VOKABELN LERNEN alle Sprachen

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße.

Erstes und oberstes Gebot: ÜBEN ÜBEN ÜBEN und nochmals ÜBEN.

Das gilt in höherem Maße für die, denen die Vokabeln nicht so zufliegen, sondern eher die Zahlen und Töne, auch Farben und Figuren.

JEDEN TAG, AUCH SAMSTAGS UND SONNTAGS, BÜFFELN BÜFFELN BÜFFELN.

JEDEN TAG 20 MINUTEN. Und das mußt Du konsequent durchhalten. Du solltest das zu einem Ritual entwickeln, genauso wie Zähneputzen, Frühstücken, Toilettengang usw. Es können auch 30 Minuten sein. Wenn, dann aber wirklich jeden Tag die 30 Minuten. Also jeden Tag den gleichen Zeitaufwand.

Das bringt nämlich viel mehr, als wenn Du Dich am Wochenende 3 Stunden hinsetzt und lernst.

Schau Dir z.B. die Spitzensportler an, z.B. Verstappen, Hamilton, Vettel oder Boris Becker und Steffi Graf, viele Fußballspieler, und auch viele andere Sportler, die nicht den Bekanntheitsgrad erreichen. Oder auch viele Leistungen in vielen Berufen. Einen von Tausenden muß ich noch erwähnen: Den ehemaligen Bomber der Nation, Gerd Müller, den Stürmer von Bayern München, unvergessen, der mittlerweile leider verstorben ist. Er gilt ja als der beste Torschütze aller Zeiten neben Pele und Maradonna. Ein afrikanischer Staat hat vor einiger Zeit eine 3D-Münze, mit Bewegung, von dem Bomber herausgebracht.

Ich hatte gerade Maradonna mit Madonna verwechselt; die Dame spielt, wenn überhaupt, sicher nur unterirdisch Fußball. Dafür hat sie ja andere Qualitäten.

Von nix kütt nix, wie der Kölner sagt.

Du mußt so vorgehen: Den 1. Tag lernst Du mit Zuhalten 10 bis 30 Vokabeln, je nach Alter und Gedächtnis. Dabei sollst Du vom Englischen (z.B.) ins Deutsche und dann vom Deutschen in Englische vorgehen. Beim Lernen bei einer “toten” Sprache wie z.B. Latein, Altgriechisch oder auch Sanskrit, Altpersisch oder Dalmatinisch reicht vorerst meist die eine Richtung, also von der Fremdsprache ins Deutsche.

Es gibt übrigens mehr “tote Sprachen” als “lebendige”. Zur Zeit gibt es 4000 bis 6500 gesprochene Sprachen auf der Welt, je nach Sichtweise. Für Dich ist wahrscheinlich nur Latein als angebliche Mumie interessant. Du bist also sozusagen ein “Leichenfledderer”. Kleiner Scherz meinerseits, muß auch mal sein, muß auch mal sein. (Für Experten: Feuerzangenbowle mit Heinz Rühmann).

Den 2. Tag nimmst Du Dir die nächsten 10 bis 30 Vokabeln vor. Aber zuerst wiederholst Du mit Zuhalten die Vokabeln von gestern. Diejenigen, die Du vergessen hast, streiche an. Dann kommen die neuen 10 bis 30 dran.

Den 3. Tag stehen die weiteren 10 bis 30 an. Aber vorher, Du kennst es schon, wiederholst die Vokabeln vom 1. und 2. Tag. Dabei kannst Du Vokabeln vom 1. Tag, die Du jetzt kannst, wegstreichen. Die Dir vom 2. Tag entfallen sind, streiche wieder an.

Jetzt kommt die Erlösung: Den 4. Tag lernst Du, wie gehabt, wieder 10 bis 30 Wörter, wiederholst aber nur die vom 2. und 3. Tag, wieder mit Anstreichen und Wegstreichen.

Richtig, Du hast es erraten, das Spiel geht so weiter: Den 5. Tag wieder die Neuen und die vom 3. und 4. Tag wiederholen. Den 6. Tag nochmal 10 bis 30 Neue und Wiederholung derjenigen vom 4. und 5. Tag.

Der Sinn der ganzen Geschichte ist, daß Du jede Vokabel an 3 aufeinanderfolgenden Tagen Dir einprägst.

Um nicht die Übersicht zu verlieren, mache einen Wochen- und einen Monatsplan.

Ich habe dies Verfahren schon öfters getestet, im Lateinischen, Englischen, Altgriechischen und Französischen. Auch an mir selbst in meiner Schulzeit und in meinem Lateinstudium. Für mein Examen habe ich 2700 Vokabeln und ca. 1500 Redewendungen gelernt. Dies war damals, in den 70-ern, nötig, da wir auch 2 Texte, Übersetzungen zwar von Originalschriftstellern, z.B. Cicero, vom modernem Deutsch ins Lateinische übertragen mußten.

Die Schwierigkeit ist dabei ja hauptsächlich, daß der Lateiner viel mehr Verbformen benutzt. Z.B. das Gerundivum, das es so in keiner anderen Sprache gibt. Insbesondere ist der Unterschied zwischen Gerundivum und Gerundium das Grauen vieler Schüler. Dazu kommt noch, daß sich manche Sätze aus dem Deutschen mit beiden Phänomenen bilden lassen.

Und die Redewendungen sind sehr verschieden. Natürlich war die Kenntnis der Grammatik absolute Voraussetzung, eine Form falsch, 6 und raus.

Ich behaupte, 99,99999% aller erfoderlichen Vokabeln und Idioms beherrscht zu haben, wahrscheinlich sogar 100%. Habe jedenfalls keine Schwäche bei der Überprüfung gefunden. Bin da ein Perfektionist gewesen. Aber die Anforderungen waren ja auch verdammt hoch. Aber ich wollte ja auch meine Gedächtnisleistung testen.

Ich habe 1964 Abi am Löhrtorgymnasium in Siegen gemacht, bis dahin 6 Jahre Altgriechisch gehabt, Xenophon, Herodot, Homer, Plato, Sophokles usw. Zwei Tage vor dem Schriftlichen in dieser toten und auch wiederum lebendigen Sprache beschloß ich, noch einmal eine totale Vokabelüberprüfung zu machen.

Was tun, sprach Zeus:

Zeus, Athener Nationalmuseum, Aufnahme: J. Happel

Ich beschloß, den Schulunterricht 2 Tage zu schwänzen.

Ich fuhr mit meinem Ford 12M, alte Karre, schaukelte in den Kurven wie ein kleiner Rheinkahn, auf die Deuzer Höhe, 10 km von Siegen entfernt. Damals noch die alte Straße, eng, kurvig, einige Reste sind noch erhalten. Feldweg ging ab. Ich 20 Meter rein und startete die Wiederholung.

Nach einiger Zeit kam ein Uniformierter (sicher ein Polizist) auf dem Fahrrad daher und behauptete, die Einfahrt wäre hier verboten und wies auf ein Schild hin. Da war aber keins. War ja für ihn komisch, verdächtig. Einer, der im Wald, im Auto, in ein Buch mit ausländischen Zeichen starrt. Und das im Siegerland in der damaligen Zeit, fremden-, ausländer-, bildungsfeindlich, kulturfeindlich bis zum Haselmausmelken und obrigkeitshörig wie im Mittelalter, der Kaiserzeit und der Nazizeit, nicht der Römerzeit. So weit kamen die nicht. Es grauste ihnen halt. Vor dem Wetter.

Hat sich aber etwas gebessert, bedingt durch die Anknüpfung an die große Welt, die Autobahn Sauerlandlinie, also Ruhrpott und Frankfurt, und die A 4, nach Köln. Und das das Fernsehen, S/W in den 50-, 60-ern, dann farbig, 1968, Bau der Siegener Uni, 1972 und 2003, die privaten Fernsehanstalten, das Internet und das smartphone. Und natürlich das Boomen der Wirtschaft, besondern auch der IT-Branche. Sogar nach Jahrzehnten ein Theater gebaut.

Trotzdem halten sich Sprüche wie „Was ist besser als Siegen? Verlieren“ oder „Siegen bleibt liegen“. Die Handy-Caps: Das Siegerland liegt im Dreiländereck NRW, RhPf und Hessen und hat relativ wenige wahlberechtigte Einwohner, um die 230000 gegenüber 17,5 Mille NRW. Berlin und Düsseldorf haben sich einen Globus und einen Diercke-Atlas gekauft, um Siegen zu finden.

Natürlich kann man auch einfach in KÖLN Cologne (West-Germany) bleiben, dem VENEDIG des Nordens.
KÖLN ist eine Stadt und ein Gefühl.

Ich sehe mittlerweile 8 Positiva von SIEGEN und des Siegerlandes gegenüber von KÖLN, rein für mich persönlich.

Ich gab mich wieder der Überprüfung hin, der Griechischvokabeln im Ford 12 M auf dem Waldweg.

Die Arbeit klappte gut, Platon, statt 5 Stunden in einer hingerotzt, fertig, meinem Freund Teddy noch eine Vokabel zugeflüstert. War dann eine 1, wie ich durch geheime Quellen erfuhr.

Das Graecum, also Abi in dieser Sprache, war zwar Voraussetzung für ein Lateinstudium. Ich habe das Altgriechische dann aber kaum direkt gebraucht, in 50 Jahren 3 Schüler darin gehabt, auch nur kurz.

War aber eine kleine Hilfe für das rudimentäre Erlernen des Neugriechischen, für meine 8 Reisen in das Reich der Götter.

Der Nutzen von dem Erlernen von Latein (und auch Altgriechisch) sind vielen nicht ersichtlich. Stimmt, ein Leben ist auch ohne möglich, kann sinnvoll sein, also nicht wie bei den Möpsen bei Loriot: Ein Leben ohne Möpse ist zwar möglich, aber sinnlos.

Bildung bedeutet eben nicht nur „Anhäufung von Wissen“.

Ich habe dann, aus Jux und Dollerei, mal wissen wollen, wieviele Vokabeln von diesem Kraftakt hängenblieben sind. Am 18. 7. 2004 und am 28. 4. 2013 und auch heute, den 29.11.22 führte ich eine kleine Kontrolle durch, also 40, 50, 60 Jahre später. Lehrbuch ARS GRAECA, heute speziell die Seite 114.

Ca. 80% der Vokabeln sitzen noch. Und jetzt ein Phänomen: Die meisten weiß ich sofort, aber: Bei einigen denke ich, kenn ich nicht, absolut nicht. Z.B. psegein, tadeln. Nach 20, 30 Sekunden fällt mir die Bedeutung ein. Ich gucke blöd, verblüfft. Manche sind mir natürlich total entfallen.

Ich betrachtete das Vokabellernen immer auch als Gedächtnistraining. Als 16-jähriger Schüler meinte ich, völlige Grammatik- und Vokabelkenntnis reichten aus, um eine Sprache zu beherrschen. In dem diesem Alter interessierten mich die Inhalte weniger, genau genommen keinen Deut, also culo-egal.

Diese Fertigkeiten sind natürlich eine gute Basis, reichen aber noch nicht. Das war also ein Irrtum. Es gibt nämlich für fast jede fremde Vokabel mehrere Bedeutungen. Dazu kommen die Redewendungen, die Idiome, die das Salz in der Suppe einer Sprache ausmachen.

Dann noch die Möglichkeit des Witzes, der Ironie, der Satire und last not least, der Kontext.

Ok, war ja erst 16, testosteron- und penisbehangen. Jeile Zick. (Tolle Zeit).

Als ich 35 war, meinte ein Ingenieur zu mir, mit 50 könne man keine Sprachen mehr lernen. Ich dachte, so ein Mist, Kacke, Scheiße. Stimmt aber nicht, ist individuell verschieden.

Allerdings hatte dieser Ing. in eine Familie eingeheiratet, in der der Mann gerade verstorben war, Mathelehrer, Frau und 4 Töchter. Ich erspare mir irgendwelche Bemerkungen, wie: ja dann usw. hält ja auch kein Schwein aus usw. Das ziemt sich nicht.

Im zarten Alter von 72, war September, dachte ich, merke ich mir mal den Namen Eyjafjallajökull. Das ist der Vulkan in Island, der durch Ausspucken den Luftverkehr in halb Europa lahmlegte. Durch keine Technik gemerkt, also keine Eselsbrücke, nur so aus Quatsch, machte ja auch keinen großen Sinn. Ich wollte ja nicht nach Island fahren. Da hätte ich ja sagen können: Ich Neger, Brauner oder Nazi oder Schwarzer, jedenfalls fremd hier, bitte wo Eyjafjallajökull, Du wissen?

Ob der Unwichtigkeit dachte ich über einen Monat nicht an diesen Vulkan, wie gesagt, ich war ja nicht in Island. Mittlerweile oktoberte es. Plötzlich fiel mir siedend-heiß ein: Wie hieß der Speier noch gleich? Ich wußte es: Eyjafjallajökull.

Das gleiche Spiel, die gleiche Zeit: Ouagadougou. Das ist die Hauptstadt von Burkina-Faso, das frühere Obervolta, in Afrika, unter Europa, nördliche Halbkugel.

Ouagadougou kam in die Presse und wurde berühmt durch den Peer Steinbrück, Zitat: „Selbstverständlich werde ich zur Nachfolgekonferenz im Juni in Berlin einladen: Luxemburg, Liechtenstein, Schweiz, Österreich, Ouagadougou.“

Es ging um Steueroasen, gab leichte diplomatisches Geplänkel, keinen Krieg.

Wie gesagt: Die Perfektion:

(Der rote Faden ist etwas grün im Gesicht geworden, wollte aber nicht kotzen)

Also, apropos: Die Perfektion:

Ist ja für Dich so nicht nötig, andererseits unterstreicht das die Güte der Methode. Du willst aber auch nicht die 100 m in 8,21 laufen oder den Speer 200 weit werfen. Aber etwas Ehrgeiz mußt Du schon an den Tag legen. Tricksen güldet nicht: natürlich kann man die 100 m laufend in einem schnellen Bus in Weltrekordzeit schaffen, den Speer kann man ja in Etappen werfen und kann die einzelnen Ergebnis addieren, zur Not mit Taschenrechner.

Dann wird Dir das Lernen nach einiger Zeit vielleicht sogar Spaß machen, Du siehst Erfolge und gleichzeitig ist das Vokabellernen ein gutes Gedächtnistraining.

Und plötzlich interessierst Du Dich für den Inhalt der Texte und der Geschichten, und dann auch für die Menschen, die darin vorkommen.

Ein gutes Gedächtnis ist ein sanftes Ruhekissen, oder so.

Ich nach meinem Studium, verdamp lang her

Eberhard Werner Happel (1647-1690)

Jeder Mensch lernt und behält ja anders. Es gibt sprachbegabte Menschen, denen Vokabeln und Redewendungen nur so zufliegen; die behalten diese dann manchmal nach dem ersten Hören ihr Leben lang.

Andere hingegen, besonders die mathematisch-analytisch Begabten, tun sich da mitunter schwerer.

Ich habe 35 Methoden entwickelt, mit denen man auf die jeweiligen Bedürfnissse eines Schülers eingehen kann, je nach Begabungen und Vorkenntnissen. Hier ist eine Stoffsammlung von den Methoden, von denen die meisten auch ohne Anleitung verständlich sind. Stoffsammlung heißt hier Sammlung ohne Ordnung. Das ist ja erst mal nicht wichtig. Jeder kann sich die für ihn zutreffenden Tips(!) heraussuchen. Dieses Elaborat war ursprünglich für lateinische Vokabeln gedacht, ist aber für jede andere Sprache anwendbar.

Nochmals vielen Dank an Kirsten (Kiki) Bender, die mir diese Methoden auf ihrem Computer geschrieben hat. Es war 1996. Kiki war in der 9 auf dem Löhrtorgymnasium in Siegen.. Die Nummer 33 stammt von ihr. Das lateinische Wort imber (der Regen) konnten sich viele in der Klasse nicht merken. Also sprangen die Schüler insgesamt in den kleinen Pausen auf und nieder und schrien imber der Regen. Der Lateinlehrer kam herein und guckte blöd.

Hat durchaus seine gute Bewandtnis. Man unterscheidet die visuellen, die auditiven und die motorischen Typen, also je nachdem wie jemand lernt und behält, also mehr vom Sehen, Hören oder von der Bewegung. Zu letzterem gehört auch, daß man die Vokabeln schreibt oder sie beim Spazierengehen lernt. Ist sowieso eine tolle Methode: Zu der Bewegung kommen andauernd neue visuelle Reize. Ganz reine Leute gibt es kaum. Der Mensch ist ja ein Chaos, also eine Mischung.

Einer meiner größten Erfolge war Christian Ludorff, 14 Jahre alt, aus Köln. Er besuchte die Klasse 8 des Kölner Apostelgymnasiums und hatte bereits über anderthalb Jahre Lateinunterrichts genossen. Allerdings beherrschte er keine einzige Vokabel; dementsprechend war seine Zeugnisnote ungenügend; auch alle letzten Klassenarbeiten waren 6. Normal bei dem Beginn der Pubertät.

Was tun, sprach Zeus.

Zeus, Athener Nationalmuseum (Foto: Jürgen Happel)

Es stand das Erlernen von 608 Lateinvokabeln an. Wir hatten dafür 20 Tage Zeit. Es stand die nächste entscheidende Klassenarbeit für die Versetzung an. Hier lagen jetzt besonders günstige Bedingungen vor: Christian war ein pfiffiges Kerlchen, so daß die lateinische Grammatik keine Schwierigkeiten bereitete und:

Er wollte unbedingt in seiner Klasse bei seinen Freunden bleiben. Dazu kam noch, daß das Gymnasium von meiner Wohnung 200 m entfernt lag, ebenso von seinem Zuhause, und genauso betrug die Entfernung von mir zu ihm ebenfalls 200 m. Also ein gleichseitiges Dreieck. Komisch, die Tastatur hat ja kein Dreieckszeichen.

Dazu kam, daß Christian fast jeden Abend gegen 20.00 Uhr einen Smoking anziehen und mit seinen Eltern essen gehen mußte, mal chinesich, mal italienisch, mal griechisch-römisch, ich meinte griechisch. Der arme Jong. So blieb der also bei mir. Wenn dann die Eltern anriefen, sagte er, er sei noch beim Happel lernen.

So konnte ich ihn ausgiebig testen und eine Strategie festlegen. Christian lernte sehr fleißig, auch natürlich samstags und sonntags. Ein Beispiel: Wir gingen in den Grüngürtel von Köln, der ja halb Köln umschließt, von Adenauer zu seiner Zeit als Kölns Oberbürgermeister erbaut.

Wir rasteten auf einer Bank, Christian mußte 5 Vokabeln beim Wandern lernen, dann weiter bis zur nächsten Sitzgelegenheit für mich; dort habe ich ihn die 5 Vokabeln abgefragt und Christian mußte wieder über die Wiese und sich die nächsten 5 hereinziehen. Das Ganze ging so 2, 3 Stunden. Und das bei Nieselregen. Und immer wurden die bereits gelernten nach einem ausgeklügelten System wiederholt.

Resultat: Christian konnte von den 608 Vokabeln genau 500, in 20 Tagen gelernt, schrieb eine Vier und wurde dann versetzt.

Wie gesagt, so was funktioniert ja nur, wenn ein unbändiger Lernwille, schnelle Auffassungsgabe und Intelligenz vorhanden sind.

Nebenbei: “Wie gesagt” sagt der Kölner ja gerne, auch wenn er es nicht gesagt hat. Stimmt aber hier nicht; ich hatte ja schon auf den Ehrgeiz und die Motivation von Christian hingewiesen.

Das Schöne und das Gute zählt im Leben, verbunden mit Freiheit und menschlichem Geist.
Natürlich nach Gesundheit, Familie und Freunden.
Frei nach Wilhelm Münker (1874-1970), Mitbegründer des DJH-Werks, aus Hilchenbach im Siegerland,
Heimat- und Naturschützer.

Diese Tabelle hab ich zu meinen Wanderungen, Studien- und Ferienfahrten immer in der Vorbereitung benutzt.
Einmal habe ich den Schwarzwald zusammen mit einem Kommilitonen, Hans Hoymann aus Dinslake, durchwandert, von Karlsruhe nach Freiburg.
Mit dem Fahrrad bin ich als 17-jähriger mit meinem Freund Bert-Jürgen Ewers, genannte Teddy, nach England bis zum Lake District geradelt und natürlich zurück.
3 Monate bin ich alleine durch Italien getrampt, von Padua bis Palermo, von Riva bis Reggio di Calabria, gegenüber von Sizilien. Man könnte hinspucken, wenn man ein Lama wäre, das 3 km weit spucken könnte.
Einmal sah ich in einer marcelleria (Metzgerei) in Italien ein Schild: E vietato sputare nel fondo. Es ist verboten, auf den Boden zu spucken. Desgleichen in Zügen: Spucken aus dem Fenster verboten.
Dies liegt daran, daß Italienern und auch Reisenden das Wasser im Mund zusammenläuft, weil sie in einem so tollen Land leben und reisen.


Natürlich kann man auch einfach in KÖLN Cologne (West-Germany) bleiben, dem VENEDIG des Nordens.
KÖLN ist eine Stadt und ein Gefühl.

