand urinieren; man kann die Gegend betrachten.
Das ist Beweis dafür, daß Frauen viel klimafreundlicher sind.

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße.

LANDTAGSWAHL gewinnen

Liebe Parteien,

wollt Ihr die nächste Landtagswahl gewinnen?

So könnt Ihr mit Sicherheit Erfolg haben. Schaut dem Volk aufs Maul, ins Herz und in die Seele.

Ich

Ca. 50% der Wähler-/innen sind ja bekanntlich Frauen. Die Mehrzahl dieser will an 1. Stelle Familie, Mann, Kinder und ein Heim haben; ein Beruf zählt für diese erst an 2. Stelle.

Gebt den Frauen mehr Rechte. Gebt den Frauen mehr Wahlmöglichkeit für Ihr Leben. Gebt den Frauen mehr Sicherheit für Ihr Leben.

Toleranz und Respekt ist das oberste Gebot, nicht nur Frauen gegenüber.

Forderungen:

1) Grundsätzlich und überall gleicher Lohn für Männer und Frauen.

2) Viele Frauen wollen und müssen Beruf und Familie in Einklang bringen. Wenn sich eine Frau dafür entscheidet, genauso viel für die Kinder zu arbeiten wie für den Beruf oder sogar noch mehr, so muß dies honoriert und entlohnt werden.

Also: Ein “Hausfrauenlohn”, Bürgergeld muß her, 1000€/mtl., gestaffelt nach Vermögen, Einkommen des Ehegatten, Anzahl der Kinder, Teilzeitbeschäftigung usw.

Ok, kostet eine Menge Geld, ist aber machbar.

Nach meiner Überzeugung steht die Erziehung und die Bildung der Kinder und Jugendlichen sehr weit oben in politischen Agenda, natürlich nach Verteidigung und Wirtschaft.

Die Kinder und die Pubis sind die künftigen Erwachsenen und die Leistungs- und Entscheidungsträger von morgen.

3) Wenn Frauen nach 3, 6, 14 oder 18 Jahren wieder arbeiten wollen, Teil- oder Vollzeit, haben sie einen Rechtsanspruch darauf, wieder bei der letzten Arbeitsstelle eingestellt zu werden. Bei Behörden, gleich welcher Ebene, dürfte das ja kein Problem sein.

Wenn die alte Firma nicht mehr existiert, muß Ersatz geschafft werden. Wenn sich das Arbeitsfeld geändert hat, muß sie eingearbeitet werden. Wenn das nicht geht, muß sie anderweitig beschäftigt werden. Ich höre schon die Wirtsschaftsbosse jaulen.

Viele der 50% Frauen und auch einige Männer, die Frauen Respekt zollen, werden mir sicher zustimmen.

So könnt Ihr sicher die nächste Landtagswahl gewinnen.

Ich bin alt und weise, Scheiße. Fast alles ist relativ.

SPRÜCHE am SONNTAG

Das Schöne und das Gute zählt im Leben, verbunden mit Freiheit und menschlischem Geist.
Natürlich nach Gesundheit, Familie und Freunden.
Frei nach Wilhelm Münker (1874-1970), Mitbegründer des DJH-Werks, aus Hilchenbach im Siegerland, Heimat- und Naturschützer.

Das bin ich vor 100 Jahren und in 100 Jahren

Die 5 Kölschen Hauptsprüche:


Jeder Jeck ist anders.
Et is, wie et is.
Et kütt, wie et kütt.
Et hat noch immer jutjejange.
Wat fott is, is fott.

Und noch ein paar andere:

Suum cuique. (Jedem das Seine).

Wen?

Cui bono?

Leve und leve lasse.

Et bliev nix, wie et wohr.

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße.

SPRÜCHE des TAGES

Nicht nur ein einziger Spruch, da ja Wochenende ist. Aus meiner ANA-Sammlung, die ich ständig erweitere. Teilweise gut geeignet für Gespräche und Diskussionsrunden. Z.B. bei der hübschen Anne Will, Markus Lanz und Konsorten.