Die meisten Fahrten habe ich allerdings als Klassenfahrten oder Erlebnistrips für Schüler organisiert und durchgeführt.
Alles in allem:
45 Wochen Griechenland, in 8 Fahrten, 36 Wochen Italien in 20 Fahrten.

Wir übernachteten in der Regel in Jugendherbergen, in Zelten oder einfach am Strand.
Hotels und Campingplätze kamen nicht in Frage. Auch nicht Luxusherbergen.

Dazu die Camargue, Schottland, Ungarn, Mallorca, Eifel und anderes, was da da sonst noch rumliegt, ehrlich gesagt, Deutschland zu wenig; kann man ja nachholen.

Der Weg ist das Ziel. Das war immer eine Mischung aus Abenteuer- und Bildungsfahrten. In der Regel fuhren wir morgens los, ohne das genaue Ziel an diesem Tag zu kennen. Wichtiges Gebot war der Zusammenhalt in der Gemeinschaft.

Rechts ist ein Stempel zusehen. Aufdruck: J.H. UIIIa , den ich mir während einer langweiligen Unterrichtsstunde aus einem Radiergummi geschnitzt habe. UIIIa bedeutet Untertertia (Klasse 8),

“Stilles bescheidenes Leben gibt mehr Glück als erfolgreiches Streben, verbunden mit beständiger Unruhe.”

Dieser Spruch stammt von Albert Einstein. Er schrieb ihn auf einen Zettel, den er November 1922 einem Hotelangestellten in Tokyo gab.

Jener wurde in Jerusalem Oktober 2017 bei Winner´s für 1,54 Millionen Dollar versteigert.

Ich persönlich beherzige diese Weisheit schon seit langem. Ich hätte den Wisch ja auch zu ersteigern versucht. Dies war mir aber in Ermangelung des nötigen Großgelds nicht möglich.

https://www.spiegel.de/panorama/leute/albert-einstein-handschriftlicher-sinnspruch-fuer-millionenbetrag-versteigert-a-1174574.html
Einstein´s Zettel
Mein erstes 3D-Bild, zu betrachen mit Weitblicktechnik, mit der Schieletechnik, und sogar mit doppelter und dreifacher Schieletechnik (sehr selten), entnommen der Zeitschrift FOCUS, aus den 90-ern. Mit einiger Geduld ist E=MC² zu sehen.

Wir haben in unserer Kindheit solche Papierflieger fliegen lassen.
Mit allen möglichen Verfeinerungen. Ich habe als 12-jähriger ein Abschußprinzip entwickelt.
Zutaten: Schere, Wäschklammer, einfacher Gummiring.
In die Unterseite habe ich eine Kerbe geschnitten und dann konnte man den Flieger katapultieren.
Einmal habe ich einen über ein 4-geschoßiges Mietshaus geschossen.
Von einer Seite. Ich lief auf die andere. Er kam herunter.

Das eignet sich aber nicht als Waffe, ist ja aus Papier, kann keine Bomben tragen,
schon gar keine Atombomben.
Und die hat Deutschland jaJottseidank nicht, sei´s gepriesen und getrommelt.
Außerdem besitze ich keine Atombombe, heiße ich Iran-nowitsch?
Zudem ist das Zünden einer Atombombe auf deutschem Gebiet untersagt,
§ 307 StGB, fällt nicht unter § 308 StGB, Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion.

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße.

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Nachtnachrichten SEX

Guten – Abend meine Damen – und Herren zur Spät-Ausgabe der Nacht-nachrichten, heute- wie immer mit den neuesten – Mel-dungen aus der Länd/Lend-lichkeit. Mein Name ist MARIE HERR. (Nichte von Trude Herr, Cologne, die Red.)

Mein Slip hat sich verklemmt; kann mir mal jemand helfen.

London:

Der britische – Geheim – dienst sieht Russlands Angriffs-krieg gegen die Ukraine – vor einer neuen Phase.

Ich will keine Schokolade, ich will einen Mann.

Russlands – Angriffskrieg gegen die Ukraine tritt nach britischen Informationen in – eine -neue – Phase ein. Die schwersten Gefechte sollen sich auf eine knapp – 350 – Kilometer lange Frontlinie verlagern, die sich südwestlich – nahe Saporisch-schja bis nach Cherson erstreckt.

Meine Maße: 100 – 60 – 80.

Kiew: Selenskyj fordert inter-nationalen – Reisebann – für Russen.

Washington: Pentagon: Bis zu 80.000 Russen in Ukraine-Krieg getötet – oder verletzt.

Ich bin so heiß.

Kiew: Katastrophe droht: AKW in Saporisch-schja offenbar mit Sprengstoff – verkabelt.

Nach Informationen der Ukrainer haben russische – Truppen das Kernkraftwerk mit Sprengstoff verkabelt.

Ich bin so jeieillll. Und dat bei dem Wetterchen.

Insofern sei es nach Auskunft des Befehls-habers der im Kraftwerk – stationierten Truppe, General – major Walerij Wassiljew, jederzeit möglich, das Atom – kraftwerk zu sprengen.

Entweder, so wird Wassiljew in dem Tweet zitiert, sei Saporisch-schja „russisches Land oder verbrannte Erde“. Dieses AKW ist das größte in Europa.

In allen Berufen, eben auch bei den Soldaten in der ganzen Welt, laufen auch Dumpf-backen, gefährliche Idioten, herum.

Ruf mich an: 0176669966699!!!

Das Wetter: Feucht und heiß, genau wie ich, besonders in den mittleren Zonen. Fenster geöffnet lassen.

Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht. Wenn Sie mögen, sehen wir uns morgen wieder. Schlafen sie gut.

Silen aus dem Athener Nationalmuseum, ist eine Figur, gab es reell so nicht. Mein feuchter Traum, wenn sich nix anderes ergibt
Meine Konkurrenz
putinje
hitlerowitsch, größter belegbarer Verbrecher aller Zeiten: So hoch liegt bei uns der Dreck im Keller (Karl Küper Köln)
Ab 40 ist man für sein Gesicht selbst verantwortlich
Die Fratze des Bösen, kurz vor dem Orgasmus. Wird Hitler immer ähnlicher. Jetzt hilft nackt auf dem Pferd auch nicht weiter.

Biden ist ein schlauer Fuchs:

Elf Jahre nach Osama bin Laden haben die Vereinigten Staaten auch seinen Nachfolger getötet. In Kabul wurde einen Luftschlag ausgeführt, der den Emir der Terrorgruppe Al Kaida, Aiman al-Sawahiri, getötet habe, bestätigte US-Präsident Joe Biden. Zivile Opfer habe es nicht gegeben.

Eine Machtdemonstration: Die USA können fast jedes Gebäude auf der Welt aus mehreren Tausend Kilometern zerstören und damit gezielt die Menschen darin und das seit über 30 Jahren. Silicon Valley macht´s möglich, also die Elektronik und eben auch die Luftraumüberwachung, die Geheimdienste, die Computertechnik, die Satelliten, seit einiger Zeit auch die Drohnen. Das kann niemand außer den USA mit dieser Präzision.

Die Normalbevölkerung erfährt diese Fähigkeiten meist erst nach Jahren, wenn überhaupt, zuerst kommt das Militär mit den Geheimdiensten, dann die Polizei und die inneren Geheimdienste, wobei in den Schurkenstaaten die Übergänge kaum zu sehen sind.

Rat an Putin: Halte Dich nur in Deinen Bunkern auf. Aber unwahrscheinlich, daß ihm was passiert. Das wäre ja auch nicht die Lösung. Es kann ja noch schlimmer kommen: Anderer Diktator, noch verrückter, Bürgerkrieg in Rußland, Atomschläge.

Dieser Beitrag unterliegt in Kina (China) der staatlichen Zensur, natürlich auch in Hongkong. Nordkorea weiß ich nicht. Kommt wohl nicht dahin. Natürlich keine Zensur in TAIWAN, einer freien Demokratie, und das bleibt auch so.

Merke: Auf die Dauer siegt die Demokratie und das Gute im Menschen.

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße

INHALT

ZOCKEN am GYMNASIUM

: ULTRA-FRECHE-DREISTE METHODE PFUSCHEN SCHUMMELN SPICKEN MOGELN FUDDELN GYMNASIUM : MATHEMATIK kann tödlich sein

KRIEG PUTIN UKRAINE

MATHELEHRER(35) TOT.

SPRACHEN LERNEN

BERUFSWAHL

VOKABELN lernen 1
VOKABELN LERNEN
VOKABELN LERNEN FORTSETZUNG
VOKABELN lernen 2

SUDDELZEDDEL 2

BÖHMERMANN IST NICHT SCHWUL 2

SUDDELZEDDEL 1

Die BUNDESWEHR und SATIRE

ANEKDOTEN 1

SCHUMMELN SPICKEN PFUSCHEN MOGELN FUDDELN im ABITUR

SCHUMMELN SPICKEN PFUSCHEN MOGELN FUDDELN am GYMNASIUM GELDADEL ABITUR

SCHUMMELN SPICKEN PFUSCHEN MOGELN FUDDELN am GYMNASIUM MATHE mit 2 BINDFÄDEN

PFUSCHEN SCHUMMELN SPICKEN MOGELN FUDDELN DREISTE METHODE GYMNASIUM MATHEMATIK BARONE und BUTLER

SCHUMMELN SPICKEN PFUSCHEN MOGELN FUDDELN AM GYMNASIUM LATEIN mit WALKIE-TALKIE

PFUSCHEN SCHUMMELN SPICKEN MOGELN am GYMNASIUM Multimillionäre und ANDERE

PFUSCHEN KLAUSUREN MATHEMATIK DREISTE METHODE UNERREICHT GELDADEL GEHEIMNISVOLLE VILLA IN KÖLN

BÖHMERMANN IST NICHT SCHWUL

BUNDESTAGSWAHL GEWINNEN: BROT UND SPIELE NACHLESE 1.10.2021, 17.10.2021, 24.10.2021, 12.11.2021

LANDTAGSWAHL NRW 2022

Weisheiten

HUMOR IST MÄNNLICH SATIRE WEIBLICH

Spruch des Tages 42:
SPRÜCHE des TAGES 8
SPRUCH des TAGES
SPRÜCHE des TAGES 2
SPRÜCHE des TAGES 9
SPRÜCHE des TAGES
SPRÜCHE des TAGES 4
SPRUCH des TAGES 477

BEGRÜSSUNG 42

Begrüßung!

BEGRÜSSUNG

ZOCKEN am GYMNASIUM

Sicher wird kein Spielkasino, weder zum Pokern noch zum Datteln, in der Schule aufmachen. Auch werden die Computerräume nicht für Counter Strike, Call of Duty, FIFA usw. geheiligt. Trotzdem: Zocken am Gymnsium.

Was soll man machen, wenn einem die Schule am Arsch vorbeigeht oder so tierisch auf gewisse Körperteile geht, z.B. auf die Eier, wobei dies äußerlich auf die meisten Männer zutrifft; bei Frauen läuft das ja intern. Nachteil für die Damen: Sie können sich nicht genüßlich an den Eiern kraulen. Am Sack schomma gar nicht.

Da muß man zocken.

Wie zur Zeit mal besser zu sehen: In der Politik. Krieg, Grundversorgung, …Da muß man zocken.

Zuerst Klopapier, dann Speiseöl, jetzt Gas.

Und besonders schmerzlich: Das Chanelparfüm Nr. 5 1/2 für den Scheibenwischer ist fast ausverkauft. Den Parmaschinken auf Lachsbrötchen für unseren Chihuahua konnten wir auch nicht auftreiben. O Jott, luja sogi, zefix hallelujah. AJUJA, kölsche Variante von hallelujah. Hallelujah kommt vom hebräischen הַלְלוּיָהּ haləlūjāh.

Na gut, statt Toilettenpapier kann man anderes Papier oder Blätter von der Weide am Bach nehmen, bzw. man kann sich den Arsch auch mit der linken Hand abputzen, wie früher üblich, bzw. heute noch in Ostanatolien, wie ich hörte. Hier bekommt die Aufforderung: Hände waschen!!! eine ganz andere Bedeutung.

Hauptsache: Genug Wasser und ausreichend Essen. Die Bevölkerung muß 20° Temperatur in ihren Behausungen haben.

Haupthauptsache: Die Wirtschaft wird weiter mit Energie bedient.

Durch Deutschland muß ein Ruck gehen. Wir müssen Abschied nehmen von liebgewordenen Besitzständen. Alle sind angesprochen, alle müssen Opfer bringen, alle müssen mitmachen.

Sagte der Bundespräsident Roman Herzog am 26. 4. 1997 im Hotel Adlon Berlin in seiner berühmten Rede.

Die sind jetzt nicht einarmig, aber dafür sind es viele. Kann man gleichzeitig spielen. Zocker kennen das.

Der Clou US 1973 Regie: George Roy Hill hier: Paul Newmann und Charles Dierkop, im Nachtzug nach Chikago beim Pokern mit Lonneman oder so.

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße.

Das Am-Arsch-Vorbeigehen ist weniger eine Intelligenzfrage, sondern betrifft die gähnende Langeweile, die manch Schüler in manch Stunden befällt, manch?, sehr viele in sehr vielen Fächern. Lehrer brauchen den Unterricht nicht spannend zu machen; dafür werden sie nicht bezahlt. Dafür sind es ja Beamte, fast unkündbar, die Rente ist sicher, der Grabstein und das Besäufnis ist bezahlt. Gottseidank gibt es viele individuelle Ausnahmen, denen das Lehrerdasein sogar Freude bereitet.

Der Staat braucht aber in vielen Bereichen zwingend Staatsdiener, auf die er sich verlassen kann. In den Schulen direkt halte ich das Berufsbeamtentum nicht für notwendig. Dafür muß aber eine konsequente, unbestechliche und fleißige Staatsaufsicht für die wichtigsten Prüfungen her, z.B. für das Abitur, Zwischenprüfungen und bei einigen Klassenarbeiten.

Die männlichen Pubis (13-16) müssen stärker herangenommen werden. Hier ist in der Vergangenheit viel geschlampt und geschlammt worden. Die meisten wollen das sogar selbst auch, sie werden ja schließlich ja mal Männer, die meisten. Sie gebärden sich oft als kleine Machos, dahinter steckt meist Unsicherheit.

Mein Prinzip im Schulunterricht war immer: STRENG, LUSTIG, GERECHT.

Am besten wäre vielleicht für die 13-16-jährigen eine Geschlechtertrennung, also meistens 2. Das dürfte aber organisatorisch schwierig sein.

Die Sehnsucht nach Liebe und Bedsihungen kommt bei den männlichen Pubis später, manchmal viel später, oder ganz viel später, oder auch gar nicht, wie bei Putinha und seinem Zwerg Medvedev (Medi), der mit den Atombomben.

Alle 5 Fotos stellen Putin im jugendlichen Alter dar. Was ist da schief gelaufen? Erfahrene Pädagogen können hierzu sicher viel sagen. Ich auch, aber da mach ich ja einer Majestäts-Anal-yse schuldig.

Wie gesagt, für die männlichen Pubis, besonders bei diesen, ändert sich die Meinung, die Ansichten über viele Dinge alle 4-6 Wochen, manchmal sogar radikal.

Bei Mädchen in dem Alter ist das nicht so stark, die wissen meist schon, in welche Richtung der Zug abgehen soll, egal ob ICE oder Bummelzug.

Vorschlag: Klassen 7 bis 10 sollen mehr Männer unterrichten, richtige, und auch durchsetzungsfähige, knallharte Frauen (gibt es, wenn auch selten), weniger Gelabere über Bedsihungen und anderes Geschwätz. Das fällt bei den kleinen Pubis auf Trockeneis, nachdem es das letzte Ohr verlassen hat.

Beispiel: Am Kölner Hansagymnasium hat eine DeutschLehrerin ein Jahr lang Liebe und Bedsihungen in allen Variationen durchgenommen, Klasse 10, Romane, Gedichte, Novellen usw. und sich dabei auffällig oft neben den türkischen Schülern plaziert.

Die Dame unterrichtet nicht mehr. War positiv.

Wenn das Niveau im Gymnasium, z.B. in NRW, von einer Kurve zu einer geraden Linie degradiert ist, ist das ja auch kein Ansporn, nämlich die Nulllinie.

Wenn neulich ein Huhn (ein Tier, genauer: Gallus gallus domesticus, das Haushuhn) das Abitur in Geröchte-Wiedebrakke mit 1,5 bestanden und überwunden hat, stimmt das nachdenklich. Dabei hat es gerade eine Gehirn-OP überwunden. Wundert mich, kann man doch besser schlachten. Da kommt Kritik auf, Empörung und Gelabere in allen Netzen. Die Neider sollen still sein: Das Huhn hat nach der Prüfung sofort ein Ei gelegt.

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße.

Eberhard Werner Happel (1647-1690)

vor 100 Jahren und in 100 Jahren, auf dem Foto

Es gibt viele Suchtmöglichkeiten für den Menschen: Drogen, Spielsucht (Zocken), Alkohol, Geltungsdrang, Leistungssport, der Sexualtrieb, die Beziehungsgier, Habgier usw., und eben auch die MACHTSUCHT. In die Süchte kann man sich hineinsteigern, im positiven Sinne, aber auch bis hin zum Verderben, für sich und andere.

Ich picke jetzt mal die Spielsucht heraus, das Zocken. Auf Machtgier und Kriegshunger ich jetzt keinen Bock, meine Eimer quellen schon über, vor Kotze, nicht cozze (ital.) Muscheln.

Der olle Wladimir, der Halbnackte auf dem Pferd, heißt jetzt GRÖZAZ, der größte Zar aller Zeiten. Daher auch das Z auf den Panzern.
Luka-schenko, Sklave von Putin, wohnt noch in Weißrußland. Hat jemand Dir gerade Deine Förmchen weggenommen? Oder trägst unter der Fassade dreckige Unterwäsche? Schaut mal die Uhr, die schöne Uhr, die Uhr ist von seiner Mutter aus Massachusetts. Mutter, wir danken Dir.

“Eß et am räne?” (Regnet es?)
Goebbels-Schnauze

Man kann als Pubertierender (13-17, bzw. 12-18), (manche nie) die doch recht langweilige Schulzeit sehr gut und mit viel Spaß und Nervenkitzel überstehen. Dies gilt für die meisten Schüler in den meisten Fächern: Das öde Gelabere!!! Ist natürlich individuell verschieden. Und nicht nur überstehen; es kommen auch gute oder sehr Noten heraus, wenn man sie denn braucht, z.B. für den Numerus clausus. Also ein guter Nebeneffekt, wie beim Royal Flash oder wenn der einarmige Bandit spuckt.

Ausgepokert, anklicken

Plastination, Körperwelten, Gunther von Hagens, bei Wikipedia

Da heute Freitag sein könnte, mache ich die üblichen Freitagswitze: Numerus clausus bedeutet nicht: Klaus schiebt eine Nummer oder Tante Frieda hat eine Nummer geklaut. Niveau am Arsch. Numerus clausus bedeutet geschlossene Zahl, nämlich der Studenten, in Deutschland, die zum Studium zugelassen werden, wegen der beschränkten Studienplätze, insbesondere wo Labors (Labore) im Spiel sind. Ok, Tschuldikowski.

Und eh ich das vergesse, gestern sah ich einen Kabarettmenschen, einen Comedian, Nikita Miller, Deutsch-Russe. Der könnte in den Olymp der richtig Großen einsteigen, eine Art Torsten Sträter. Viele gelungene Deschawüs. Meine Lieblingsstory: Kurz vor der Geburt seiner Schwester haben die Eltern ein Kinderbettchen bereit gemacht. Darunter eine Hundeleine und ein Maulkorb.

Hier kommen Tips(!), natürlich für eine Minderheit, die Zocker (und Zockerinnen), die Nerds und Mints. Sind natürlich meistens Jungs. Haben es in der Diktatur China zur Zeit schwer, jedenfalls die Jugendlichen: Staatliche Beschränkung für Online-Computerspiele auf 3 Stunden pro Woche. Wo bleiben die Frauen? Die Frauenwelt versucht ja, sich männliche Domänen zu erobern, naja, wenn das mal nicht blutigen Eierlikör gibt, alleine zum Südpol, nackt auf den Mont Everest, das ist auch wieder eine Minderheit. Wo bleiben eigentlich die Dachdeckerinnen, die Straßenbauerinnen, die Müllfrauen? Frauen trennen doch so gerne Müll, da wären die doch in ihrem Element.

Nein, Rundbögen

Spaß beiseite, es gibt patente, tolle Frauen, gebildet, klug, gut aussehend. Und es gibt die Hilfsbereiten, Kinderliebenden und diejenigen, die Konflikte sehr gut lösen können. Es gibt aber auch eine Minderheit, die Unzufriedenen, die keinen Mann (oder Frau) abkriegen, bzw. nicht den Richtigen, die können zu Hyänen, Xanthippen, Furien, Hexen usw. entarten, wieder eine Minderheit, sie können sogar toxisch werden. Noch eine größere Minderheit, sind die, die wirklich einen Beruf wegen der Berufung ergreifen. Genug des -Innen-Geschwätzes.

Ich muß jetzt aber in die Pötte kommen, Butter an die Fische.

Ich berichte aus meiner eigenen Schulzeit, 50-er, 60-er Jahre, am Löhrtorgymnasium in Siegen, nachdem ich mit 13/14/15 meine heftigsten Auswüchse des Mannwerdens überstanden hatte. Dies schilderte ich ausführlich in meinem Blog SPRACHEN LERNEN.

Im schönen Siegerland, das Dreiländereck um Siegen herum, gab es damals nur 4 Gymnasien, im Umkreis von 50 km, das Lyzeum, genannt Lyz, das Gymnasium Stift-Keppel bei Hilchenbach, beides für höhere Töchter, und als reine Jungengymnasien das Fürst in Weidenau und eben das Löhrtorgymnasium. Im Lyz wurde mittlerweile ein Theater einquartiert. Paßt ja irgendwie.

Mich interessierten fast nur die Fächer Mathematik, Physik, Biologie und Chemie wirklich und da auch nicht alles.

Einmal, Sommer, heiß, 5. und 6. Stunde, Fachmann der Lehrer in Latein und Geschichte, ein Doktor, aber der Geschichtsunterricht war für mich öde, keine Ahnung, welches Thema, so öde. Untertertia (Klasse 8), ich 14. Wir waren nur ca. 15 Schüler, reine Jungenschule. Ich saß hinten, Frontalunterricht, der Lehrer am Pult, vorne. Die Tür hinten.

Die Tür sprach zu mir: Komm, nimm mich und Du bist in Freiheit. Das ließ ich mir natürlich nicht zweimal sagen. Ich robbte die 4 Meter über den Parkettboden. Ich muß die Tür aufgemacht haben; vielleicht hat sie sich auch selbst geöffnet. Ich war zu Hause. Der Lehrer hat mein Verschwinden erst später festgestellt, Nachsitzen. Ja klar, er ist von seinem langweiligen Gerede selbst eingeschlafen.

Ich war dann eher zufällig und notgedrungen ein Schüler mit guten Noten geworden, in der Obertertia (Klasse 9). Aber was tun, sprach Zeus, der gerade noch mit seinen paar Hundert Affären; der konnte mir sicher keine Ratschläge geben, oder doch? Wie gesagt, quasi, die meisten Unterrichtsthemen waren für den Arsch und gingen mir an demselben vorbei. Wie gesagt sagt Kölner fortwährend, auch wenn er es nicht gesagt hat, quasi, genauso, quasi.

ZEUS, im Athener Nationalmuseum. Aufnahme: J. Happel

Silen auch aus dem Athener Nationalmuseum, Lehrmeister des Zeus.
Der kleine Herkules oder Herakles, je nach Geschmack, Pompeji, casa dei Vetii. Man=Mann schafft alles, wenn man will.

Ich habe ein Spiel erfunden, eine Zockerei mit Punkten. Das Leben ist so ähnlich, ein Quiz, wir sind nur die Kandidaten (kein Gendern jetzt, lenkt ab, ist albern und ist nur für Doofen). Frei nach Hape Kerke.

In jedem Fach, und das ist ja fast jedes, wird ja gesprochen. Und das nutzte ich aus:

Ich gab mir 10 Punkte für jede richtige Antwort und 10 Punkte für jede Frage, die ich stellen konnte. Für eine falsche Antwort bekam ich immerhin noch 5 Punkte.

Die Punkte notierte ich mit einem kleinen Stummelbleistift, klitzeklein, auf der Schulbank, ich mittlerweile der Dritte in meiner Reihe, vom Lehrer ca. 4 Meter weg. Wir saßen in 2 Reihen, Angesicht zu Angesicht, fast immer dieselben. Ich saß dort immer, 6 Jahre lang, wir hatten noch einen Klassenverband von 14-17 Schülern, bis zum Abi.

Mein Gekritzel scheint niemandem aufgefallen zu sein, der Stift war ja auch so was von klitze, die Striche noch klitziger. Einmal sagte der Bert-Jürgen Ewers (genannt Teddy), der neben mir saß, zu mir: Was hast Du denn da mit dem Stift gemacht? Also konnte man diesen zumindest sehen.

Die Punkte notierte ich in eine Tabelle, links die Zehner, rechts die Fünfer. Und dann habe ich die anderen Tabellen angefertigt. Tag, Woche, Monat, Fächer.

Originalendtabelle von damals mit den Rekorden.

Natürlich beteiligte ich mich wie verrückt am Unterricht. Richtige oder falsche Antwort, egal, Hauptsache ich kam dran, Hauptsache Punkte.

Sicher kann man sagen: Scheißstreber. Stimmt. Aber nur für mich selbst, wie alle Leistungssportler. So sind 16-jährige eben. Vielleicht fast nur Jungen. Mein Ziel war, mein Wissen weiter zu geben, also sozusagen ein Bildungstransformator und Mathelehrer zu werden. Später kam dann dazu, daß ich Talente für MINT-Fächer suchte, andererseits auch den Schwachen helfen wollte, bis hin in den sozialen Bereich, z.B. auch Drogenleuten, wenn das in meiner Macht stand, in Zusammenarbeit mit den Eltern. Allerdings war ich dann nur ein Helferlein, als kleines Rädchen.

Und dann die Fragen: Mit der Zeit bekommt man natürlich mehr Ahnung in einem Fach und kann sich auch eine passende Frage ausdenken.

Dann bildete ich einen Tagesrekord, Anzahl der Punkte durch die Anzahl der Stunden. Dann den Wochenrekord, dann den Monatsrekord. Ebenso errechnete ich meine Leistung in einem Fach pro Woche und in einem Monat.

Und dann kam ich auf die Idee, mich auf den Unterricht vorzubereiten. Ich bereitete Übersetzungen vor, überlegte mir §§-Fragen, besonders in Latein und Altgriechisch, kaufte mir Lehrerkommentare. Besonders den Altgriechischlehrer Thalheim hatte ich im Visier, war doch Latein sein Hauptfach.

Allerdings waren die Fragen auch sehr speziell, die die meisten Lehrer aus dem Stegreif nicht beantworten konnten. Ein guter Lehrer sagt: Keine Ahnung, muß ich nachsehen. Der Typ fragte den Johannes Stickel: Was meinst Du denn dazu? Natürlich nix, konnte er nicht wissen. Dann kam ich: Ich glaube, ich habe die Antwort, gab sie und bekam nochmals 10 Punkte. Dieses Spiel haben wir oft getrieben.

Zum Beispiel spezielle Wörter, zu denen man gut Fragen stellen konnte:

Altgriechisch: Bei Homer: arrän=arsän, männlich, tatkräftig. Da soll ein Zusammenhang zu dem mittelhochdeutschen ars=Arsch bestehen.

Latein: Haruspex, der Weissager. Haru kommt aus dem Etruskischen, Sprache der Etrusker, vor den Römern. Die deutschen Wörter Garn, Darm sind mit haru verwandt, eben über das Indogermanische, der Ursprache.

Englisch: Bei Oscar Wilde, The Canterville Ghost, das Original im Unterricht gelesen, auf jeder Seite 60 unbekannte Vokabeln: Hemlock=Schierling, wobei die meisten Menschen nicht einmal den Schierling kennen, kein Nachtmahr, sondern eine tödliche Pflanze. Mußte Sokrates zu seinem Ableben schlucken. 399 v. Chr.

Und so weiter, usw., etc……..

Guter Nebeneffekt für die Allgemeinheit, hier der ganzen Klasse: Insbesondere in Latein und Altgriechisch konnte der Lehrer nicht so viele Hausaufgaben aufgeben, üblich waren ja 10 Zeilen zu preparieren.

Guter Nebeneffekt für mich: Ich bekam Spaß an Wissen aller Art.

Klasse Untersekunda (10): Die Krönung war ja beim Punktesammeln und Verzögern. Der Griechischlehrer Thalheim hatte meine Verbesserung der letzten Klassenarbeit (bayrisch: Schulaufgabe) durchgestrichen, Frechheit. Ich beschwerte mich, gleich am Anfang einer Unterrichtsstunde. Ich hatte mehrere Dinge zu monieren. Dazu hatte ich zu Hause einen Plan gemacht: Lehrer sagt Antwort A, darauf gab es eine feste Antwort, ebenso bei den möglichen Antworten B, C…. Auf die möglichen Antworten des Lehrers nämlich A1, A2,,,, B1, B2,,,,, C1, C2 usw. gab es eine Replik.

Diskussionsbaum mit dem grünen Pfad, der natürlich noch weiter geht.

Jetzt gibt es sicher einige, die schreien: Das ist ja Manipulation. Ja Kindchen, das isses.

Es entwickelte sich ein Diskussionsbaum. Mein einzige Problemchen war an für sich, quasi, die Antworten des Lehrers zu erahnen. Das Ding zog ich durch, 20 Minuten. Ich lag richtig, hatte alles richtig geraten. Genau den richtigen Pfad getroffen.

Nach den 20 Minuten verlor Thalheim die Fassung, er schrie und wurde knallrot: Halt den Mund. Kein Kontrast: Das Rot des Gesichtes bildete mit seinen Haaren eine Einheit. Die waren ja feuerrot, auf Kölsch: eene Fusskopp. Ich hielt inne und den Mund, mein Punktkonto war in die Höhe gerauscht. Ziel erreicht.

Übrigens hatte Thalheim mit dem Durchstreichen der Berichtigung völlig recht. War aber mal eine gute Übung und ich hatte eine Menge Punkte.

Kann natürlich passieren, daß man einmal nicht die richtige Antwort des Lehrers vorausahnt; dann ist Improvisationstalent gefragt. Gute Übung für Politiker und Journalisten. Aber das können die ja sowieso, instinktiv. Auch eine Kunst, zu labern und zu schwätzen, ohne etwas zu sagen. Schon wahr, wie der Altkanzler Kohl sagte, es zählt, was hinten herauskommt oder auch das NT 1, Joh. 1,1-6: An den Taten sollt ihr sie erkennen.

Für meine Nachhilfeschüler in den späteren Jahren und Jahrzehnten und damit auch für mich gab es noch einen Bonus: Ich gab den Schülern Fragen für den Unterricht in der Schule, die sie zu stellen hatten, aber solche, die ein gewisses Maß an Kenntnis signalisierten. Krassestes Beispiel: Ferdinand Wittedrauf (Name geändert), Klasse 10, kam zu mir wegen Latein, nachdem er sich mit seinen Eltern eine halbe Stunde auf der Geibelstraße in Köln-Lindenthal gezofft hatte. Er wollte keine Hilfe in Anspruch nehmen.

Vater war 80, sah aus wie 60, Mutter 45. Vater in der Ministerialbürokratie nach oben geklommen und dann mit 60 Familie gegründet, 3 Söhne.

Wollte zuerst nicht, kam dann aber doch herein.


Aus gutem Grund: Er war voll bekifft. Und seine Kenntnisse waren 0,0. Fast, er wußte immerhin, etwas mit -ba- ist Vergangenheit. Er kam dann jeden Tag, 14 Tage lang, auch sonntags, mehrere Stunden, immer voller Stoff (Marihuana). Ich habe ihn niemals im Normalzustand zu Gesicht bekommen. Wir nannten ihn Haschu. Ziel war, ihn von der 6 auf eine 5 zu bringen, wegen der Versetzung. Ich sah ihn nur stoned, also zugedröhnt. Immerhin kam er.

Der kriegte dann von mir jeweils für die nächste Stunde ein paar Spezialfragen, z.B.: qui, der; als Einleitung eines Relativsatzes, hat im Lateinischen meist einen Nebensinn, der mitschwingt und auch so übersetzt wird, wenn der Relativsatz im Konjunktiv steht. Und zwar: FKKK. Kein Supervergnügen im Sexualbereich, sondern final, kausal, konzessiv oder konsekutiv, also damit, weil, obwohl oder so daß.

Jetzt der Schüler im Unterricht, meldet sich, und hub an: „Dieser Relativsatz steht ja im Konjunktiv. Da gibt es ja mehrere Möglichkeiten (FKKK). Wenn man jetzt „da“ durch „obwohl“ ersetzt, gibt es einen ganz anderen Sinn. Was ist denn jetzt richtig?“ Die Klasse gröhlte zuerst, Der. Das ging aber in Lachen, dann Kichern, dann Verstummen über. Die meisten verstanden nämlich nur Vorstadtbahnhof und bekamen Angst, der Lehrer könnte sie drannehmen. Das haben wir für jede Schulstunde durchexerziert. Hat echten Spaß gemacht.

Davon gibt es im Lateinischen, der schärfsten Sprache der Welt, was die Grammatik angeht, Hunderte von Finessen. Und das ist ja alles seit 2000 Jahren dokumentiert und erforscht worden. Ist wie Mathe. Die alten Römer hatten sogar Rhetorik- und Grammatikschulen. Caesar hat eine Grammtik über Latein geschrieben. Leider nicht erhalten, oder noch nicht gefunden. Der hat also nicht nur Kriege geführt und Orgien gefeiert.

Haschu schrieb eine 4 und ist versetzt worden.

Das Frage- Antwortspiel mit dem Diskussionsbaumkann man ja perfektionieren, interessant für Politiker, Journalisten usw. Aber das machen die schon instinktiv. Dazu kommt bei diesen Berufen: Es ist eben eine Kunst zu reden, ohne etwas zu sagen, wenn man nicht weiter weiß.

Noch ein Bonus, Nebeneffekt: Interessiert den Schüler im Moment noch nicht. Wenn man viel in einem Gebiet weiß, kann das durchaus auch zu weiterem Studium anregen, z.B. in Geschichte, Kultur, Politik, Kunst, Sprachen, MINT-Fächer, überhaupt alles, was zur Bildung gehört, und noch mehr. Ein automatischer Vorgang.

Ich höre schon, Kennmernet, Bruchmernet. Verdammt falsche Einstellung zur Bildung, Ursumpf für Rechts- und Linksradikale. Besser sind ja allemal Oben- und Untenradikale. Bildung ist das halbe Leben. Die andere Hälfte muß Spaß, Sport und Verantwortung sein.

Man glaubt es kaum, ich war traurig, wenn eine Stunde ausfiel, gleich, welches Fach. Jeder Nicht-Zocker schüttelt den Kopf, jeder Zocker nickt mit dem Kopf, wenn nicht mehr. Ich brauchte doch Punkte. Wissen, daß fast keiner braucht, aber trotzdem interessant ist.

Ich galt unter den Lehrern als unglaublich wißbegierig. Naja. Einmal wurde es etwas eng. Klasse 10, Bio bei Dr. Rombeck, ein Superlehrer, der mit den Aquarien in der Schule, ein Bio-fanatiker. Der stellte eine Frage und die Klasse hatte keine Ahnung. Ich auch nicht, absolut nicht, sonst hätte ich gesammelt. Ging irgendwie um Gene und Chromosomen. Ich glaube, wir haben das gar nicht im Unterricht behandelt. Rombeck war manchmal ja auch ein zerstreuter Professor.

Da sagte der Herr Doktor doch: Guckt euch den Happel an, der weiß es, der weiß alles. Brauch ich nicht dranzunehmen. Ich überlegte, was ich machen sollte, sollte er mich fragen. Es schellte.

Ich bin dann in Untersekunda (Klasse 10) und Obersekunda (11) zum Klassen- und Jahrgangsbesten emporgestiegen, war mir ja egal. Hauptsache: Die Anzahl der Punkte. Bekam jeweils ein Buch in der Aula überreicht, vor allen Schülern der Schule, Stefan Zweig und Geschichte der politischen Ideen. Hab ich auch teilweise gelesen, den Zweig schon ganz. Interessant. Besitze ich noch.

Für meine Rekord-Punktezahlen bekam ich keine Bücher, keine Zeitschrift, ich bekam nix. Ok, wußte ja auch niemand.

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße. Stimmt natürlich, aber:

Ich weiß, daß ich nichts weiß. Oida, ouk oida. Von Sokrates, 399 v. Chr.

Genauer, Plato, die Apologie des Sokrates, 21d-22a: Das Original:

οὖτος μὲν οἴεταί τι εἰδέναι οὐκ εἰδώς, ἐγὼ δέ, ὥσπερ οὖν οὐκ οἶδα, οὐδὲ οἴμαι – allein dieser doch meint zu wissen, da er nicht weiß, ich aber, wie ich eben nicht weiß, so meine ich es auch nicht (Übersetzung von Friedrich Schleiermacher (1768-1834). Heute etwa: Dieser meint doch etwas zu wissen, obwohl er nichts weiß, ich dagegen, da ich nichts weiß, glaube ich es auch nicht.

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße.

Das Schöne und das Gute zählt im Leben, verbunden mit Freiheit und menschlichem Geist.
Natürlich nach Gesundheit, Familie und Freunden.
Frei nach Wilhelm Münker (1874-1970), Mitbegründer des DJH-Werks, aus Hilchenbach im Siegerland,
Heimat- und Naturschützer.

Diese Tabelle hab ich zu meinen Wanderungen, Studien- und Ferienfahrten immer in der Vorbereitung benutzt.
Einmal habe ich den Schwarzwald mit einem Kommilitonen, Hans Hoymann aus Dinslake,durchwandert, von Karlsruhe nach Freiburg.
Mit dem Fahrrad bin ich als 17-jähriger nach England mit meinem Freund Bert-Jürgen Ewers, genannt Teddy, bis zum Lake District geradelt und natürlich zurück.
3 Monate bin ich alleine durch Italien getrampt, von Padua bis Palermo, von Riva bis Reggio di Calabria, gegenüber von Sizilien. Man könnte hinspucken, wenn man ein Lama wäre, das 3 km weit spucken könnte.

Einmal sah ich in einer marcelleria (Metzgerei) in Italien ein Schild: E vietato sputare nel fondo. Es ist verboten, auf den Boden zu spucken. Desgleichen in Zügen: Spucken aus dem Fenster verboten.

Dies liegt daran, daß Italienern und auch Reisenden das Wasser im Mund zusammenläuft, weil sie in einem so tollen Land leben und reisen.

Die meisten Fahrten habe ich allerdings als Klassenfahrten oder Erlebnistrips für Schüler organisiert und durchgeführt.

Natürlich kann man auch einfach in KÖLN Cologne (West-Germany) bleiben, dem VENEDIG des Nordens.
KÖLN ist eine Stadt und ein Gefühl.

Alles in allem:

45 Wochen Griechenland, in 8 Fahrten, 36 Wochen Italien in 20 Fahrten. Wir übernachteten in der Regel in Jugendherbergen, in Zelten oder einfach am Strand. Hotels und Campingplätze kamen nicht in Frage. Auch nicht Luxusherbergen.

Dazu die Camargue, Schottland, Ungarn, Mallorca, Eifel und anderes, was da da sonst noch rumliegt, ehrlich gesagt, Deutschland zu wenig; kann man ja nachholen.

Der Weg ist das Ziel. Das war immer eine Mischung aus Abenteuer- und Bildungsfahrten. In der Regel fuhren wir morgens los, ohne das genaue Ziel an diesem Tag zu kennen. Wichtiges Gebot war der Zusammenhalt in der Gemeinschaft.

Rechts ist ein Stempel zusehen. Aufdruck: J.H. UIIIa , den ich mir während einer langweiligen Unterrichtsstunde aus einem Radiergummi geschnitzt habe. UIIIa bedeutet Untertertia (Klasse 8),

“Stilles bescheidenes Leben gibt mehr Glück als erfolgreiches Streben, verbunden mit beständiger Unruhe.”

Dieser Spruch stammt von Albert Einstein. Er schrieb ihn auf einen Zettel, den er November 1922 einem Hotelangestellten in Tokyo gab.

Jener wurde in Jerusalem Oktober 2017 bei Winner´s für 1,54 Millionen Dollar versteigert.

Ich persönlich beherzige diese Weisheit schon seit langem. Ich hätte den Wisch ja auch zu ersteigern versucht. Dies war mir aber in Ermangelung des nötigen Großgelds nicht möglich. https://www.spiegel.de/panorama/leute/albert-einstein-handschriftlicher-sinnspruch-fuer-millionenbetrag-versteigert-a-1174574.html

Einstein´s Zettel
Mein erstes 3D-Bild, zu betrachen mit Weitblicktechnik, mit der Schieletechnik, und sogar mit doppelter und dreifacher Schieletechnik (sehr selten), entnommen der Zeitschrift FOCUS, aus den 90-ern. Mit einiger Geduld ist E=MC² zu sehen.

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße.

Mein Flyer

Wir haben in unserer Kindheit solche Papierflieger fliegen lassen.
Mit allen möglichen Verfeinerungen. Ich habe als 12-jähriger ein Abschußprinzip entwickelt.
Zutaten: Schere, Wäschklammer, einfacher Gummiring.
In die Unterseite habe ich eine Kerbe geschnitten und dann konnte man den Flieger katapultieren.
Einmal habe ich einen über ein 4-geschoßiges Mietshaus geschossen.
Von einer Seite. Ich lief auf die andere. Er kam herunter.

Das eignet sich aber nicht als Waffe, ist ja aus Papier, kann keine Bomben tragen,
schon gar keine Atombomben.
Und die hat Deutschland jaJottseidank nicht, sei´s gepriesen und getrommelt.
Außerdem besitze ich keine Atombombe, heiße ich Iran-nowitsch?
Zudem ist das Zünden einer Atombombe auf deutschem Gebiet untersagt,
§ 307 StGB, fällt nicht unter § 308 StGB, Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion.