Das Schöne und das Gute zählt im Leben, verbunden mit Freiheit und menschlischem Geist.
Natürlich nach Gesundheit, Familie und Freunden.
Frei nach Wilhelm Münker (1874-1970), Mitbegründer des DJH-Werks, aus Hilchenbach im Siegerland,
Heimat- und Naturschützer.

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße.

Das bin ich vor 100 Jahren und in 100 Jahren

Penis, GV (ficken), Beziehung und Liebe kommen gar nicht vor. Corona auch nicht. Keinmal Onanie. Auch nicht Sexismus, Rassismus, Faschismus, Militarismus, Populismus, auch nicht Isthmus, metoo, m42, Armlänge.

Sag es unter Wasser.

Gut, daß wir darüber gesprochen haben.

Ich weiß, daß ich nichts weiß. Oida,ouk oida (Sokrates).

Ceterum censeo discere non neglendum esse!

Übersetzung: Im Übrigen bin ich der Meinung, daß das Lernen nicht vernachlässigt werden darf. Anspielung auf den alten Cato (234 v. Chr. – 149, natürlich auch vor Chr.)
Ceterum censeo Carthaginem esse delendam. Im Übrigen bin ich der Meinung, daß Carthago (im heutigen Tunesien) zerstört werden muß.

Carthago war jahrhundertelang der Rivale des Römischen Reiches im Mittelmeer. Nach dem 3. Punischen Krieg (149-146) war Karthago platt gemacht. Im 2. war nebenbei der Hannibal zu Gange.

Wir haben unseren festen Bekanntenkreis.
Draußen nur Kännchen.

Gehst Du zum Weibe, vergiß die Peitsche nicht. Frei nach Nietzsche.
Der war ein Philosoph, konnte lesen, sogar Bücher, noch mehr: auch schreiben.
Kleine Hilfe für die Aburenten in NRW:
Philosoph ist kein Briefmarkensammler, das sind die Philanthropen.
Man hilft ja, wo man kann.

Allerdings hat der das wohl nicht gesagt, wenigstens nicht überliefert, sondern in einem seiner Bücher gibt ein “altes Weiblein” den Ratschlag: “Du gehst zu Frauen? Vergiß die Peitsche nicht.” (Hab ich auch nur aus der Sekundär-, oder auch Tertiärliteratur). Trotzdem luschtisch.

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße.

Die BUNDESWEHR und SATIRE

Wie ich in meiner Bundeswehrzeit (2 Jahre) von 1964 bis 1966 zur Satire fand.

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße.

Ich war ja freiwillig, wir wußten gar nicht, daß wir verweigern konnten. Mit 19 Jahren ist man ja mitunter blöd.

Die Möglichkeit der Verweigerung erfuhr ich erst nach 3 Monaten. Und das war dann auch mit einer Anhörung von rechten Leuten verbunden mit Fangfragen.

 Aber sowieso: Ich wollte ja die Abfindung von 3000 DM haben; damals ja sehr viel. Davon konnte ich dann 2 Jahre in Köln studieren, mit etwas Honnefer Modell (heute Bafög) und einem Stipendium von der VW-Stiftung und etwas Unterstützung meiner Eltern: Ich wollte ja Mathelehrer werden. Und ich konnte ja weiterhin Nachhilfestunden erteilen, was ich ja schon in meiner Schulzeit und auch in meiner BW-Zeit in Niederlahnstein und Koblenz tat.

Und last not least:

Ich dachte mir: Der Staat hat für mich ja viel getan. Da muß ich was zurückgeben. Man ist ja 19.

Immerhin: 1964 war das Abitur ja noch was besonderes; es machten 14% in Deutschland, war aber auch nur die Fahrkarte fürs Weiterkommen.

Allerdings: Es gab noch keinen Numerus clausus. Ich konnte studieren, was und wo ich wollte. Ich dachte schon an Medizin und Mathematik in Heidelberg, wie gesagt, 19, da träumt man noch.