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße. Stimmt natürlich, aber:

Ich weiß, daß ich nichts weiß. Oida, ouk oida. Von Sokrates, 399 v. Chr.

Genauer, Plato, die Apologie des Sokrates, 21d-22a: Das Original:

οὖτος μὲν οἴεταί τι εἰδέναι οὐκ εἰδώς, ἐγὼ δέ, ὥσπερ οὖν οὐκ οἶδα, οὐδὲ οἴμαι – allein dieser doch meint zu wissen, da er nicht weiß, ich aber, wie ich eben nicht weiß, so meine ich es auch nicht (Übersetzung von Friedrich Schleiermacher (1768-1834). Heute etwa: Dieser meint doch etwas zu wissen, obwohl er nichts weiß, ich dagegen, da ich nichts weiß, glaube ich es auch nicht.

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SUDDELZEDDEL 2

Was ist das denn für eine bekloppte Überschrift? Suddelzeddel? Es sind Sudelzettel.

Diese sollen an Christoph Maria Lichtenberg erinnern:

Georg Christoph Lichtenberg (* 1. Juli 1742 in Ober-Ramstadt bei Darmstadt; † 24. Februar 1799 in Göttingen) war ein Physiker, Naturforscher, Mathematiker, Schriftsteller und der erste deutsche Professor für Experimentalphysik im Zeitalter der Aufklärung. Lichtenberg gilt als Begründer des deutschsprachigen APHORISMUS. (Wikipedia-Eintrag). Er hat seine über 30 Jahre geführten Notizen Sudelbücher genannt.

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße.

Hallo, Lukaschenko, 67 Jahre alt und immer noch ein Sklave Rußlands. Dem Westen drohen mit den Hauptstädten. Hat der Wladimir Dir eingeflüstert. Die Regierungen treffen. Die sind doch zig-fach gesichert. Denk eher mal an die Infrastruktur, also Strom, Wasser, Gas, Fernsehanstalten, Internet, Phoneverbindungen usw. Bevor Du weiter dummes Zeug redest, hab doch lieber Dein Land im Kopf. Wennde Pech hast, seid Ihr die nächsten. Die Pläne schlummern sicher schon.

Hat jemand Dir gerade Deine Förmchen weggenommen? Oder trägst unter der Fassade dreckige Unterwäsche? Schaut mal die Uhr, die schöne Uhr, die Uhr ist von seiner Mutter aus Massachusetts. Mutter, wir danken Dir.

Der olle Wladimir, der Halbnackte auf dem Pferd, heißt jetzt GRÖZAZ, der größte Zar aller Zeiten. Daher auch das Z auf den Panzern.

Guck doch, Volk, ich bin´s, Euer Wladi. Anmerkung: Ein Kosename ist hier nicht angebracht, das ist verwerflich.

Putin: Der Junge, und das ist er geblieben, könnte durchddrehen, wenn er seine Ziele nicht erreicht. Sogenannter erweiteter Selbstmord.

„Der Staat ist meiner nicht würdig. Da muß er mit mir untergehen.“ Sprach ein ähnlich verrückter, Hitler. Konnte man nicht hängen oder erschießen, war schon Staub mit Giftkrümeln.

Die britischen Geheimdienste (MI 6, MI 5, DI oder GCHQ) äußerten die Vermutung, daß Doppelgänger von Putin auftreten könnten. Jajott, wodetsachst, ich hatte mich schon gewundert, daß der Aas-Geier verschieden aussah. Daran dachte ich aber nicht. Ist auch dicker geworden, Stress pur, Fressen und Saufen ist keine Lösung, Wladi.

Putinchen, geh man mal zu einem салон красоты, einem Schönheitssalon und laß Dir Dein Gesichtchen entzerren. Ich vergaß, Du warst ja 4 1/2 Jahre KGB-Offizier in Dresden, bis kurz vor der Wende.

Lob an unsere Regierung, trotz der Krisen bewahrt Ihr die Nerven und haut keine voreiligen Beschlüsse raus. Sehr gut: Schwere Waffen an die Ukraine, 9€-Dingens, Tankrabatt, Mindestlohn, Heizkostenzuschuß… Das alles besonnen und schnell. Profi-macher am Werk. Wer ist denn auf die Zahl 9 gekommen? Gewürfelt oder 9 Löcher in den Strümpfen?

Joschka Fischer, der mit den Turnschuhen und gelegentlicher Polizisten-Steine-Werfer, und Gregor Gysi, der Kleine mit dem Wendehals, habt sicher Recht, Moral und Ethik ist in der Politik und Wirtschaft kaum vorhanden. Dafür um so mehr in der Familie, der Verwandschaft, der Nachbarschaft, bei den Arbeitskollegen und den Bekannten. Wie, stimmt so auch nicht immer? Eher selten. Ok, dann doch lieber ein 1-Night-Stand, kann auch Nachttisch heißen. Hauptsache Stand.

Durch Deutschland muß ein Ruck gehen. Wir müssen Abschied nehmen von liebgewordenen Besitzständen. Alle sind angesprochen, alle müssen Opfer bringen, alle müssen mitmachen.

Bundespräsident Roman Herzog am 26. 4. 1997 im Hotel Adlon Berlin in seiner berühmten Rede.

EILMELDUNG***EILMELDUNG***EILMELDUNG

Merkel hat einen großen Pickel am Hintern und zwar auf der linken Pobacke, von ihr aus gesehen. Berlusconi nannte Merkel eine culona inchiavabile, einen unfickbaren Arsch. Frau Merkel, uns Angie, hat sich dazu noch nicht geäußert. Berlusconi steht allerdings auf dem jüngeren Gemüse.

Merkel hat Spaß
Merkel in Pompeijei

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße.

Das Schöne und das Gute zählt im Leben, verbunden mit Freiheit und menschlichem Geist.
Natürlich nach Gesundheit, Familie und Freunden.
Frei nach Wilhelm Münker (1874-1970), Mitbegründer des DJH-Werks, aus Hilchenbach im Siegerland,
Heimat- und Naturschützer.

SUDDELZEDDEL 1

Was ist das denn für eine bekloppte Überschrift? Suddelzeddel? Es sind Sudelzettel.

Diese sollen an Christoph Maria Lichtenberg erinnern:

Georg Christoph Lichtenberg (* 1. Juli 1742 in Ober-Ramstadt bei Darmstadt; † 24. Februar 1799 in Göttingen) war ein Physiker, Naturforscher, Mathematiker, Schriftsteller und der erste deutsche Professor für Experimentalphysik im Zeitalter der Aufklärung. Lichtenberg gilt als Begründer des deutschsprachigen APHORISMUS. (Wikipedia-Eintrag).

Er schrieb diese in seine Sudelbücher, über 30 Jahre hinweg.

Georg Christoph Lichtenberg

An dieses Genie komm ich natürlich nicht ran, um ihm das Wasser oder den Wein zu reichen.

Trotzdem: Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße. Stimmt natürlich, aber:

Ich weiß, daß ich nichts weiß. Oida, ouk oida. Von Sokrates, 399 v. Chr.

Genauer, Plato, die Apologie des Sokrates, 21d-22a: Das Original:

οὖτος μὲν οἴεταί τι εἰδέναι οὐκ εἰδώς, ἐγὼ δέ, ὥσπερ οὖν οὐκ οἶδα, οὐδὲ οἴμαι – allein dieser doch meint zu wissen, da er nicht weiß, ich aber, wie ich eben nicht weiß, so meine ich es auch nicht (Übersetzung von Friedrich Schleiermacher (1768-1834). Heute etwa: Dieser meint doch etwas zu wissen, obwohl er nichts weiß, ich dagegen, da ich nichts weiß, glaube ich es auch nicht.

Ich persönlich kann ja nicht mal eine Mauer bauen (bin ich Honecker?).

Berliner Mauer, natürlich von der Westseite

Wenn ich das tun würde, also eine Mauer bauen, fiele sie um. Und warum sollte ich dies tun? Wer kam überhaupt auf diese Schnapsidee, ich solle eine Mauer errichten. Ich doch nicht. Ich weigere mich, dies in Angriff zu nehmen. Schon allein wegen der Kosten für die Zutaten und die Begleichung der Schäden, die durch den Einsturz entstehen. Und darf ich das überhaupt? Gibt bestimmt genügend Formulare und Behörden, die das erst mal regeln. Da vergehen ja Jahre. Na gut, kann man ja schmieren. Aber ich verstehe den Sinn immer noch nicht. Wer will mich denn zu diesem Schwachsinn zwingen? Ok, ich werde in einer TU meiner Wahl das Fach Mauerbau belegen. Zufrieden?

Den Mont Everest wollte ich auch besteigen, nicht alleine. 8848,86 Meter soll er ja nach neuesten Vermessungen hoch sein. Riesentheater, diese Vermessung, jahrelang, geht ja über viele Kilometer (hoch und weit) und die TP´s fehlen, also die trigonometrischen Punkte, an denen man sich aufhängen kann. Kurz vor der Planung fiel mir ein, daß ich ja absolut nicht schwindelfrei bin. Na gut, man muß ja bescheiden bleiben.

Immerhin war ich schon sechsmal auf dem Olymp, dem Berg der Götter (Höhe: 2918 m), in Griechenland. Von Göttern aber keine Spur. Ich war allerdings niemals auf dem Hauptgipfel, sondern „nur“ auf einem Nebengipfel, 100 m tiefer. Anderen ging es noch schlechter. Eine Gruppe Österreicher suchte während des Aufstiegs die Tempel. Verwechselung mit Olympia auf der Peleponnes. Sie erfanden auch eine neue Währung: Statt δραχμές=Drachmen sagten sie Draxs.

Die echte Spitze ging nicht. Dafür muß einen schmalen Weg gehen. Das wäre ja kein Problem, wenn es links nicht 1000 Meter (1 km) senkrecht nach unten ginge und rechts nicht eine 400 Meter lange 60°-Geröllhalde vorhanden wäre. Auch dort sind schon einige Menschen zu Tode gekommen. Aber eben keine 100% Sicherheit des Todes wie linkerhand. Ich käme auf diesem Pfad 10 Meter weit, bevor es ab über den Jordan ginge.

Der Hauptgipfel des Olymp, vom Nebengipfel aus gesehen.

Dabei gibt es da oben ja kein Wasser, bis auf einen klitzekleinen Gletscher 300 Meter tiefer, ca. 20 Meter lang, eigentlich ein Schneerest. Wir mußten uns natürlich entkleiden und darauf verweilen, wo ich mir einen Lippenbrand ergatterte, der trotz Spezialsalbe mehrere Wochen blasenmäßig vor sich hin brannte.

Zurück zum Nebengipfel, also wieder hoch: Da standen noch andere Turis rum. War ja auch eine tolle Aussicht. Wir hatten Decken dabei. Kurzum: Darunter konnte ich mich einem angeborenen Trieb widmen, zweimal. Gottseidank waren die Fremden mit dem Aussicht-Genießen immer noch beschäftigt. Aber richtig öffentlich war das ja nicht. Der Göttervater Zeus, der alte Schwerenöter, ließ auch nichts von sich hören oder sehen, war sicher auswärts und seine Gattin Hera schmollte oder keifte (oder: kiff).


Die Erde ist weiblich (Lichtenberg). Stimmt, sind ja genügend Vulkane vorhanden.

Der Mensch ist verloren, der sich früh für ein Genie hält.
Georg Christoph Lichtenberg

Die gefährlichsten Unwahrheiten sind Wahrheiten mäßig entstellt. (Lichtenberg).

Ein Satiriker, Comedian oder Kabarettist nannte Lichtenberg einen, der schon jeden Witz, jede Pointe, jeden satirischen Gedanken einmal gedacht hat. War es Tucholsky? Harald Schmidt? Der letztere ist der mit „Alle Frauen ab 35 sind Gammelfleisch“.

Die Russen wollen an die Meere, ok. Was will aber Putin oder die anderen hinter ihm außerdem? Großrußland, Zarenreich, ganz Europa, die ganze Welt? Vielleicht auch noch den Mond oder den Mars? Das klappt sicher erst in 50 oder 100 oder 500 Jahren oder gar nicht. Jedenfalls nicht für ihn.

Nicht größenwahnsinnig werden oder bleiben, wie Napoleon oder Hitler. Ging böse aus für die Bösen.

Napoleon Bonaparte, 1,686 m groß. Gibt kleinere.

Hitler. Ich verzichte auf irgendwelche Witzchen, hat ein verrückter Verbrecher nicht verdient. Er hat vorgehabt, die Juden weltweit zu vernichten, den Lebensraum der Deutschen zu erweitern, schon vor 1919, 1923 meinte er in einem dem katalanischen Interview, das Beste wäre ja, alle Juden zu töten, in Seinem Kampf wiederholte er diese Mordgelüste, im Hoßbach-Protokoll vom 5.4.1937 konkretisierte er die Kriegspläne. Dann das Unternehmen Barbarossa, Beginn 22.6.1941, dann die Wannseekonferenz vom 20.1.1942, in der Organisation der Judenvernichtung beschlossen wurde.

Was mich als Lehrer ja brennend interessiert: Wann hat Putin den Entschluß gefaßt, Diktator zu werden? Er hat sich jedenfalls mit 16 Jahren beim KGB gemeldet, um Spion zu werden. Er wurde abschlägig beschieden. Aber dann wurde er mit den Jahren Geheimdienstchef. Er kennt alle Tricks und Fiesematenten. Panische Angst vor einem Attentat; daher der lange Tisch, um sich Attentäter vom Leib zu halten, bzw. deren Waffen, Gifte oder Bomben.

Sind in den 3 Säulen Waffen oder Wodka drin?

Putin sprach von der gelenkten Demokratie als beste Staatsform. Daher Bierflaschen-und Toupetträger Schröder: „Lupenreiner Demokrat“. An für sich ist ja die gelenkten Demokratie richtig und klingt vernünftig, aber die Gesamtheit der Menschen kann in millionenfachen Auftreten nicht alles regulieren, geht technisch nicht und es sind zu viel Mobs, Prekariats, Krimis, Egoisten, Dummies usw. dabei.

Siehe Göbbels: Wollt ihr den totalen Krieg und 99,99% schreien ja und reißen Arm hoch, wohl um zu zeigen, wie hoch das Wasser oder der Abfall im Keller stehen. Den Vergleich mit dem Abfall benutzte der Kölner Kaberettist Karl Küpper (1905-1970), als er auf der Bühne stand. Genauso: Er zeigte den Hitlergruß mit den Worten „Eß et am räne?“ (Regnet es?). Er wurde von den Nazis öfters verhaftet. Als es dann richtig ernst wurde, meldete er sich schnell zur Luftwaffe, nachdem er von einem Kumpel gewarnt wurde. Er wäre im KZ gelandet.

Goebbels

Bei einer Lenkung der Demokratie gilt eben auch: Maßvoll, mit Vorsicht, nihil nimis=nichts zu sehr, Μηδὲν ἄγαν=nichts im Übermaß. Also keine GESTAPO, keine STASI.

Putin meinte natürlich, wie jetzt klar wird, gelenkt bedeutet: Von mir und meinen Vasallen, Knechten, Schleimern und Arschkriechern.

Der Westen und Putin haben die Ukraine ja nicht so richtig ernst genommen: Auf die Atomwaffen verzichtet, bei der widerrechtlichen Annektion der Krim kein Widerstand, nicht mal ein Ständchen. Und dann noch den Silenskyj als Chef, ein Komiker, Comedian und Satiriker. Sicher eine Witzfigur.

Das mußte ja ein leichtes Spiel werden. Von wegen, so kann man sich verzocken. Silenskyj ist ja ein richtiger Kerl. Auch die können Spaß machen und Possen reißen, sogar auf-. Und das ukrainische Volk hat Nationalbewußtsein. Die Sprache Ukrainisch verhält sich zum Russischen wie in etwa das Deutsche zum Holländischen, wie mir neulich ein Russe berichtete, ein echter, aus Moskau.

Ab wann haben die westlichen Politiker und Geheimdienste von den Absichten dieses nackten Menschen auf dem Pferd gewußt? CIA, NSA angeblich seit Herbst 2021.

Kann der auch reiten? Welche Körbchengröße? Auch Männer können Brustkrebs bekommen.

Vor einigen Jahren meinte Merkel einmal, Frieden und Wohlstand müssen ja nicht von Dauer sein, angesichts unserer Spaßgesellschaft und den Laberorgien und SichzurSchaustellen in den Medien und im Netz. Hat die was gewußt oder geahnt? Doch bestimmt nicht in diesem Ausmaß.

Jetzt haben wir den Salat, bzw. den Kladderadatsch: Jetzt wird sicher der berühmte RUCK kommen, den der frühere Bundespräsident Roman Herzog am 26. 4. 1997 im Hotel Adlon Berlin in seiner berühmten Rede gefordert hat:

Durch Deutschland muß ein Ruck gehen. Wir müssen Abschied nehmen von liebgewordenen Besitzständen. Alle sind angesprochen, alle müssen Opfer bringen, alle müssen mitmachen.

Neulich sagte Merkel, sie hätte alles getan, um auf Putin Einfluß zu nehmen. Das stinkt ja. Klingt wie bei den Geheimcodes in den Arbeitszeugnissen: Hat sich bemüht und war kollegial zu allen. Bedeutet: Faul oder unfähig und Säufer. Heißt natürlich nicht, daß Merkel unfähig oder faul war oder gar eine Säuferin, ist ja viel zu klein, paßt nicht viel rein.

Es soll ja in Deutschland Abfalltonnen geben, besser, die Deutschen sind jetzt Abfallweltmeister geworden, da gab es die Pflicht und die Kür, Farben auszuwählen. Jetzt muß man aber auch eine Tonne für Primitivität kreieren, da kann man das nackte Putinchen reinstopfen. Das Pferd auch, muß man vorher zerkleinern. Hat der sich doch über die Körper der G7-Regierungschefs lustig gemacht. Ältere Menschen sind eben keine 20 mehr. Dabei ist der Kleine doch selbst mit Hüftspeck gesegnet. Schomma vorsorgen, wenn der Knast oder der Gulag kommen. Beim Attentat wäre das egal, Särge gibt es für alle Größen.

Schon wieder die Zirkusnummer. Aber schöne, hübsche und gut aussehende Männer kann man nicht oft genug zeigen, bevor sie in die Tonne gekloppt werden.

Berlusconi nannte Merkel eine culona inchiavabile, einen unfickbaren Arsch. Das war aber in einem Telefonat, was abgehört wurde. Kann man als Scherz oder als Anmache auffassen. Oder besser: Das Italienische ist voller solcher Bilder, Va fan culo z.B., sagt jeder, bedeutet: Geh weiter, hau ab, wörtlich aber: Va fare nel culo, geh, um in den Arsch zu machen, lecken oder penetrieren. Haben wir im Deutschen auch etwas: Leck mich am Arsch. Du gehst mir auf die Eier (das ist sexistisch und frauenfeindlich, sagen die einen, die anderen: Was müßt ihr aber auch eure verstecken.)

Jede Sprache hat viele solcher Bilder. Das Russische ist besonders reich davon. Mir gefällt: Ich ficke Deine Mutter durch 7 Tore. Sollte man aber nicht benutzen oder gar machen.

Die italienische Lebensweise und die historischen Stätten scheinen Frau Merkel ja zu gefallen. Tingelt ja dauernd durch den Stiefel. Ok, ihre Mutter war Lateinlehrerin.

Merkel in Italien.

Berlusconi steht allerdings auf dem jüngeren Gemüse.

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße.

Das Schöne und das Gute zählt im Leben, verbunden mit Freiheit und menschlichem Geist.
Natürlich nach Gesundheit, Familie und Freunden.
Frei nach Wilhelm Münker (1874-1970), Mitbegründer des DJH-Werks, aus Hilchenbach im Siegerland,
Heimat- und Naturschützer.

Diese Tabelle hab ich zu meinen Wanderungen, Studien- und Ferienfahrten immer in der Vorbereitung benutzt.
Einmal habe ich den Schwarzwald mit einem Kommilitonen durchwandert, von Karlsruhe nach Freiburg.
Mit dem Fahrrad bin ich als 17-jähriger mit meinem Freund Bert-Jürgen Ewers, genannt Teddy, nach England bis zum Lake District geradelt und natürlich zurück.
3 Monate bin ich alleine durch Italien getrampt, von Padua bis Palermo, von Riva bis Reggio di Calabria, gegenüber von Sizilien. Man könnte hinspucken, wenn man ein Lama wäre, das 3 km weit spucken könnte.
Einmal sah ich in einer marcelleria (Metzgerei) in Italien ein Schild: E vietato sputare nel fondo. Es ist verboten, auf den Boden zu spucken. Desgleichen in Zügen: Spucken aus dem Fenster verboten.
Dies liegt daran, daß Italienern und auch Reisenden das Wasser im Mund zusammenläuft, weil sie in einem so tollen Land leben und reisen.
Die meisten Fahrten habe ich allerdings als Klassenfahrten oder Erlebnistrips für Schüler organisiert und durchgeführt.
Alles in allem:
45 Wochen Griechenland, in 8 Fahrten, 36 Wochen Italien in 20 Fahrten. Wir übernachteten in der Regel in Jugendherbergen, in Zelten oder einfach am Strand. Hotels und Campingplätze kamen nicht in Frage. Auch nicht Luxusherbergen.
Dazu die Camargue, Schottland, Ungarn, Mallorca, Eifel und anderes, was da da sonst noch rumliegt, ehrlich gesagt, Deutschland zu wenig; kann man ja nachholen.

Der Weg ist das Ziel. Das war immer eine Mischung aus Abenteuer- und Bildungsfahrten. In der Regel fuhren wir morgens los, ohne das genaue Ziel an diesem Tag zu kennen. Wichtiges Gebot war der Zusammenhalt in der Gemeinschaft.

Rechts ist ein Stempel zusehen. Aufdruck: J.H. UIIIa , den ich mir während einer langweiligen Unterrichtsstunde aus einem Radiergummi geschnitzt habe. UIIIa bedeutet Untertertia (Klasse 8),

“Stilles bescheidenes Leben gibt mehr Glück als erfolgreiches Streben, verbunden mit beständiger Unruhe.”

Dieser Spruch stammt von Albert Einstein. Er schrieb ihn auf einen Zettel, den er November 1922 einem Hotelangestellten in Tokyo gab.

Jener wurde in Jerusalem Oktober 2017 bei Winner´s für 1,54 Millionen Dollar versteigert.

Ich persönlich beherzige diese Weisheit schon seit langem. Ich hätte den Wisch ja auch zu ersteigern versucht. Dies war mir aber in Ermangelung des nötigen Großgelds nicht möglich. https://www.spiegel.de/panorama/leute/albert-einstein-handschriftlicher-sinnspruch-fuer-millionenbetrag-versteigert-a-1174574.html

Einstein´s Zettel
Mein erstes 3D-Bild, zu betrachen mit Weitblicktechnik, mit der Schieletechnik, und sogar mit doppelter und dreifacher Schieletechnik (sehr selten), entnommen der Zeitschrift FOCUS, aus den 90-ern. Mit einiger Geduld ist E=MC² zu sehen.

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße.

Mein Flyer

Wir haben in unserer Kindheit solche Papierflieger fliegen lassen.
Mit allen möglichen Verfeinerungen. Ich habe als 12-jähriger ein Abschußprinzip entwickelt.
Zutaten: Schere, Wäschklammer, einfacher Gummiring.
In die Unterseite habe ich eine Kerbe geschnitten und dann konnte man den Flieger katapultieren.
Einmal habe ich einen über ein 4-geschoßiges Mietshaus geschossen.
Von einer Seite. Ich lief auf die andere. Er kam herunter.

Das eignet sich aber nicht als Waffe, ist ja aus Papier, kann keine Bomben tragen,
schon gar keine Atombomben.
Und die hat Deutschland jaJottseidank nicht, sei´s gepriesen und getrommelt.
Außerdem besitze ich keine Atombombe, heiße ich Iran-nowitsch?
Zudem ist das Zünden einer Atombombe auf deutschem Gebiet untersagt,
§ 307 StGB, fällt nicht unter § 308 StGB, Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion.

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße.

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KRIEG PUTIN UKRAINE

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße.

Die Verteidigung unserer Lebenswerte findet nicht mehr am Hindukusch statt, sondern hat sich an die Ufer des Dnjepr verlagert.

Natürlich rede ich hier von dem UkraineMassaker. Betrifft uns ja direkt. Allerdings finden zur Zeit 6 Kriege auf der Welt statt mit über 10000 Opfern und 11 mit Toten zwischen 1000 und 10000, (laut wikipedia)

Beruhigend zu wissen, daß die meisten Diktatoren in der Geschichte keines natürlichen Todes starben, also Mord oder Selbstmord, wobei dies selbstverständlich in der Sache liegt: Man kann hier also bei Mord oder Selbstmord durchaus von natürlichem Tod sprechen. Haushaltsunfälle gab es sicher selten. Putin kocht ja auch nicht selbst. Er hat sogar einen Vorkoster, bzw. mehrere, wenn einer mal ausfällt. Gifte benutzen die ja zu Hauf; da kann man sich schon mal vertun. Die Tätigkeit Essen vollführt er noch selbst.

Der Machtbessene sollte ein Buch schreiben, aber möglichst schnell, wegen seiner fallenden Lebenswahrscheinlichkeit. Es kommt ja auch die Möglichkeit Krankheit hinzu. Soll ja Krebs aus psychichen Gründen haben. Der Onkologe hat sich schon eine eigene Wohnung im Kreml eingerichtet, wenn man Fake-News Glauben schenken darf oder auch nicht.

Und zwar: GIFTE, HERSTELLUNG und IHRE ANWENDUNG.

Trotzdem, dieser Diktator ist ja auch immer noch ein Mensch, wenn auch eine sonderbare Kreatur. Man muß an sein Fünkchen von Menschlichkeit appellieren. Immerhin telefoniert er noch mit Macron und unserem Kanzler. Wie kommt der aus der Nummer heraus, ohne sein Gesicht zu verlieren? Hat sich total in den Menschen in der Ukraine, der fehlenden Kampfeslust seiner Maschinensoldaten, in Selenskyi und in der Einigkeit des Westens verkalkuliert. Oder auch nicht.

Es gibt viele Suchtmöglichkeiten für den Menschen: Drogen, Spielsucht, Alkohol, Geltungsdrang, Leistungssport, der Sexualtrieb, Habgier usw., und eben auch die MACHTSUCHT. In die Süchte kann man sich hineinsteigern, im positiven Sinne, aber auch bis hin zum Verderben, für sich und andere.

Einer der besten und eindrucksvollsten Lehrer in meiner eigenen Schulzeit am Löhrtorgymnasium in Siegen war der Pater Herr Lipka, ein Jesuit. Er unterrichtete katholische Religion, wobei er auf das logische Denken großen Wert legte. Er meinte, ob wir an Gott glaubten oder nicht, sei für seine Notengebung irrelevant.

Oft schrieb er in übergroßen Lettern an die Tafel: MBG, wobei dies für Macht, Besitz, Genuß steht. Er hätte sie auch 10 Meter groß geschrieben, als Antriebsfeder des menschlichen Tuns, aber die Tafel war ja eine normale Schultafel. Nebenbemerkung: Machte er auch mit dem Wörtchen NUR. Fast immer ist es ja so, wenn irgendwo dieses Wort fällt, Diskussion, Reden, Medien, kann man davon ausgehen, daß hier etwas faul ist.

Trotzdem allem: Ich wünsche Putin alles Gute und Frieden.

Wie Caesar (vor Christus) ein Buch über den Gallischen Krieg geschrieben hat, also wie er in 7 Jahren das heutige Frankreich platt gemacht hat. Einstiegslektüre in die lateinische Sprache an den deutschen Gymnasien, heutzutage wohl weniger wegen sadistischer Mord- und Vergewaltigunsschilderungen (die ja kaum vorkommen), sondern wegen der Exaktheit, Perfektion und Klarheit der lateinischen Sprache. (Die perfekte Beherrschung geht kaum ohne mathematisch-analytische Begabung).

Das Latein der Schriftsteller (über 700, wenn man das Mittelalter mitzählt) war ja die Schriftsprache. Über die Umgangssprache wissen wir wenig, am ehesten aus Komödien von Plautus und Terenz. Mein Lieblingswort von Plautus ist übrigens BOMBAX, bedeutet: Ei der Daus, Plotzblitz, Ach Du Scheiße.

Caesar hat sein DE BELLO GALLICO nicht als Geschichtswerk für die Nachwelt geschrieben, sondern weil er Eindruck in Rom bei dem Senat schinden wollte, der alte Schinder. Er wollte ja Diktator werden.

Bei seinem Kriegszug in Frankreich und auch Britannien war er äußerst brutal: Er ließ Kriegsgefangenen die Hände abhacken und bei einer Meuterei in seiner eigenen Truppe ließ er nach Niederschlagung derselben jeden 10. Soldaten töten. Daher das deutsche Fremdwort dezimieren, von lateinische decem=10.

Caesar war wohl den beiden Hauptgeschlechtern, Männern und Frauen, zugetan, der alte Schlächter. Sehr praktisch, hatte ja die volle Auswahl. Sueton (70-122 n.Chr.), ein Chronist Caesars und der römischen Kaiser bis Domitian, nannte Caesar „aller Frauen Mann und aller Männer Frau“.

Catull (ca.87 bis ca. 56,54 v. Chr) machte sich über die Eskapaden Caesars lustig, so über den Spatzenkopf Othos, den schmutzigen Herius und den furzenden Libo. Auch Fuficius, der Verjüngte, der wieder Aufgekochte, mußte dran glauben. Sollen seine Günstlinge, bzw. seine Feldherren gewesen sein. Spezieller Freund der Orgien war Mamurra, die Männerhur (pathicus). Das sind die Gedichte 54 und 57. (Nicht aufregen, ist Weltliteratur).

Catull konnte sich das leisten, kannte sein Vater doch Caesar persönlich.

Der Buchdruck war ja noch nicht erfunden. Bücher mußten mit der Hand geschrieben werden, auf Papyrus, später auf Pergament. Wenn Catull eins seiner Gedichte veröffentlichte, ging das ja nicht über fazebucke, twitti & Co. Es wurde mündlich weitergeben, raste wie aufgescheuchte und twitternde Vogelschwärme durch ganz Italien und die Provinzen. Es könnten auch Fledermäuse und Zikaden dabei gewesen sein.

Das gab es in Deutschland das letzte Mal in den den Sechzigern, genau am 5. 2. 1964, als das Karnevalslied von Toni Hämmerle HUMBA HUMBA TÄTÄRÄ in der ARD bei „Mainz, wie es singt und lacht“ in einer Nacht durch ganz Deutschland flog. Ok, das Fernsehen war ja im Spiel. Aber die Anzahl, natürlich s/w, der Geräte befand sich noch Wachstum. Wir bekamen unseren Fernseher am 10.12.1958. Sensation. Wir waren die 2. im Viertel unterm Häh in Siegen. Kostete ein Monatsgehalt meines Vaters, eines Beamten in mittlerer Position.

Ich habe dann als 14-jähriger 4 Wochen lang das fast gesamte Programm des 1. geguckt, vom Programmstart um 16.00 Uhr, bis ich ins Bett mußte. Ok, hieß noch nicht das erste, weil es noch kein 2. gab. (Offizieller Beginn des ZDF war 1.4.1963, wobei schon eine Versuchssendung am 19.3.1963 vom Feldberg im Schwarzwald ohne Vorankündigung stattfand).

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße. Stimmt natürlich, aber:

Ich weiß, daß ich nichts weiß. Oida, ouk oida. Von Sokrates, 399 v. Chr.

Genauer, Plato, die Apologie des Sokrates, 21d-22a: Das Original:

οὖτος μὲν οἴεταί τι εἰδέναι οὐκ εἰδώς, ἐγὼ δέ, ὥσπερ οὖν οὐκ οἶδα, οὐδὲ οἴμαι – allein dieser doch meint zu wissen, da er nicht weiß, ich aber, wie ich eben nicht weiß, so meine ich es auch nicht (Übersetzung von Friedrich Schleiermacher (1768-1834). Heute etwa: Dieser meint doch etwas zu wissen, obwohl er nichts weiß, ich dagegen, da ich nichts weiß, glaube ich es auch nicht.

Obama, die hübsche Baracke, nannte den Diktator einen Provinzfürsten mit übler Vergangenheit als Geheimdienstchef. Aber er könnte die Erde mindestens 3x mit seinen Atomwaffen zerstören, wenn man ihn denn ließe. Aber an Treffgenauigkeit muß da noch gearbeitet werden, aber Hallo, siehe Syrien und neulich Kiew, als der Generalsekretär der UNO zu Besuch war. Das waren ja wohl Griffs in die Klos, sogenannte Übergriffigkeit.

Unweigerlich muß ich an den ungeklärten Tod des UN-Generalsekretärs Dag Hammarskjöld denken, dessen Flugzeug am 18. 9. 1961 an der Grenze vom Kongo und Rhodesien abgestürzt war. Der Kongo war gerade unabhängig geworden. Ich erinnere mich noch an Lumumba und Kasawubu. Diese afrikanischen Namen geisterten täglich durch den Äther.

Das konnten die Amis ja schon vor 30 Jahren besser, in der Vordrohnenzeit: Kein Problem, über große Distanzen punktgenau Ziele zu treffen. Belgrad die Brücken. Und dann das Versehen, im Golfkrieg, als eine Rakete in eine riesige Lagerhalle knallte. Man dachte, Munition. Nein, es waren Flüchtlinge, 500 Tote, durch den Druck getötet.

Einem in Köln lebenden Sohn, zufälligerweise einer meiner Schüler auf dem 2. Bildungsweg, von Colin Powell, dem damals höchsten Militär und späteren Außenminister der USA, sagte der Vater auf die Frage seines Sohnes, wie so etwas passieren könne: Irrtümer passieren. Die beiden hatten sich geheim in Paris getroffen. Wie Laschet (NRW): Isso (ist so). 1. Kölsche Weisheit (von 5): Et is, wie et is. Laschet mußte bei der Flutkatastrophenbegehung lachen, weil er wohl den Steinmeier das erste Mal in natura gesehen hat. Das scheint ja wohl ein großer Zwerg zu sein. Dabei ist der Laschet selbst ein auch rennender Meter.

Na gut, die Dinger mit den Megatonnen brauchen ja nicht genau zu treffen. Da sind ja 50 oder 100 km Fehler in der Distanz peanuts. Putin soll ja nach seinem überdosierten Bad als Säugling bei der Deutschen Bank als Lehrling den Wert des Geldes genossen haben. Daher hat er jetzt einen Riesenkahn und ein Schloß am Meer mit 1842 Räumlichkeiten. Was will er damit? Gleichzeitig? Doch, er kann mit der Schaluppe in die Hütte hereinschippern. Aber wozu? Und da geht eine Menge kaputt. Und wer soll das bezahlen?

Da lob ich mir ja den Cicero, vor über 2000 Jahren, römischer Staatsmann, Philosoph, Rechtsanwalt. Stank vor Geld, hatte mehrere Villen auf Italien verteilt. Er ließ sich ein neues Anwesen bauen, direkt am Meer. Morgens empfing er seine Klientel, im Bett liegend, so üblich, und was machte er vorher: Er konnte vom Bett aus im Meer angeln. Das nenn ich mal einen richtigen Bohème, obwohl das Wort ja erst aus dem 19. Jhd. stammt. Aber was sind schon Jahrhunderte, wenn man viel Zeit hat. Der Cicero stank auch nach seinem Tod auf dem Forum Romanum, nachdem sein Kopf und seine Hände wochenlang dort aufgespießt waren, nach erfolgreicher Tötung. 43 vor Chr. Caesar hat das nicht mehr mitbekommen; war ja schon am 15. 3. 44 vor Chr. mit 23 Messerstichen ermordet worden. Übertötung.

Geld stinkt ja bekanntlich nicht; PECUNIA NON OLET: Das Sprichwort stammt von Vespasian, Kaiser Roms 69 bis 79 nach Chr. Es ging ja um die Latrinenbewirtschaftung. Abgestandener Ruin bildet Ammoniak und wurde u.a. für die Gerberei benutzt.

Man muß zur Ehrenrettung Ciceros sagten: Die Aufspießung seiner Hände und seines Kopfes fanden im November statt. Der Gestank wird sich wohl in den Grenzen gehalten haben. Welchen Grenzen?

Ciceros Reichtum bassierte ja auch auf der Tüchtigkeit seiner Frau, die die ganze Kohle zusammenhielt.

Bestimmt nicht von Cicero.

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Великий диктатор [Чарли Чаплин]Der große Diktator [Charlie Chaplin]
In großer Erwartung eines ähnlichen Films, wenn die ganze Scheiße vorüber ist. Tschuldikow, Fäkalleute erwarten Fäkalsprache. Waffenverrückte und Mörder erwarten Gegenwehr mit Waffen und Tötung. Wegen der Verständigung, also nur in der Sprache meinerseits. Ich persönlich bin in meinem Bereich gegen Gewalt, möglichst.

Stoppt die Waffen!!!!!!! Verhandlungen verhandeln!!!!!. Die Russen sind natürlich ein tolles Volk. Haben auch noch das größte Land der Erde mit ungeheuren Bodenschätzen. Dummerweise keinen, bzw. wenig Zugang zu den Weltmeeren. Mittelmeer und die Ostsee wird von der NATO kontrolliert. Oben verdammt eisig. Und Wladiwostok ist weit. Gebt den Russen WELTWEIT vernünftige Zugänge zu den Ozeanen, also Stützpunkte und Korridore für den Handel, aber zivil, ohne Militär. Warum? Der Gründe wegen. Das Problem existiert ja schon sehr lange, seit Jahrhunderten.

Allerdings muß natürlich in Rußland Demokratie einkehren. Die Kleptokratie, die Korruption, die Oligarchenscheichs müssen schon vorher in die Tonne gekloppt werden.

Daß kann natürlich nicht in 3 Tagen, 3 Monaten geschehen. Vielleicht aber in 3 Jahren, eher nicht, aber in 30, 300 oder 3000 Jahren.

Dann kann Rußland vielleicht in die EU, danach in die NATO. Klingt verrückt. Aber die Zeiten ändern sich und wir, die Menschen, mit ihnen. Tempora mutantur et in eis mutamur.

Afghanistan ist übrigens fast doppelt so groß wie Deutschland, hat aber nicht einmal die Hälfte der Einwohnerzahl.

Der Afghanistankrieg ab 1979 wurde ja von den Russen wegen der Lage und natürlich auch wegen der Bodenschätze angefangen. Und sorgt dafür, das Putin ein faires Verfahren bekommt. Und dann ins Arbeitslager oder in die Psychiatrie. Dort kann er sich mit seinen Gegnern austauschen. Allerdings kommen die ja wohl schnell frei. Kann aber auch Suizid begehen; im Töten ist er ja Fachmann. Soll ja auch schon ein Buch über Gifte in Auftrag gegeben haben, mit Bildern und bunt.

Was mich noch viel mehr umtreibt: Ist Putinchen Alleintäter oder stehen, sitzen, liegen ein oder mehrere Anstifter oder Mittäter hinter ihm. Der Kreml ist ja total abgeschottet wie eine tote Auster in Beton, schon seit Jahrhunderten, seit dem Zaren…

Was mich aber ungeheuerlich beunruhigt: Will Putin, bzw. der Kreml die Sowjetunion wiederherstellen, oder vielleicht ganz Europa schlucken? Das gibt aber einen bösen Schluckauf.

Schirinowski, ein Hardliner des Kreml, ist am 6. 4. 2022, angeblich an Corona, verstorben, obwohl er nach seinen Angaben 8x geimpft war. Der Wladimir Wolfowitsch Schirinowski hat mal vor Jahren bei einem Restaurantbesuch Europa in neuen Grenzen auf einer Serviette gezeichnet. Wie der Merz mit seiner Steuererklärung auf dem Bierdeckel. Da fließt aber wenigstens kein Blut. Der Wladimir (der Schiri natürlich) war mit Deutschland gnädig: Es durfte als einziges Land Europas in seinen Grenzen bleiben.

Die Zahlen sind die Quadratkilometer; die Umrechnung in Fußballfelder bringt nix. Wer will schon in der Taiga Fußball spielen.

ich auf dem balkon
Ich vor 100 Jahren und in 100 Jahren.

Eberhard Werner Happel, 1647-1690

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße.

Das Schöne und das Gute zählt im Leben, verbunden mit Freiheit und menschlichem Geist.
Natürlich nach Gesundheit, Familie und Freunden.
Frei nach Wilhelm Münker (1874-1970), Mitbegründer des DJH-Werks, aus Hilchenbach im Siegerland,
Heimat- und Naturschützer.

Diese Tabelle hab ich zu meinen Wanderungen, Studien- und Ferienfahrten immer in der Vorbereitung benutzt.
Einmal habe ich den Schwarzwald mit einem Kommilitonen, Hans Hoymann aus Dinklage, durchwandert, von Karlsruhe nach Freiburg. Die letzten 20 km haben wir geschummelt, sind mit der Bahn gefahren.

Mit dem Fahrrad bin ich als 17-jähriger mit meinem Freund Bert-Jürgen Ewers, genannt Teddy, nach England bis zum Lake District geradelt und natürlich zurück.
3 Monate bin ich alleine durch Italien getrampt, von Padua bis Palermo, von Riva bis Reggio di Calabria, gegenüber von Sizilien. Man könnte hinspucken, wenn man ein Lama wäre, das 3 km weit spucken könnte.

Einmal sah ich in einer marcelleria (Metzgerei) in Italien ein Schild: E vietato sputare nel fondo. Es ist verboten, auf den Boden zu spucken. Desgleichen in Zügen: Spucken aus dem Fenster verboten.
Dies liegt daran, daß Italienern und auch Reisenden das Wasser im Mund zusammenläuft, weil sie in einem so tollen Land leben und reisen.
Natürlich kann man auch einfach in KÖLN Cologne (West-Germany) bleiben, dem VENEDIG des Nordens.
KÖLN ist eine Stadt und ein Gefühl.

Die meisten Fahrten habe ich allerdings als Klassenfahrten oder Erlebnistrips für Schüler organisiert und durchgeführt. Wir übernachteten in der Regel in Jugendherbergen, in Zelten oder einfach am Strand. Hotels und Campingplätze kamen nicht in Frage. Auch nicht Luxusherbergen.
Alles in allem:
45 Wochen Griechenland, in 8 Fahrten, 36 Wochen Italien in 20 Fahrten.
Dazu die Camargue, Schottland, Ungarn, Mallorca, Eifel und anderes, was da da sonst noch rumliegt, ehrlich gesagt, Deutschland zu wenig; kann man ja nachholen.