Ich bin dann nach Köln gegangen, weil dort die Leute so lustig sind, dachte ich. Und es stimmte. Ich war ja schon mit 15 Jahren durch Köln geradelt und hatte einen tollen Eindruck von Kölle am Rhing und seinen Einwohnern bekommen.

Und mit 17, als ich mit meinem Freund Teddy auf dem Weg nach England mit dem Fahrrad durchs Rheinland fuhr, wurde diese Einschätzung bestätigt.

Also mußte ich beim Bund als Soldat wohl oder übel die Schnauze halten. Hab ich da gelernt, neben Schlips binden, nähen und harte Schuhe und Stiefel butterweich kriegen und die Nerven bewahren.

Letzteres hat mir in den ersten 2 Monaten meines Mathestudiums in Köln bei den Professoren Dr. Dombrowski und Dr. Meyer sehr geholfen.

Auch muß man ja die tolle Kameradschaft unter den Rekruten bei der BW hervorheben.

Wir kamen in Sontra bei Kassel, 7 km von Zonengrenze, an, zwecks Grundausbildung. Auf dem Kasernengelände, noch in Zivil, hörte ich einen Stuffz zu einem Unteroffizier sagen: “Denen werden wir auch noch das Ärschelchen aufreißen”.

Ich dachte, daß kann ja heiter werden.

Das war aber natürlich nicht wörtlich gemeint. Homosexuelle Handlungen waren ja strafbar, bis 1969, mit Untergebenen ja sowieso nicht.

In dieser Grundausbildung, durften wir nur in Uniform raus und den Standort nicht verlassen. Keinen Urlaub. Jeden Morgen 5.00 Uhr aufstehen, Dienst bis 17.00 Uhr und fast immer unter einem Vorwand weiteren Dienst bis 22.00 Uhr.  

Unglaubliche Schinderei. Z.B.: Nachappell Samstag Nachmittag; Sommer, Hitze, Marschieren auf dem Kasernengelände, das war neu erbaut, kein Baum, kein Strauch. Gasmaske aufziehen, dann beim Weitermarschieren unter der Gasmaske singen.

ich auf der Stube bei der Bundeswehr

Allerdings kein Vergleich mit Nagold (ca. 50 km von Stuttgart entfernt):

Am 3.6.1957 waren in Nagold 15 Soldaten bei einem Gewaltmarsch zu Tode gekommen. Da kamen dann die unglaublichen Schikanen, z.B. Liegestütze über offenen Messern, befohlen von 20-jährigen, in der Fallschirmjäger-Ausbildungskompanie 6/9 zu Tage, was Verurteilungen und die schmachvolle Auflösung der Kompanie zur Folge hatte.
https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46172730.html

Meine Erlebnisse von damals sind ja auch ein Buch wert. Ich habe gelernt, die Leute zu verarschen, und meine ersten Kontakte zur Satire gehabt. Das war die Zeitschrift PARDON, Vorgängerin von TITANIC.  

Ich habe da meine Vorliebe für Zahnarztbesuche entdeckt. Bei der BW war ich dort in 2 Jahren bestimmt 20x.

In Niederlahnstein, wo ich dann stationiert war, bin ich dann immer runter zum Zahnarzt, einem Ungarn, hab gesagt, ich bin jetzt hier und bin dann ins Cafe Allmagne getigert und habe den Vormittag mit einem Kännchen Kaffee, Schwarzwälder Kirsch und Käsesahne, dazu der Frankfurter Allgemeinen verbracht. Der Spieß rief beim Zahnarzt an. Der sagte, der Happel ist im Wartezimmer.  

Ich habe mir in Sontra, also noch in der Grundausbildung, von meiner Mutter ein Telegramm schicken lassen, ich müßte zur Hochzeit meiner Kousine kommen. Ich damit zum Spieß. Ich sagte, kann ich mal Sie persönlich sprechen. Jah, jah. Ich erzählte dann eine Story von gemeinsamer Kindheit, Sandkasten und so. Ich bekam 3 Tage Sonderurlaub. Dann mit meinem ersten Auto, Ford  12M, raus aus dem Laden. Nach 20 km hab ich mir Zivil in einem Wäldchen angezogen.   Zu Hause stellte ich fest, daß ich ja gar keine Kousine habe.  