Der Weg ist das Ziel. Das war immer eine Mischung aus Abenteuer- und Bildungsfahrten. In der Regel fuhren wir morgens los, ohne das genaue Ziel an diesem Tag zu kennen. Wichtiges Gebot war der Zusammenhalt in der Gemeinschaft.

Rechts ist ein Stempel zusehen. Aufdruck: J.H. UIIIa , den ich mir während einer langweiligen Unterrichtsstunde aus einem Radiergummi geschnitzt habe. UIIIa bedeutet Untertertia (Klasse 8),

“Stilles bescheidenes Leben gibt mehr Glück als erfolgreiches Streben, verbunden mit beständiger Unruhe.”

Dieser Spruch stammt von Albert Einstein. Er schrieb ihn auf einen Zettel, den er November 1922 einem Hotelangestellten in Tokyo gab.

Jener wurde in Jerusalem Oktober 2017 bei Winner´s für 1,54 Millionen Dollar versteigert.

Ich persönlich beherzige diese Weisheit schon seit langem. Ich hätte den Wisch ja auch zu ersteigern versucht. Dies war mir aber in Ermangelung des nötigen Großgelds nicht möglich. https://www.spiegel.de/panorama/leute/albert-einstein-handschriftlicher-sinnspruch-fuer-millionenbetrag-versteigert-a-1174574.html

Einstein´s Zettel
Mein erstes 3D-Bild, zu betrachen mit Weitblicktechnik, mit der Schieletechnik, und sogar mit doppelter und dreifacher Schieletechnik (sehr selten), entnommen der Zeitschrift FOCUS, aus den 90-ern. Mit einiger Geduld ist E=MC² zu sehen.

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße.

Mein Flyer

Wir haben in unserer Kindheit solche Papierflieger fliegen lassen.
Mit allen möglichen Verfeinerungen. Ich habe als 12-jähriger ein Abschußprinzip entwickelt.
Zutaten: Schere, Wäschklammer, einfacher Gummiring.
In die Unterseite habe ich eine Kerbe geschnitten und dann konnte man den Flieger katapultieren.
Einmal habe ich einen über ein 4-geschoßiges Mietshaus geschossen.
Von einer Seite. Ich lief auf die andere. Er kam herunter.

Das eignet sich aber nicht als Waffe, ist ja aus Papier, kann keine Bomben tragen,
schon gar keine Atombomben.
Und die hat Deutschland jaJottseidank nicht, sei´s gepriesen und getrommelt.
Außerdem besitze ich keine Atombombe, heiße ich Iran-nowitsch?
Zudem ist das Zünden einer Atombombe auf deutschem Gebiet untersagt,
§ 307 StGB, fällt nicht unter § 308 StGB, Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion.

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße.

LANDTAGSWAHL NRW 2022

Die Verteidigung unserer Lebenswerte findet nicht mehr am Hindukusch statt, sondern hat sich an die Ufer des Dnjepr verlagert.

Und ich eh das vergesse: Panzer schießen direkt, sogar während 60 km/h im hügeligen Gelände. Marder, Leopard, Puma und was es sonst noch so an Raubtieren gibt. Die können in 600 Metern Entfernung während der Fahrt einem 40-jährigen Landarbeiter (verheiratet, 2 Kinder) einen Apfel vom Kopf schießen. Aber was soll das bringen? Schiller fragen.

Panzerhaubitzen (Artellerie) hingegen schießen mit Berechnung. Da muß erst mal der Standort bekannt sein, dann die Nordrichtung und dann müssen die Geschütze parallel eingerichtet sein. Die Haubitze 2000 schießt bis zu 40 Kilometer. Schon von 60 Jahren konnten unsere Haubitzen auf 20 KM Atombomben verschießen, also kleine Bömbchen. Ist aber nie ausprobiert worden. Wenn der Wind dreht, dann gute Nacht, bzw. gute Strahlung. Die kommt dann nämlich zurück.

Das ist mein Veteranenwissen. Ich war in den 60-ern bei der Artellerie. Heute wird GPS u.a. benutzt und auch das andere Gedöns wird technisch viel schneller und genauer gehandhabt.

Die Standortbestimmung im unbekannten Gelände war damals eine Herausforderung. Da gab es Vermessungstrupps, die manchmal eine Stunde brauchten. Ich höre noch im Manöver das Geschrei des Kommandeurs beim Manöver in Bitche, Elsass, Frankreich: Wo bleibt die Sicherheit?

Wir Abiturienten mußten nämlich oft als Sicherheitsoffiziere fungieren. (Aburenten rechts raus)

Die Nordrichtung machten auch die Vermessungsjungs. Zur Not mußte auch ein Kompaß herhalten. Dumm nur, wie in der Lüneburger Heide geschehen, wenn da eine Erzader war. Unsere Schüsse trafen nicht die Ziele, im Gegenteil, die waren einfach irgendwo verschwunden.

Das Parallelstellen der Rohre ging ebenso mit Mathematik. PI x Daumen reichte auch hier nicht. Dahinter steckte der Mathesatz, daß Stufenwinkel (könnten auch Wechselwinkel gewesen sein, ich weeß et nit mie) an geschnittenen Parallelen gleich sind. Bis ich das durchschaut habe,…

Man mußte natürlich kein Mathe können, war alles Standard und einfach. Sinus war z.B. blau und Cosinus rot. Oder so.

Also: Panzer: Augen auf, zielen, Peng, kaputt. Haubitzen: Rechnen, Abzug, Peng, kaputt.

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße. Stimmt natürlich, aber:

Ich weiß, daß ich nichts weiß. Oida, ouk oida. Von Sokrates, 399 v. Chr.

Genauer, Plato, die Apologie des Sokrates, 21d-22a: Das Original:

οὖτος μὲν οἴεταί τι εἰδέναι οὐκ εἰδώς, ἐγὼ δέ, ὥσπερ οὖν οὐκ οἶδα, οὐδὲ οἴμαι – allein dieser doch meint zu wissen, da er nicht weiß, ich aber, wie ich eben nicht weiß, so meine ich es auch nicht (Übersetzung von Friedrich Schleiermacher (1768-1834). Heute etwa: Dieser meint doch etwas zu wissen, obwohl er nichts weiß, ich dagegen, da ich nichts weiß, glaube ich es auch nicht.

Liebe Parteien,

wollt Ihr die Landtagswahl gewinnen? Die Frage ist ja saublöd; das Wort rhetorisch würde sich schämen, wenn es denn könnte.

Panem et circenses, Brot und Spiele. Wußten schon die römischen Kaiser vor 2000 Jahren, z.B. Kaiser Trajan (98-117), als das römische Reich seine größte Ausdehnung hatte, also genug zu essen und genug zur Unterhaltung. So konnte man das Volk ködern und zufriedenstellen.

Auf heutige Verhältnisse übertragen: Genug Kohle und genug Vergnügungen. Übrigens hatten in der Römischen Republik, die Jahrhunderte überdauerte, die alten, weisen Männer das Sagen. Fällt mir nur gerade ein, bei den Schwatzorgien und dem Rumgeeiere heutzutage.

Eberhard Werner Happel (1647-1690)

Aber wir haben ja auch weitgehend eine Nannyrepublik, eine hysterische Zickenrepublik, Tittenmäuschenverein zu sagen ziemt sich nicht. Das ist langsam überholt. Schreckliche Gewitter rollen über Europa.


Besser ist natürlich Spaßrepublik, Eventrepublik mit eingebauter Männersuchmaschine. Recht so, der Staat braucht Kinder, spätere Erwachsene, für die Verteidigung, für die Wirtschaft, für das Funktionieren des Staates. Auch langsam überholt: Gewisse Männer holen auf, angeblich die Krone der Schöpfung.

Liebe Mädels und ältere Mädchen, wenn das nicht so klappt mit den Männern, sei es wegen des Aussehens, der Intelligenz oder der Bildung, macht des Beste draus: Gebt Gas mit Euren Vorteilen, lieb, hilfsbereit und nett sein. Dazu könnt Ihr meist besser Konflikte lösen und Verhandlungen führen. Gefühl und Intuition sind ja auch oft von Vorteil.

Es kann nicht jede eine Marilyn, eine Einsteinin oder eine Kulturkoryphäin sein.

Natürlich sind auch die Tricks erlaubt: Uni ohne Ziel und Verstand besuchen, Beruf ohne Interesse ergreifen, FFF für die kleinen Mädchen, ME2 für die älteren Semester, getürkte Silvesternacht in Köln mit 1000 Vergewaltigungen durch Araber. Das alles ist legitim. Man muß sehen, wo man bleibt, die Konkurrenz ist groß.

Das GENDERN geht natürlich zu weit. Es geht der Republik, der ganzen Gesellschaft gewaltig auf die Kokusnüsse, daß sich gewisse Damen und Dämchen wichtig machen. Andererseits machen den Quatsch ja auch viele mit.

Ich, vor 100 Jahren und in 100 Jahren, auf dem Foto

Unser Volk lebt in ziemlichem Luxus, das Deutsche Volk ist so reich wie noch nie (über 6 Billionen € Privatvermögen), Frieden seit 77 Jahren in Deutschland (wie seit 2000 oder 10000 Jahren nicht), die teuflischen Diktaturen sind bei uns überwunden, eine im Ganzen funktionierende, junge Demokratie. Das Deutsche Volk ist teilweise aber auch so bekloppt wie noch nie, besser ausgedrückt so ungebildet wie noch nie. Immer noch besser als Krieg oder Wirtschaftskrise. Ich brauche eine eigene Taste für „überholt“.

Höre gerade von Experten, eine Überholtaste könnte bei Rasern im Auto mitverstanden werden. Kleiner Scherz am Rande, am Rande. (Feuerzangenbowle 1944).

Die Geschichte zeigt uns, daß dann die Rechten oder die Linken an die Macht kommen.

Gott sei Dank vorbei und NIE WIEDER!!!!

Leider haben auch einige andere unangenehme Begleiterscheinungen zugenommen: Habgier, Neid, Lügen, Intrigen, Betrug, Korruption, auch in den mittleren und kleinen Etagen, besonders auch in den Provinzen, hemmungsloser Egoismus, Null Respekt vor der Polizei und den Sanitätern, um nur einige zu nennen. Alle gehen nicht, so viele Buchstaben hat meine Tastatur nicht, außerdem habe ich diesen Monat noch was vor.

Ihr müßt dem Volk aufs Maul schauen, nach Luther, aber noch wichtiger in die Seele und in das Gemüt und auf die Gefühle. Meine Ausdrucksweise schalte ich jetzt natürlich auf das Vulgäre um:

Klimawandel geht den meisten am Arsch vorbei, es sei denn, es betrifft den eigenen Geldbeutel, bzw. das eigene Grundstück und den Jägerzaun, Windräder, Stromtrassen und Umgehungsstrassen.

Umweltverschmutzung ist vielen genauso scheißegal, es sei denn, es betrifft konkret einen einzelnen.

Obdachlose werden mittlerweile als selbstverständlich hingenommen. Schande³.

Die Flutkatastrophe im Ahrtal und Umgebung: Viele schauten weg, es betrifft sie ja nicht. Manche schauten aus dummer Gafferei oder sogar Schadenfreude hin. Ja Gott, Arschlöcher gibt´s zu allen Zeiten und in allen Ländern. Aber die haben trotz Loch sogar eine Stimme zum Wählen, da fällt nix durch. Wie gesagt, manche.

Von wegen FFF, die Jugend würde sich für Politik interessieren. Für die Mädels bedeutet es in der Regel(!), Auslauf zu haben, sich zu präsentieren und den Jungs auf den Arsch zu schauen, und für die Jungs heißt das schulfrei, hallelujah.

Natürlich gibt es auch ein paar Ehrliche, die Idealisten und Intelligenten, vor denen ich größte Hochachtung habe und meinen nicht vorhandenen Hut ziehe. Aber ich rede hier ja von der Masse.

Eure Parteiprogramme liest kaum jemand, außer den Pressefuzzis. Den normalen Leuten gehen diese Papiere ja am Arsch vorbei, weil sie die kaum in Hand bekommen. Wohl zu Recht, weil sie ja neben Richtigem auch Utopien und Propaganda enthalten. Ihr müßt Eure Pläne, Absichten, Ideen allgemeinverständlich formulieren.

Am besten eine kurze Übersicht und eine Langversion. In der heutigen Zeit der Blitzmedien rasen die meisten Menschen über Überschriften und einzelne Wörter, Worte und Passagen.

JottseiDank am Arsch vorbei, sonst könnte man sie noch zweckentfremden.

Und alle Menschen, die wählen gehen, haben ja nur eine Stimme und ihr müßt die Menschen an ihrem Egoismus packen.

Für die meisten Männer zählt vorrangig: Genug Geld, Zaster, Kohle, Moos und Fußball, TV, GV, je nach Alter, Hobbies, und natürlich das Auto, manchmal auch die Familie und die Kinder. Und danach müßt Ihr Euch richten, um die zu kriegen.

Für die meisten Frauen zählt vorrangig: Genug Geld, Zaster, Kohle, Moos und einen Kerl zu finden, bei vorhandenem eine Familie zu haben und u.U. einen neuen Typ ergattern, danach kommen erst Beruf, Ansehen, Selbstverwirklichung usw. Und danach müßt Ihr Euch richten, um die zu ködern.

Bei vielen Frauen geht es außerdem um Aussehen, Gefühl und Sympathie. Wenn da ein knackiger oder zumindest gutaussehender Typ zur Wahl ansteht, schlägt der leicht jede Vernunft und jeden Verstand in den Wind.

Ich bitte um Beachtung: Ich sagte: Die meisten. Man könnte auch viele sagen. Wer weiß das schon.

Ihr habt ja eine Menge Möglichkeiten, das Wahlvolk zu durchschauen: Verfassungsschutz, (BND), (MAD), aber auch die ausländischen Geheimdienste, CIA, NSA und die anderen über 1000 amerikanischen, sogar auch den russischen, FSB & Konsorten. Von den letzteren bitte die Finger lassen. Sicher durch ein Gift verseucht.

Die Medien allgemein sind ist allerdings durch die Meinung einzelner manchmal verfälscht und durch die Schwatzdatenflut und durch Laberorgien schwer zu filtern, die “sozialen Netzwerke”, bei denen ja Billionen Daten über die Bürger gelagert sind, die zwischen über 20000 Firmen ausgetauscht werden. Da geht es aber um Profit, eben wie man den Menschen mit Werbung das Geld aus der Tasche ziehen kann. Die Daten lagern allerdings im Ausland, hauptsächlich. Egal, die kann man ja kaufen, Google, Facebook, Twitter, Amazon, ebay, Instagramm usw.

Dann die Datenbanken der Polizei, auch sehr ergiebig. Hier steht aber der Sicherheitsaspekt im Vordergrund und die Umfrageinstitute, deren Ergebnisse mit Vorsicht zu genießen sind, (hängt ja immer sehr von den Fragestellungen und der Ehrlichkeit der Befragten ab), usw.

Alles in allem, nur bedingt geeignet, in die Seele, in das Gemüt und in die Gefühle der Menschen zu schauen. Trotzdem: Hilfreich sind die schon. Beispiel: Zuckerberg, einer der Initiatoren von Facebook, meinte zu Beginn dieses Phänomens, der Sinn wäre es, daß alle Menschen von allen Menschen alles wüßten. Er war ja damals ein junger Student und war auf der Suche nach Bekannten und Freunden. Die Sache hat sich ja ziemlich verselbständigt.

Vorschlag: Geht an Eure eigene Basis, jede hat ja eine, und zwar sind dabei nicht nur Opportunisten, sondern auch engagierte Leute, die noch für Ziele kämpfen, z.B. die fleißigen Wahlkampfplakatkleber usw., und führt vorsichtige Befragungen durch, ohne Denunziationen und Verleumdungen zu beachten. Also keine Stasi-, bzw. Gestapomethoden, sondern die Datensammlung muß absolut anonym erfolgen. Ist sicher schwierig, das ohne große Bürokratie zu machen. Macht Hausbesuche beim einfachen Volk, natürlich nicht die oberste Prominenz, oder doch? Laßt einzelne Leute in sogenannte Problemviertel ziehen. Seid kreativ bei der Wahl der Methoden. Sozusagen: GRUNDLAGENFORSCHUNG.

Und an die Regierenden: Macht Wahlversprechen, die ihr jetzt auch halten könnt, soweit sie in Eure Kompetenz fallen. Also Gegensteuern gegen die Erhöhung der Preise.

Jede Stimme zählt.

Trotzdem: Die Mehrheit der Bevölkerung sind die Stillen, die Fleißigen, die Anständigen und die Schlauen, die ihre Pflicht erfüllen und den Laden am Laufen halten. Die braucht ihr weniger anzusprechen, die wissen meist schon, wen sie wählen.

Und nun zu den Frauen, für die ich paar Vorschläge in petto habe. Männer hab ich oben schon abgehandelt. Die sind ja auch einfacher gestrickt, allerdings auch kräftiger, mit Stahlwolle, manchmal.

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Ca. 50% der Wähler-/innen sind ja bekanntlich Frauen, das angeblich schwache Geschlecht, das aber in einigen Bereichen Männern haushoch überlegen ist, in manchen aber auch hoffungslos unterlegen, da hilft auch keine Schminke, kein Geschwätz und keine Lügenfassaden.

Die Mehrzahl dieser will an 1. Stelle Familie, Mann, zumindest eine Beziehung , Kinder und ein Heim haben; ein Beruf zählt für diese nachrangig.

Viele Frauen streben aber erst einmal eine Beziehung mit einem Mann oder einer Frau an. Dafür ist Schule, Ausbildung, Uni, Beruf bestens als Startrampe geeignet.

Manche Frauen möchten dagegen eine neue Bindung eingehen.

Einige Frauen haben ein klares Berufsziel und stellen die Erreichung dieses Ziels über alles.

Gebt all diesen Frauen mehr Rechte. Gebt all diesen Frauen mehr Wahlmöglichkeiten für Ihr Leben. Gebt all diesen Frauen mehr Sicherheit für Ihr Leben. Achtung, Rücksichtnahme, Toleranz und Respekt ist das oberste Gebot, nicht nur Frauen gegenüber.

FORDERUNGEN:

1) Grundsätzlich und überall gleicher Lohn für Männer und Frauen.

2) Viele Frauen wollen und müssen Beruf und Familie in Einklang bringen. Wenn sich eine Frau dafür entscheidet, genauso viel für die Kinder zu arbeiten wie für den Beruf oder sogar noch mehr, so muß dies honoriert und entlohnt werden.

Nach meiner Überzeugung steht die Erziehung und die Bildung der Kinder und Jugendlichen sehr weit oben in politischen Agenda, natürlich nach Verteidigung und Wirtschaft.

Die Kinder und die Pubis sind die künftigen Erwachsenen und die Leistungs- und Entscheidungsträger von morgen. Das geht verdammt schnell. Wie sieht die Welt in 10 Jahren aus?

Wer hätte an die RAF, an die die Wende gedacht, den 9.11., die Flüchtlingsproblematik und Corona? Welcher Klops kommt als nächstes? An den Krieg haben wohl nur wenige im Westen gedacht. Einige haben sicher etwas gewußt.

3) Wenn Frauen nach 3, 6, 14 oder 18 Jahren Familientätigkeit wieder arbeiten wollen, Teil- oder Vollzeit, haben sie einen Rechtsanspruch darauf, wieder bei der letzten Arbeitsstelle eingestellt zu werden. Bei Behörden, gleich welcher Ebene, dürfte das ja kein Problem sein.

Wenn die alte Firma nicht mehr existiert, muß Ersatz geschafft werden. Wenn sich das Arbeitsfeld geändert hat, muß sie eingearbeitet werden. Wenn das nicht geht, muß sie anderweitig beschäftigt werden. Ich höre schon die Wirtsschaftsbosse jaulen.

Viele der 50% Frauen und auch einige Männer, die Frauen Respekt zollen, werden mir sicher zustimmen.

So könnt Ihr sicher die Landtagswahl gewinnen.

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße.

“Stilles bescheidenes Leben gibt mehr Glück als erfolgreiches Streben, verbunden mit beständiger Unruhe.”

Dieser Spruch stammt von Albert Einstein. Er schrieb ihn auf einen Zettel, den er November 1922 einem Hotelangestellten in Tokyo gab.

Jener wurde in Jerusalem Oktober 2017 bei Winner´s für 1,54 Millionen Dollar versteigert.

Ich persönlich beherzige diese Weisheit schon seit langem. Ich hätte den Wisch ja auch zu ersteigern versucht. Dies war mir aber in Ermangelung des nötigen Großgelds nicht möglich.

https://www.spiegel.de/panorama/leute/albert-einstein-handschriftlicher-sinnspruch-fuer-millionenbetrag-versteigert-a-1174574.html
Einstein´s Zettel
Mein erstes 3D-Bild, zu betrachen mit Weitblicktechnik, mit der Schieletechnik, und sogar mit doppelter und dreifacher Schieletechnik (sehr selten), entnommen der Zeitschrift FOCUS, aus den 90-ern. Mit einiger Geduld ist E=MC² zu sehen.

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße.

Das Schöne und das Gute zählt im Leben, verbunden mit Freiheit und menschlichem Geist.
Natürlich nach Gesundheit, Familie und Freunden.
Frei nach Wilhelm Münker (1874-1970), Mitbegründer des DJH-Werks, aus Hilchenbach im Siegerland,
Heimat- und Naturschützer. Speichere in deinen Favoriten diesen permalink. Bearbeiten

Rechts ist ein Stempel zusehen. Aufdruck: J.H. UIIIa , den ich mir während einer langweiligen Unterrichtsstunde aus einem Radiergummi geschnitzt habe. UIIIa bedeutet Untertertia (Klasse 8),

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße. Speichere in deinen Favoriten diesen permalink. Bearbeiten

MATHELEHRER(35) TOT.

FRECHE, DREISTE METHODE PFUSCHEN SCHUMMELN SPICKEN MOGELN GYMNASIUM : MATHEMATIK kann TÖDLICH sein

Von jhappel | 30. April, 2022 | Blog

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße. Stimmt natürlich, aber:

Ich weiß, daß ich nichts weiß. Oida, ouk oida. Von Sokrates, 399 v. Chr.

Genauer, Plato, die Apologie des Sokrates, 21d-22a: Das Original:

οὖτος μὲν οἴεταί τι εἰδέναι οὐκ εἰδώς, ἐγὼ δέ, ὥσπερ οὖν οὐκ οἶδα, οὐδὲ οἴμαι – allein dieser doch meint zu wissen, da er nicht weiß, ich aber, wie ich eben nicht weiß, so meine ich es auch nicht (Übersetzung von Friedrich Schleiermacher (1768-1834). Heute etwa: Dieser meint doch etwas zu wissen, obwohl er nichts weiß, ich dagegen, da ich nichts weiß, glaube ich es auch nicht.

Hab ich einem Schüler abgenommen. Hoffe mal, das gehört nicht zu einer verbotenen Organisation. Hab gegoogelt, finde nix. Andererseits kommen Totenköpfe ja öfters vor. Schon allein die Toten per se und man kann ja mal die zuständigen Diktatoren fragen. Aber die meisten sind ja auch schon verblichen. Aber einer mit den dünnen Beinchen und dem langen Tisch lebt noch in freier Wildbahn. Voll die Angst wegen eines Attentats. Unser Kanzler, der alte Scholli, hat ihn in der Pressekonferenz im Kreml darauf hingewiesen, es gäbe eine Zeit nach Putina oder auch putain. Weiß sicher von dessen Krebserkrankung.

Obama, die hübsche Baracke, nannte den Diktator einen Provinzfürsten mit übler Vergangenheit als Geheimdienstchef. Aber er könnte die Erde mindestens 3x mit seinen Atomwaffen zerstören, wenn man ihn denn ließe. Aber an Treffgenauigkeit muß da noch gearbeitet werden, aber Hallo, siehe Syrien und gestern Kiew. Das waren ja wohl Griffs in die Klos, sogenannte Übergriffigkeit.

Das konnten die Amis ja schon vor 30 Jahren besser, in der Vordrohnenzeit: Kein Problem, über große Distanzen punktgenau Ziele zu treffen. Belgrad die Brücken. Und dann das Versehen, im Golfkrieg, als eine Rakete in eine riesige Lagerhalle knallte. Man dachte, Munition. Nein, es waren Flüchtlinge, 500 Tote, durch den Druck getötet. Einem in Köln lebenden Sohn, zufälligerweise einer meiner Schüler auf dem 2. Bildungsweg, von Colin Powell, dem damals höchsten Militär und späteren Außenminister der USA, sagte der Vater auf die Frage seines Sohnes, wie so etwas passieren könne: Irrtümer passieren. Wie Laschet: Isso (ist so). 1. Kölsche Weisheit (von 5): Et is, wie et is.

Na gut, die Dinger mit den Megatonnen brauchen ja nicht genau zu treffen. Da sind ja 50 oder 100 km Fehler in der Distanz peanuts. Putin soll ja nach seinem überdosierten Bad als Säugling bei der Deutschen Bank als Lehrling den Wert des Geldes genossen haben. Daher hat er jetzt einen Riesenkahn und ein Schloß am Meer mit 1842 Räumlichkeiten. Was will er damit? Gleichzeitig? Doch, er kann mit der Schaluppe in die Hütte hereinschippern. Aber wozu? Und da geht eine Menge kaputt. Und wer soll das bezahlen?

Da lob ich mir ja den Cicero, vor über 2000 Jahren, römischer Staatsmann, Philosoph, Rechtsanwalt. Stank vor Geld, hatte mehrere Villen auf Italien verteilt. Er ließ sich ein neues Anwesen bauen, direkt am Meer. Morgens empfing er seine Klientel, im Bett liegend, so üblich, und was machte er vorher: Er konnte vom Bett aus im Meer angeln. Das nenn ich mal einen richtigen Bohème, obwohl das Wort ja erst aus dem 19. Jhd. stammt. Aber was sind schon Jahrhunderte, wenn man viel Zeit hat. Der Cicero stank auch nach seinem Tod auf dem Forum Romanum, nachdem sein Kopf und seine Hände wochenlang dort aufgespießt waren, nach erfolgreicher Tötung. 43 vor Chr. Caesar hat das nicht mehr mitbekommen; war ja schon am 15. 3. 44 vor Chr. mit 23 Messerstichen ermordet worden. Übertötung.

Geld stinkt ja bekanntlich nicht; PECUNIA NON OLET: Das Sprichwort stammt von Vespasian, Kaiser Roms 69 bis 79 nach Chr. Es ging ja um die Latrinenbewirtschaftung. Abgestandener Ruin bildet Ammoniak und wurde u.a. für die Gerberei benutzt.

Man muß zur Ehrenrettung Ciceros sagten: Die Aufspießung seiner Hände und seines Kopfes fanden im November statt. Der Gestank wird sich wohl in den Grenzen gehalten haben. Welchen Grenzen?

Ciceros Reichtum bassierte ja auch auf der Tüchtigkeit seiner Frau, die die ganze Kohle zusammenhielt.

Bestimmt nicht von Cicero.

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Великий диктатор [Чарли Чаплин]Der große Diktator [Charlie Chaplin]
In großer Erwartung eines ähnlichen Films, wenn die ganze Scheiße vorüber ist. Tschuldikow, Fäkalleute erwarten Fäkalsprache. Waffenverrückte und Mörder erwarten Gegenwehr mit Waffen und Tötung. Wegen der Verständigung, also nur die Sprache meinerseits. Ich persönlich bin in meinem Bereich gegen Gewalt, möglichst.

Stoppt die Waffen!!!!!!! Verhandlungen verhandeln!!!!!. Die Russen sind natürlich ein tolles Volk. Haben auch noch das größte Land der Erde mit ungeheuren Bodenschätzen. Dummerweise keinen, bzw. wenig Zugang zu den Weltmeeren. Mittelmeer und die Ostsee wird von der NATO kontrolliert. Oben verdammt eisig. Und Wladiwostok ist weit. Gebt den Russen WELTWEIT vernünftige Zugänge zu den Ozeanen, also Stützpunkte und Korridore für den Handel, aber zivil, ohne Militär. Warum? Der Gründe wegen. Das Problem existiert ja schon sehr lange.

Allerdings muß natürlich in Rußland Demokratie einkehren. Die Kleptokratie, die Korruption, die Oligarchenscheichs müssen schon vorher in die Tonne gekloppt werden.

Daß kann natürlich nicht in 3 Tagen, 3 Monaten geschehen. Vielleicht aber in 3 Jahren, eher nicht, aber in 30, 300 oder 3000 Jahren.

Dann kann Rußland vielleicht in die EU, danach in die NATO. Klingt verrückt. Aber die Zeiten ändern sich und wir, die Menschen, mit ihnen. Tempora mutantur et in eis mutamur.

Afghanistan ist übrigens fast doppelt so groß wie Deutschland, hat aber nicht einmal die Hälfte der Einwohnerzahl.

Der Afghanistankrieg ab 1979 wurde ja von den Russen wegen der Lage und natürlich auch wegen der Bodenschätze angefangen. Und sorgt dafür, das Putin ein faires Verfahren bekommt. Und dann ins Arbeitslager oder in die Psychiatrie. Dort kann er sich mit seinen Gegnern austauschen. Allerdings kommen die ja wohl schnell frei. Kann aber auch Suizid begehen; im Töten ist er ja Fachmann. Soll ja auch schon ein Buch über Gifte in Auftrag gegeben haben, mit Bildern und bunt.

Was mich noch viel mehr umtreibt: Ist Putinchen Alleintäter oder stehen, sitzen, liegen ein oder mehrere Anstifter oder Mittäter hinter ihm. Der Kreml ist ja total abgeschottet wie eine tote Auster in Beton, schon seit Jahrhunderten, seit dem Zaren…

Schirinowski, ein Hardliner des Kreml, ist am 6. 4. 2022, angeblich an Corona, verstorben, obwohl er nach seinen Angaben 8x geimpft war. Der Wladimir Wolfowitsch Schirinowski hat mal vor Jahren bei einem Restaurantbesuch Europa in neuen Grenzen auf einer Serviette gezeichnet. Wie der Merz mit seiner Steuererklärung auf dem Bierdeckel. Da fließt aber wenigstens kein Blut. Der Wladimir (der Schiri natürlich) war mit Deutschland gnädig: Es durfte als einziges Land Europas in seinen Grenzen bleiben.

Die Zahlen sind die Quadratkilometer; die Umrechnung in Fußballfelder bringt nix. Wer will schon in der Taiga Fußball spielen.

Dies ist kein Foto, sondern ist durch 6-monatige Bestrahlung entstanden, auf Fotopapier, das vergessen in der Dunkelkammer unter einer Tischdecke lag.
Während des Pfuschvorgangs.

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße.

Fast alle Namen von Schülerinnen und Schülern sind natürlich geändert.

Heute schildere ich das Unverschämteste und auch Gefährlichste, was man sich da als Schüler leisten kann.

Trotzdem rate ich vor Nachahmung ab. Bei dieser Methode aber besonders.

Eberhard Werner Happel, 1647-1690

Ich vor 100 Jahren und in 100 Jahren.

In Deutschland wird Schummeln ja geduldet, wenn es nicht gerade das Abitur (Matura) ist, sei es in Klassenarbeiten oder sei es in Schulaufgaben, wie der Bayer sagt. Man darf sich nur nicht erwischen lassen. Die höchste Strafe, die droht, ist die Note 6 (ungenügend).

Wer hat das früher nicht selbst als Schüler gemacht?

Raad Alkakar besuchte das Kölner Gymnasium, Köln-Deutz, Schauertestr. Besuchen ist gut, er ging halt hin. Klasse 11, 17 Jahre alt. Sein Vater war ein Kölner Verleger aus Saudi-Arabien, der Herr Alkhayat.

Englisch-Klausur war angesagt. Raad schrieb zwar brav mit, bis zu dem Zeitpunkt, als er nicht mehr weiter wußte. Aber dafür hatte er sich ja einen Spickzettel vorbereitet. Er benutzte ihn; dafür hat er ihn ja schließlich hergestellt. Es war also sein Eigentum.

Die Englischlehrerin war eine hübsche, konnte aber zur Furie entarten. Sie nahm Raad wahr, als er offensichtlich in etwas nicht Vorgesehenes schaute. Die Entartung setzte ein, sie raste zu Raad, nahm ihm den Spicker ab.

Die Englischlehrerin während ihres Gastsemesters in Oxford.
Anmerkung 2 siehe unten
Die Englischlehrerin in jungen Jahren; war ja die Tochters eines Bauunternehmers.
Die Mutter war Fischfachverkäuferin.
Anmerkung 1 siehe unten

Das konnte sich Raad natürlich nicht gefallen lassen, er als Sportler und Karatemensch. Der hatte zwar eine normale Gestalt, war aber dafür total durchtrainiert. Wenn der mich im Studentenheim besuchte, bestand sein Anklopfen fast im Zerschlagen der Türe (aus Holz). Und: Ich konnte an seinem ausgestreckten Arm Klimmzüge machen. Natürlich hatte ich damals ein paar Pfunde weniger, war aber auch kein Baby oder Embryo mehr. Oder hast Du schomma ein Baby Klimmzüge machen sehen? Und warum soll man Klimmzüge an Armen machen?

Silen aus Athen in der Antike

Raad mußte handeln. Er Araber, sie Frau. Er stand auf, ging nach vorne, wohin sich die Dame begeben wollte, packte sie von hinten, hob sie behende in die Höhe, nahm ihr den Zettel ab, mit den Worten: DER GEHÖRT MIR, und setzte sich ruhig auf seinen Platz. Sie raste schon wieder, und zwar raus, aus dem Klassenzimmer, schreiend, mit den Wörtern UNHOLD; VERGEWALTIGUNG, was vielleicht zu 50% zutraf. So was von Furie.

Darauf das übliche Procedere: Klassenkonferenz und Verhandlungen mit dem Vater. Fazit: Er sollte, durfte die Schule wechseln ohne weitere Konsequenzen. Das tat er dann auch. Er besuchte dann die Kreuzgasse an der Inneren Kanalstraße im Kölner Westen. Und er kam zu mir in den Privatunterricht in Mathe, auf Empfehlung der Familie Schwepcke. Herr Schwepcke war der Vizechef der Coloniaversicherung.

Die Kreuzgasse galt ja damals nach dem Apostel als das anspruchsvollste Gymnasium in Köln. Zu der bisherigen stinkenden Faulheit des Raad kamen auch gewaltige Lücken aus der Mittelstufe. Dazu war noch bedeutend, daß der Kurs im Stoff viel weiter war. Und als Schulbuch hatten die den Schwann, ein Analysisbuch. Dieses Schulbuch kam in den Sechzigern als Kampfansage an die anderen Mathebücher in Deutschland.

Herr Walter Corbach, Mitautor dieses bahnbrechenden Schulbuchs der Mathematik für die Oberstufe, ist während der Zeit der Korrektur der gepfuschten Matheklausur verstorben. Wegen Hirnschlag. Er wurde nur 35 Jahre alt. RIP. Herr Hans-Joachim Fock war einer meiner Ausbilder in der Referendarszeit. Der Dr. Rainer Draaf ist mir als Schulleiter in Hürth bei Köln unangenehm aufgefallen, als er nicht das Klassenbuch einer Klasse 9 herausrücken wollte. Ich mußte ja den Schulstoff des letzten Halbjahres kennen. Für die Vorbereitung auf die Nachprüfung des Schülers Dieter Haberl.
Der zuständige Lehrer war schon in Ferien gefahren. Normalerweise gibt der Lehrer einen Zettel heraus mit den Themengebieten. Die Bezeichnung unkooperative Beamtenflasche ist aber nicht von mir.

Ich hab ja in meiner Zeit als Studienrat z.A. gerne Beamtenärsche gemalt; kann man auch als Herzen interpretieren.
Ich finde nämlich, daß Lehrer keine Beamte sein sollten, bis auf die Schulaufsicht, dann aber richtig konsequent,
eben nicht so lahmärschig . Z.B. würden sich manche Lehrer gerne weiterbilden und es gäbe mehr Spielraum für Innovationen. Die Lehrer wären lockerer, nicht so viel unsinnigen Bürokratismus, weniger Intrigen und Boshaftigkeiten im Lehrerzimmer (Schlangengruben). Das kommt letztendlich auch den Schülern zu gute.

Viele Lehrer würden sich auch mehr Mühe geben.

Aber wenn schon, wie bei Beamten so üblich, das Leben schon bis zum Grab, einschließlich der Kerzen, Trauerblumen, Chorgesang und anschließendem Besäufnis bezahlt ist, lohnt sich die Anstrengung kaum. Man ist ja praktisch unkündbar.

Insbesondere gibt es zu wenige Scouts für besonders begabte Schüler, und zwar in jeder Richtung, MINT, Sprachen, Sport, Kunst und anderes.
Andererseits müssen auch schwächere Schüler berücksichtigt werden. M.E. versuchen dies einige oder sogar viele Lehrer auf den Gesamtschulen.

Die männlichen Pubertierenden werden oft links liegen gelassen. Die müssen und möchten nämlich klare Grenzen haben, kein Gelabere und Geschwätz. Das geht zu dem einen Ohr rein und schleicht sich aus dem anderen raus. Das muß verbessert werden. Ich sehe da ein paar Möglichkeiten.

Wenn die Eltern die nötigen Kenntnisse oder den Willen zum Erkennen der Fähigkeiten und dann die nötige Förderung nicht haben, müssen sich eben andere darum kümmern.

Jajott, leicht gesagt.

Aber über die Hälfte der Bevölkerung ist mit ihrem Beruf z.B. nicht zufrieden.

Die Schulaufsicht muß selbstverständlich von Beamten wahrgenommen werden, der Staat darf sich natürlich nicht das Heft aus der Hand nehmen lassen. Die Kontrolle muß knallhart durchgeführt werden. Dazu muß aber auch die Bürokratie eingedämmt werden und die Korruption bekämpft werden.

Ich selbst bin mehrmals Zeuge geworden, wie das Abitur gekauft wurde, natürlich so geschickt, daß keine verwertbaren Beweise vorhanden sind. Einer meiner Vorgesetzten, ein Schulleiter, meinte, die Gesetze gelten für uns nicht, wir können hier machen, was wir wollen; die Eltern sind alle verhaltensgestört.
Als ich ihm von einem Bestechungsversuch eines Vaters, eines Wirtschaftsprüfers in Köln, berichtete, meinte das Korruptiönschen nur, der ist aber loyal. Der Sohn war 15, Klasse 7. Es ging um die Versetzung. Der Vater bot mir 6 Wochen Ferien in seinem Haus an der Cote dázur an, mit allen Freunden und Freundinnen, die ich hätte, und außerdem 20000 DM für Computer.

DIE BÜROKRATIE IST DER MOTOR DER KORRUPTION, gilt in allen Behörden, zu allen Zeiten und in allen Ländern. Wunderbar geeignet zur Verschleierung. (J. Happel)

Jetzt muß man wissen, daß die Schulaufsicht bei vorgesetzten Behörden in anderen Städten ja vorhanden ist, und natürlich dann auch noch die Verwaltungsgerichte, aber die Schulleiter werden vorgeschoben. Sie sind schon seit Jahrzehnten, jedenfalls in NRW, die Bürokraten, die die Schule verwalten. Richtige Macht, also über Noten, Versetzung, Abitur, Stoffauswahl, Disziplin in der Schule haben sie nicht, nur indirekt und hintenherum. Und die, die Macht haben, lassen sich in den Schulen nicht blicken, wie in DAS SCHLOSS von Franz Kafka.

Meine Anzeige in der Schülerzeitung des Schillergymnasiums in Köln.
Eine meiner vielen Anzeigen für Nachhilfestunden in der Schülerzeitung des Apostelgymnasiums in Köln, in den 80-er Jahren. Gab keine Schwierigkeiten mit Schulaufsicht, bzw. der Regierung. Auch für Schülerzeitungen gilt die Pressefreiheit, auch für das fehlende R in Perestroika. Man kann dieses Wort auch mit j schreiben. Man kann ja nicht alles falschmachen. Schon peinlich. Den Russen war´s egal. Wohlgemerkt, 80-er Jahre, muß man mit dem damaligen Zeitgeist verstehen.
Drei Lehrer des Apostelgymnasiums in Köln hatten ein Buch über die Nazivergangenheit des APG geschrieben, super recherchiert und spannend. 1934 war das Apostelgymnasium “judenfrei”. Sämtliche jüdischen Schüler waren rausgeschmissen oder rausgeekelt. Alle Lehrer des Apostelgymnasiums mußten der NSDAP beitreten. Für die Nachforschungen haben die Autoren Überlebende des Holocaust besucht, sogar in New York, und Gräber auf dem jüdischen Friedhof in Köln-Deckstein ausfindig gemacht, wo ich sie einmal antraf. Die Dokumente darüber befindet sich auch in dem Buch. Dieses hab ich in einem Rutsch verschlungen. Und das kommt selten vor, höchstens bei Getränken. Diese 3 Lehrer wurden behindert, wo es nur ging, das Buch durfte an der Schule nicht verkauft werden, die Lehrer sollten strafversetzt werden

Das Apostel ist in ganz Deutschland bekannt. Herr Jürgen Rüttgers, 5 Jahre MP von NRW, und der frühere Bundeskanzler Konrad Adenauer waren Schüler des Apostelgymnasiums. War ja damals eine echte Kaderschmiede.

Die Autoren, Studienräte, bzw. Oberstudienräte des Apostelgymnasiums in Köln:

Otto Geudtner, Hans Hengsbach, Sibille Westerkamp

Der Buchtitel:

Ich bin katholisch getauft und Arier. Aus der Geschichte eines Kölner Gymnasiums

Weiter mit Mathe, etwas erfreulicher, wer´s mag. Kann man ja überscrollen, wer´s nicht mag. Pfuschen ist auf jeden Fall spannender. Und die beiden nächsten Seiten aus dem SCHWANN sind sauschwierig.