Ich, heute und vor 100 Jahren und in 1000 Jahren

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße.

STUDENTEN und BIER

Das bin ich vor 100 Jahren und in 100 Jahren

Krombacher ist so groß geworden, bundesweit und mehr, weil es den unglaublich genialen Werbeeinfall gab: “mit Felsquellwasser gebraut”, verbunden mit dem tollen Foto eines Sees. Sachischma.

Bei einem Studentenumtrunk in Köln in den 60-ern meinte ein Kommilitone, namens Schmiechen, einer, der in einer Verbindung war:

Wenn ich binnen 1 Stunde am Krombacher Bierbrunnen bin, ziehe ich mich nackt aus und springe hinein. Und dann kamen wieder ein paar lateinische Sprüche aus seiner Verbindung. …quod habeat… usw.

Der Bierbrunnen war damals in Krombach bei Siegen noch in der Kurve neben der B54, da, wo es zum ehemaligen Pastor Netz hochging. Es war samstags morgens gegen 2.00 Uhr, ich war nüchtern und sagte: OK. Und wir waren jung und brauchten das Geld.

Es war Sommer und sternenklar. Ich packte den Schmiechen mit 3 anderen in meinen VW-Käfer und ab ging die Reise.

Es gab ja 2 Möglichkeiten: Von Köln nach Siegen über Gummersbach, die B55 oder über Waldbröl. Die Autobahn und auch die HTS (Schnellstraße im Siegerland über den Flüssen Sieg und Ferndorf) gab es ja noch nicht. Wir schrieben das Jahr ca. 1969, jaja, die Golden Sixties.

An für sich eine Fahrt von 1,5 bis manchmal bis zu3 Stunden. In jedem Fall so um die 100 km. Ich wählte Waldbröl, kürzer, nicht so viele Ortschaften. Obwohl: Ich fuhr ja wohl durch die Ortschaften wie eine gesengte Sau, wie die anderen meinten.

Nach 57 Minuten waren wir am Bierbrunnen; Schmiechen war wohl wieder etwas nüchtern und weigerte sich, sein Versprechen einzulösen.

Die Morgendämmerung, die Eos, die rosenfingrige, begann ihr Werk.

Wir zwangen Schmiechen, mit physischer und auch psychischer Gewalt, in den Brunnen zu klettern. Wir hätten ihn da ja zurückgelassen, wenn er sich weiter geweigert hätte.

Ob des Spektakels gingen die Lichter in den Häusern hinter verschlossenen Gardinen an. (Siegerland).

Es existieren noch Fotos, wie Schmiechen mit Zweigen um den Brunnen gejagt wurde. Immerhin: 57 Minuten von Köln-Lindenthal nach Krombach, mit einem Käfer, aber mit Super-Michelin-Gürtelreifen.

Zu der Zeit hatte ich einen unglaublichen Verschleiß an Reifen.

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße.

VOKABELN lernen 2

Meine Wenigkeit

Jeder Mensch lernt und behält ja anders. Es gibt sprachbegabte Menschen, denen Vokabeln und Redewendungen nur so zufliegen; die behalten diese dann manchmal nach dem ersten Hören ihr Leben lang.

Andere hingegen, besonders die mathematisch-analytisch Begabten, tun sich da mitunter schwerer.

Ich habe 35 Methoden entwickelt, mit denen man auf die jeweiligen Bedürfnissse eines Schülers eingehen kann, je nach Begabungen und Vorkenntnissen.

Einer meiner besten Erfolge war Christian L., 14 Jahre alt, aus Köln. Er besuchte die Klasse 8 des Apostelgymnasiums. Er hatte bereits über anderthalb Jahre Lateinunterrichts genossen. Er konnte aber keine einzige Vokabel; dementsprechend war seine Zeugnisnote ungenügend; auch alle letzten Klassenarbeiten waren 6.

Was tun, sprach Zeus.

Es stand das Erlernen von 608 Lateinvokabeln an. Wir hatten dafür 20 Tage Zeit. Es lagen hier jetzt besonders günstige Bedingungen vor: Christian war ein pfiffiges Kerlchen, so daß die lateinische Grammatik keine Schwierigkeiten bereitete und:

Er wollte unbedingt in seiner Klasse bei seinen Freunden bleiben. Dazu kam noch, daß das Gymnasium von meiner Wohnung 200 m entfernt lag, ebenso von seinem Zuhause, und genauso betrug die Entfernung von mir zu ihm ebenfalls 200 m. Also ein gleichseitiges Dreieck. Komisch, die Tastatur hat ja kein Dreieckszeichen.

Dazu kam, daß Christian fast jeden Abend gegen 20.00 Uhr einen Smoking anziehen und mit seinen Eltern essen gehen mußte, mal chinesich, mal italienisch, mal griechisch-römisch, ich meinte griechisch. Der arme Jong. So blieb der also bei mir. Wenn dann die Eltern anriefen, sagte er, er sei noch beim Happel lernen.

So konnte ich ihn ausgiebig testen und eine Strategie festlegen. Christian lernte sehr fleißig, auch natürlich samstags und sonntags. Ein Beispiel: Wir gingen in den Grüngürtel von Köln, der ja halb Köln umschließt, von Adenauer zu seiner Zeit als Kölns Oberbürgermeister erbaut. Wir rasteten auf einer Bank, Christian mußte 5 Vokabeln beim Wandern lernen, dann weiter bis zur nächsten Sitzgelegenheit für mich; dort habe ich ihn die 5 Vokabeln abgefragt und Christian mußte wieder über die Wiese und sich die nächsten 5 hereinziehen. Das Ganze ging so 2, 3 Stunden. Und immer wurden die bereits gelernten nach einem ausgeklügelten System wiederholt.

Resultat: Christian konnte von den 608 Vokabeln genau 500, in 20 Tagen gelernt, schrieb eine Vier und wurde dann versetzt.

Wie gesagt, so was funktioniert ja nur, wenn ein unbändiger Lernwille vorhanden ist.

Nebenbei: “Wie gesagt” sagt der Kölner ja gerne, auch wenn er es nicht gesagt hat. Stimmt aber hier nicht; ich hatte ja schon auf den Ehrgeiz und die Motivation von Christian hingewiesen.

Spruch des Tages:

Das Schöne und das Gute zählt im Leben, verbunden mit Freiheit und menschlischem Geist.
Natürlich nach Gesundheit, Familie und Freunden.
Frei nach Wilhelm Münker (1874-1970), Mitbegründer des DJH-Werks, aus Hilchenbach im Siegerland,
Heimat- und Naturschützer.

Wer nach Ansehen strebt, hat oft das Nachsehen. (Konfuzius oder Lichtenberg)

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße.

Weisheiten

Das Schöne und das Gute zählt im Leben, verbunden mit Freiheit und menschlischem Geist.
Natürlich nach Gesundheit, Familie und Freunden.
Frei nach Wilhelm Münker (1874-1970), Mitbegründer des DJH-Werks, aus Hilchenbach im Siegerland,
Heimat- und Naturschützer.

“Stilles bescheidenes Leben gibt mehr Glück als erfolgreiches Streben, verbunden mit beständiger Unruhe.”

Dieser Spruch stammt von Albert Einstein. Er schrieb ihn auf einen Zettel, den er November 1922 einem Hotelangestellten in Tokyo gab.

Jener wurde in Jerusalem Oktober 2017 bei Winner´s für 1,54 Millionen Dollar versteigert.

Ich persönlich beherzige diese Weisheit schon seit langem. Ich hätte den Wisch ja auch zu ersteigern versucht. Dies war mir aber in Ermangelung des nötigen Großgelds nicht möglich.

https://www.spiegel.de/panorama/leute/albert-einstein-handschriftlicher-sinnspruch-fuer-millionenbetrag-versteigert-a-1174574.html

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße.

Ich