Das Schwann-Analysisbuch versuchte, einige mathematische Inhalte der Uni, insbesondere grundlegende, komplizierte Definitionen und Beweise in die Schule zu tragen. Allerdings sind einige Dinge so schwer, daß man sie nur wenigen im Mathe-LK vermitteln kann, z.B. die Stetigkeit in ihrer exakten Definition. Das Schwerste in diesem Schulbuch, für das Rechnen schlecht zu gebrauchen, wohl aber für die Theorie, die Beweise ausschlaggebend.

Stetigkeit, Fortsetzung
Stetigkeit

Natürlich ein Leckerbissen und lobenswert für Schüler, die MatheLeistung gewählt haben und in eins der MINT-Fächer einsteigen wollten, also in Mathematik, Physik, Ingenieurwesen. Das I, die Informatik befand sich da ja noch in den großen Kinderschuhen. Ich mußte z.B. in der Uni noch Lochkarten für ein Programm abgeben. Für die IBM 360, die nur die Programmierer bedienen durften, wegen der konstanten Raumtemperatur von 20°. Die Maschine füllte einen Saal aus, im Keller des Matheinstituts in der Weyerstraße in Köln-Lindenthal.

In der Straße neben dem Matheinstitut habe ich mal eine Ratte (Tier) mit meinem VW-Käfer (Auto) gejagt, nur so, nicht, um sie zu töten. Gehört hier wohl nicht hin, ist aber luschtig. Aber ich habe zu dem damaligen Zeitpunkt nicht gewußt, daß in Köln neben 1 Million Menschen auch 2 Millionen Ratten existieren. Einige kann man auf der Domplatte besichtigen.

Gräfchen Christian von Pudel

Auf Grund der oben genannten Sachlage entschloß ich mich, dem “armen Kerl” einen guten Start zu ermöglichen.

Die Klausur erstreckte sich über 3 Stunden, so daß ich mit meinem Beifahrer, dem Edgar von Cossart, genannt Ede, in meinem Käfer nach Hause fahren konnte. War nicht weit, 2 km, zur Studentenklause. Vorher hatten wir natürlich den Zettel mit den Aufgaben bekommen, wie sonst auch, durch das Gräfchen, Christian von Pudel, wie auch sonst.

Es herrschten also nicht mehr die rauen Sitten wie in der Klasse 9. Ich hatte sogar noch Zeit, einen leckeren Kaffee zu kochen. Mit dem Ede hatte es folgende Bewandtnis: Er hatte ein externes Abitur gemacht (verdammt schwer), war mathematisch und künstlerisch begabt und drehte schon kleine Kurzfilme. Er hat später für den Tatort 2x das Drehbuch geschrieben.

Jetzt lasse ich die Katze aus dem Sack oder die Sau aus dem Pferch:

Ede konnte gut Schriften nachmachen und verstand die Mathematik der Oberstufe.

Und: dämmert´s?

Geht natürlich schlecht in Deutsch- oder Englischarbeiten. Aber die braucht man ja auch nicht zu pfuschen, labern kann fast jeder; reicht ja auch für viele Berufe.

Ich schrieb die Klausur und Ede übertrug die einwandfrei in neues Heft, worauf Raad Alkakar bereits seinen Namen geschrieben hatte. Die Klausur war auch nicht sehr umfangreich; die standen ja erst am Anfang der Analysis, wobei sich die Seiten 9 bis 27 des SCHWANN-Buches sehr ausführlich der mathematischen Logik widmeten. Und die Aufgaben waren fast alle aus diesem Bereich. Der Unterricht hatte sich ja auch wochenlang darin bewegt.

Der Lehrer, Herr Walter Corbach, obwohl einer der 6 Hauptautoren des SCHWANN, hat in seinem Unterricht zu den gängigen Definitionen “hinreichend” und “notwendig” zusätzlich den Begriff “notwendig-hinreichend” eingeführt. Jene beiden Wörter haben in der Mathematik einen anderen Sinn als im normalen Sprachgebrauch. “Notwendig-hinreichend” ist entweder Quatsch oder ich habe den Lehrer, den Herrn Corbach, nicht verstanden.

Heutzutage wird eine mathematische Theorie mit Definionen begonnen, dann kommen die Hauptsätze, die mit den Definitionen bewiesen werden, und anderen Weisheiten aus der Mathematik und Logik, dann die Sätze, die wiederum mit den vorherigen, den Def. und HS, verifiziert werden.

Diese Vorgehensweise geht auf EUKLID, 3. Jh. v. Chr., zurück. Also deduktiv, axiomatisch. Sie hat David Hilbert (1862-1943) wieder aufgegriffen, wurde von seinem Schüler Emil Artin (1898-1962) und anderen angewandt und fortgeführt.

Jetzt muß man wissen, daß fast alle mathematischen Sätze eine Folgerung, Implikation oder eine Folgerung mit Umkehrung, die Äquivalenz, beinhalten. Es gibt über eine Million mathematischer Sätze. Einer meiner Professoren in der Kölner Uni, Herr Dr. Peter Dombrowski, meinte einmal er würde 5%- 10% der Mathematik kennen, wenn´s hochkommt. Und der ist einer der führenden Köpfe in Deutschland.

Und jetzt kann man die Implikation einfach mit einem Pfeil darstellen und die Äquivalenz mit einem Doppelpfeil. Es hat sich irgendwann, wohl im 19. Jahrhundert, eingebürgert, diese Begriffe notwendig und hinreichend einzuführen. Witzigerweise haben die sich im Schulbereich hartnäckig in der Differentialrechnung bei der Kurvenuntersuchung, landläufig gerne als Kurvendiskussion bezeichnet, mit den drei ersten Ableitungen zwecks Bestimmung der Extrema und Wendestellen und auch nur da gehalten, obwohl ja in der Schule auch andere mathematischen Sätze drankommen. Z.B. lustig: Die Strahlensätze. Der 1. ist eine Äquivalenz, der 2. dagegen nur eine Implikation. Das wird aber nicht gesagt. Manche Lehrer benutzen diese Begriffe auch heutzutage bei den Kurvenuntersuchungen (Kurvendiskussionen) noch falsch. Sie versuchen, notwendig und hinreichend mit dem üblichen Sprachgebrauch in Einklang zu bringen, was ja ein unsinniges Unterfangen ist.

Ich selbst habe dies auch falsch in meiner eigenen mündlichen Abiturprüfung gesagt, wie ich es eben gelernt habe. Es wurde als richtig anerkannt. Und das vor ca. 80 Lehrern. Das war damals üblich, in den 60-ern: Die mündlichen Prüfungen fanden in allen Fächern vor allen Lehrern statt und man wußte selbst nicht, in welchem Fach man geprüft wurde.

Im Übrigen habe ich in meinem 1. Semester in Mathematik lange gebraucht, den Zusammenhang zu verstehen. Ein Prof. schrieb in Pfeilen, der andere zwar auch, gebraucht aber auch diese Begriffe. Erklärung natürlich 0,0. Dafür gab es ja Bücher. Ist in der Mathematik so üblich: Einer meiner Profs, Curt Meyer, meinte einmal, eine Vorlesung, die man auf Anhieb versteht, ist schlecht. Man bräuchte mindestens genau so viel Zeit für die Nachbereitung.

Genug des mathematischen Gelabers; aber für die weitere Entwicklung in dieser Schummelei ausschlaggebend.

“Der Mond besteht aus grünem Käse. Daraus folgt 2×2=4” ist ein mathematisch-logisch korrekter Satz. Nicht von mir, sondern von Bertrand Russell (1872-1970). Er schrieb mit seinem Freund Whitehead von 1910 bis 1913 die principia mathematica, ein Logikstandardwerk für die Jahrhunderte.

Als die Amis bei der 1. Mondlandung den Mond umkreisten und dabei auf der Rückseite waren, die ja von der Erde nicht zu sehen ist, funkte Armstrong etwas später: Jetzt sehen wir, daß der Mond doch nicht aus grünem Käse besteht. Die Aufnahme hab ich am 20.7.1969 direkt vom Bildschirm gemacht. Ich habe auch den gesamten Funksprechverkehr zwischen Michael Collins im Kommandomodul auf der Columbia und Neil Armstrong und Buzz Aldrin im Eagle, der Mondlandefähre, mitgeschnitten, 4 Stunden. Bewegend, wie der Neil cool funkte: CONTACT. Könnte auch der Buzz gewesen sein.

Man kann in dieser sonderbaren Sprache für den obigen Satz auch sagen: “Daß der Mond aus grünem Käse besteht, ist hinreichend dafür, daß 2×2=4 ist” oder ich kann sagen: “2×2=4 ist notwendig dafür, daß der Mond aus grünem Käse besteht.” Nicht groß nachdenken, läuft alles formal, automatisch.

Das liegt an diesen anderen Definitionen von notwendig und hinreichend als in der sonst gebräuchlichen deutschen Sprache, wie gesagt. “Wie gesagt” sagt der Kölner ja oft, auch wenn er es noch nicht erwähnt hat.

Und wie schon Cicero sagte: Ex falso omnia sequuntur. Aus Falschem folgt Alles.

Jetzt muß man wissen, die mathematische Sprache (auf Uni-Niveau) ist die exakteste (Logik)sprache der Welt. Diesbezüglich beschimpfen die Mathematiker die Physiker gerne als Schlampen, während die Physiker die Mathematiker dagegen als weltfremd darstellen. Stimmt ja auch ein bißchen, denn die Mathematik gehört z.B. in den Unis zur philosophischen Fakultät; Mathematik ist eben Geist pur und in einer vollen Entwicklung wie alle Wissenschaften. Natürlich gibt es auch noch die angewandte Mathematik, für die Welt unmittelbar systemrelevant und alternativlos. Andererseites klauen sich die Physiker die mathematischen Erkenntnisse der letzten Jahrhunderte und Jahrtausende. Smartphone, Atombomben und Konsorten gäbe es nicht ohne die Grundlangen der Mathematik.

Ein Beispiel: Wenn ein Mathematiker in Hintertupfingen im Amazonagebiet die Begriffe Funktion oder n-dimensionaler Vektorraum hört, hat er sofort die vollständigen Definitionen vor Augen wie ein Yeti im Himalaya, wenn denn er Mathe könnte.

Die auch
Die Uhr geht falsch
Die arabische Zeit drängt
Der Rechenschieber verformte sich bei schweißtreibenden Arbeit, hitzebedingt



Ede schrieb noch, ich hatte meinen Kaffe ausgetrunken, mich ritt der Teufel, in der Gestalt eines Klugscheißers, oder eben auch Rechthabers. Ich muß aber auch sagen, ich habe mich ein halbes Jahr mit der mathematischen Logik (Tarski) und der Logik des Aristoteles auseinandergesetzt, fürs Philosophikum bei der unvergessenen Prof. Dr. Marion Soreth. Aber ein bisserl dreist war es doch, dem Mathelehrer in seiner Klausur grundlegende Begriffe erklären zu wollen.

Ede schrieb immer noch. Und ich legte auf 2 Seiten die logischen Grundlagen dar, bzgl. hinreichend und notwendig, die Ede auch noch übertrug. Hier sind die Originale, die ich sozusagen als kostenlose Nachhilfe für den Pauker, den Walter Corbach, angefertigt habe.

Das Original, vom dem Ede abgeschrieben hat: Logik I, eine kleine Aufmerksamkeit für einen Kollegen, für einen „künftigen“, den Walter Corbach.
Das Original, von dem Ede abgeschrieben hat:; Logik II, Gratiszugabe zu der Klausur in dem Mathekurs in der 11, Gymnasium Kreuzgasse.
Im SCHWANN werden die Begriffe notwendig und hinreichend erklärt und an diesem Jahrhundertmathebuch für die Oberstufe hat Herr Walter Corbach mitgeschrieben
Ausführungen des SCHWANN
bzl. Subjunktion, Folgerung, Bijunktion und Äquivalenz

Der Rest war ja ein Klacks. Raad ging zur To, bekam das Heft, steckte es ins Gemächt, sagte danke, marschierte zurück in den Arbeitsraum. Dort mußte er bloß noch die beiden Hefte austauschen. Ging ja blitzschnell.

Ergebnis: tragisch, vielleicht. Der Lehrer Walter Corbach, 35, bekam einen Hirnschlag und starb. Ein anderer Lehrer korrigierte, eine 2. Also eine wirkliche Tragik im Theaterdeutsch.

Ich mache mir keine Vorwürfe. Da wird sicher eine Vorerkrankung vorgelegen haben. Außerdem ist ja auch nicht klar, daß er sich wegen meiner Bemerkungen so tierisch aufgeregt hat.

Ist natürlich auch kein Grund für Schüler, Mathelernen zu verweigern, weil es ja gefährlich sein könnte. Das Leben ist ja sowieso lebensgefährlich, wie Tucholsky sagte, (1890-1935).

Für mich persönlich gab es noch einen anderen Wermutstropfen: Raad Alkakar hatte keine Lust, die Klausur zu kapieren, bzw. die schwierigen Passagen auswendig zu lernen. Wir hatten uns nachmittags in einer der 1000 Kneipen in Köln verabredet, in Köln-Nippes. Sonnenschein, ein laues Lüftchen wehte. Die Verabredung wurde nur zu 50% erfüllt. Von mir.

Zu meiner Beruhigung: Dies ist das erste Mal, daß ich diese unverschämte Methode angewandt habe; mein alter Griechischlehrer, Herr Johannes Rehn vom Löhrtor-Gymnasium in Siegen, pflegte zu sagen: Bodenlos (gesprochen: Boudenlous), wenn jemand seine Vokabeln nicht gelernt hatte. Der war ein Sachse, Jahrgang 1899 (!) , so sprach der auch, also wie ein Sachse, war klein gewachsen, man höre und staune, kein Giftzwerg. Fächer: Latein, Altgriechisch, Geschichte, Deutsch und Erdkunde. Einer meiner Vorbilder. Ein toller Lehrer, ein strenger Comedian, gab Unterricht, so lange er lebte, in die 90-er wurde er, machte noch mit 75 den Führerschein. Ja gut, Biden ist ja auch 76. Und der Konny (Konrad Adenauer) wurde mit 73 Bundeskanzler und blieb das dann 12 Jahre. Guckmerma, ob die Merkel doch weitermacht. Man munkelt manchmal, Merkel müsse mehrmals machen, mittemang. Genau genommen, seit über einem Jahr.

War also eine gute Übung für mich. Ich habe das gleiche Verfahren noch ein paar Mal exerziert, aber fast nur in ausgeprägten Notsituationen, und weil es eben Spaß macht. (Film: Der Clou). Die Story mit dem Georg Baron von Ullmann war natürlich keine so prekäre Lage, dafür hat sie um so mehr Freude bereitet.

Der Raad wollte ja sowieso Autohändler werden und ist auch groß im Geschäft. Nomen est omen. Raad Alkakar. Der kaufte mit seinen 17 Jahren einen Borgward mit 8 Zylindern in Köln-Braunsfeld von einem Gemüsehändler und ich mußte das Geschoß, quer durch die Innenstadt, nach Köln-Deutz bugsieren. Das ist schon ein tolles Gefühl, einen solchen Schlitten fahren zu dürfen. Da machte es dem Gefühl auch keinen Abbruch, daß es später Nachmittag war, also rush-hour. War ja auch egal, die Karre fuhr sowieso nur 30, auf 3 Pötten.

Ähnliche Abbildung

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße.

Das Schöne und das Gute zählt im Leben, verbunden mit Freiheit und menschlichem Geist.
Natürlich nach Gesundheit, Familie und Freunden.
Frei nach Wilhelm Münker (1874-1970), Mitbegründer des DJH-Werks, aus Hilchenbach im Siegerland,
Heimat- und Naturschützer.

Diese Tabelle hab ich zu meinen Wanderungen, Studien- und Ferienfahrten immer in der Vorbereitung benutzt.
Einmal habe ich den Schwarzwald mit einem Kommilitonen durchwandert, von Karlsruhe nach Freiburg.
Mit dem Fahrrad bin ich als 17-jähriger mit meinem Freund Bert-Jürgen Ewers, genannt Teddy, nach England bis zum Lake District geradelt und natürlich zurück.
3 Monate bin ich alleine durch Italien getrampt, von Padua bis Palermo, von Riva bis Reggio di Calabria, gegenüber von Sizilien. Man könnte hinspucken, wenn man ein Lama wäre, das 3 km weit spucken könnte.
Einmal sah ich in einer marcelleria (Metzgerei) in Italien ein Schild: E vietato sputare nel fondo. Es ist verboten, auf den Boden zu spucken. Desgleichen in Zügen: Spucken aus dem Fenster verboten.
Dies liegt daran, daß Italienern und auch Reisenden das Wasser im Mund zusammenläuft, weil sie in einem so tollen Land leben und reisen.
Die meisten Fahrten habe ich allerdings als Klassenfahrten oder Erlebnistrips für Schüler organisiert und durchgeführt.
Alles in allem:
45 Wochen Griechenland, in 8 Fahrten, 36 Wochen Italien in 20 Fahrten. Wir übernachteten in der Regel in Jugendherbergen, in Zelten oder einfach am Strand. Hotels und Campingplätze kamen nicht in Frage. Auch nicht Luxusherbergen.
Dazu die Camargue, Schottland, Ungarn, Mallorca, Eifel und anderes, was da da sonst noch rumliegt, ehrlich gesagt, Deutschland zu wenig; kann man ja nachholen.

Der Weg ist das Ziel. Das war immer eine Mischung aus Abenteuer- und Bildungsfahrten. In der Regel fuhren wir morgens los, ohne das genaue Ziel an diesem Tag zu kennen. Wichtiges Gebot war der Zusammenhalt in der Gemeinschaft.

Rechts ist ein Stempel zusehen. Aufdruck: J.H. UIIIa , den ich mir während einer langweiligen Unterrichtsstunde aus einem Radiergummi geschnitzt habe. UIIIa bedeutet Untertertia (Klasse 8),

“Stilles bescheidenes Leben gibt mehr Glück als erfolgreiches Streben, verbunden mit beständiger Unruhe.”

Dieser Spruch stammt von Albert Einstein. Er schrieb ihn auf einen Zettel, den er November 1922 einem Hotelangestellten in Tokyo gab.

Jener wurde in Jerusalem Oktober 2017 bei Winner´s für 1,54 Millionen Dollar versteigert.

Ich persönlich beherzige diese Weisheit schon seit langem. Ich hätte den Wisch ja auch zu ersteigern versucht. Dies war mir aber in Ermangelung des nötigen Großgelds nicht möglich.

https://www.spiegel.de/panorama/leute/albert-einstein-handschriftlicher-sinnspruch-fuer-millionenbetrag-versteigert-a-1174574.html
Einstein´s Zettel
Mein erstes 3D-Bild, zu betrachen mit Weitblicktechnik, mit der Schieletechnik, und sogar mit doppelter und dreifacher Schieletechnik (sehr selten), entnommen der Zeitschrift FOCUS, aus den 90-ern. Mit einiger Geduld ist E=MC² zu sehen.

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße.

Mein Flyer

Wir haben in unserer Kindheit solche Papierflieger fliegen lassen.
Mit allen möglichen Verfeinerungen. Ich habe als 12-jähriger ein Abschußprinzip entwickelt.
Zutaten: Schere, Wäschklammer, einfacher Gummiring.
In die Unterseite habe ich eine Kerbe geschnitten und dann konnte man den Flieger katapultieren.
Einmal habe ich einen über ein 4-geschoßiges Mietshaus geschossen.
Von einer Seite. Ich lief auf die andere. Er kam herunter.

Das eignet sich aber nicht als Waffe, ist ja aus Papier, kann keine Bomben tragen,
schon gar keine Atombomben.
Und die hat Deutschland jaJottseidank nicht, sei´s gepriesen und getrommelt.
Außerdem besitze ich keine Atombombe, heiße ich Iran-nowitsch?
Zudem ist das Zünden einer Atombombe auf deutschem Gebiet untersagt,
§ 307 StGB, fällt nicht unter § 308 StGB, Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion.

Ich bin alt und weise und kein bißchen leise, Scheiße.

Anmerkung 1: Hier habe ich geflunkert. Diese hübsche Dame, die auch heute noch propere Vera Jarkowski, hatte keinen Bauunternehmer als Vater, noch war ihre Mutter eine Fischfachverkäuferin. Sie hatte ein tolles Abi an der Genoveva in Köln gemacht, schwankte zwischen dem Pferdesport und dem Beruf der Tänzerin: Sie hatte Evelyn Hall als Lehrerin. Andererseits war sie deutsche Jugendmeisterin im Dressurreiten. Sie entschied sich fürs Tanzen und besitzt schon seit Jahren eine Ballettschule in Bensberg bei Köln. Beides ließ sich nach ihrer Aussage nicht vereinbaren, da man beim Reiten einen fetten Arsch bekommen würde.


Anmerkung 2: Schon wieder eine Erfindung. Diese Dame hat nicht Englisch studiert, schon gar nicht in Oxford. Jetzt kommt´s: Es ist dieselbe wie im linken Foto, nämlich die Vera Jarkowski aus Köln/Bensberg. .

Ich kam auf die falschen Bildunterschriften, weil ja beide Fotos offensichtlich Fehldrucke sind und ich zu der prüden, unfähigen Englischlehrerin etwas sagen wollte. Speichere in deinen Favoriten diesen permalink. Bearbeiten